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Zehn Jahre Euro: Europa hat den Geld-Blues

Zehn Jahre Euro: Wie bewerten die Menschen in Paris, Rom, Dublin, London und Athen*heute die gemeinsame Währung? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten von enttäuschter Hoffnung, Franc-Nostalgikern und der Angst vor "Eurogeddon".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...806455,00.html
  1. #1

    Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?

    Die Krise des Euro war von Anfang an programmiert. Darauf haben viele Kritiker - u.a. Prof. Hankel hingewiesen. Der Euro ist und war immer nur eine "Schönwetter-Währung".

    Nun ist die Vertrauen- und Glaubwürdigkeitskrise da und bei der nächsten Rezession klappt die Schuldenfalle zu und dann sind wir nicht weit vor einer Währungsreform. - Die westlichen Demokratien, insbesondre die angeblichen Musterschüler einer Demokratie, befinden sich damit ebenfalls in einer handfesten Vertrauen- und Glaubwürdigkeitskrise.

    So wird der Euro 2012 wahrscheinlich nicht überleben.

    Interessante Analyse dazu:

    Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?
  2. #2

    "Laut einer Studie des Brüsseler Zentrums für Europäische Politikstudien (CEPS)" Zita

    Ja genau. Das ist ungefähr so relevant, wenn man Hr. Rösler fragen würde, ob er beim letzten FDP Parteitag gut rüber gekommen ist.
  3. #3

    Politik / Spiegel und die Wahrheit zum Euro

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre Euro: Wie bewerten die Menschen in Paris, Rom, Dublin, London und Athen*heute die gemeinsame Währung? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten von enttäuschter Hoffnung, Franc-Nostalgikern und der Angst vor "Eurogeddon".

    Zehn Jahre Euro: Europa hat den Geld-Blues - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der Spiegel berichtete vor wenigen Tagen über verfälschte Arbeitslosenzahlen. Endlich.

    Und jetzt wird wieder das Märchen von wenig Arbeitslosen erzählt? Lieber Spiegel, was meint ihr, was man als Leser dabei denkt? Genau.

    Euro-Vorteile: Die Euro Vorteile hat die Politik- und Wirtschaftselite unter sich aufgeteilt. Seit 10 Jahren steigen die Reallöhne der Bürger nicht mehr. Der Euro wird überleben, aber nicht so wie bisher. Medien und Politik müssen endlich die Realität wahrnehmen, Griechenland wird aus dem Euro ausscheiden und ein erzwungener Austritt muss beim Euro möglich sein, alleine schon als Drohpotenzial. Und Euro-Bonds bringen nicht den Weltfrieden!

    Solange CDU, SPD, FDP und Grüne beim Euro parteiübergreifend den gleichen Mist erzählen und Schulden mit neuen Schulden tilgen wollen, solange ist der Euro, Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit in Gefahr.

    2012 wird richtig interessant (und peinlich für die Politik werden).
  4. #4

    Weltfremdes Schöngerede

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre Euro: Wie bewerten die Menschen in Paris, Rom, Dublin, London und Athen*heute die gemeinsame Währung? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten von enttäuschter Hoffnung, Franc-Nostalgikern und der Angst vor "Eurogeddon".

    Zehn Jahre Euro: Europa hat den Geld-Blues - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "Am Anfang war er für sie nur der Teuro, der viele Produkte des täglichen Bedarfs zumindest gefühlt teurer machte."

    Ach, das war also in der Nachbetrachtung nur noch ein "Gefühl" der Deutschen an der Supermarktkasse?. Die Statistiklügerei versucht seitdem die Realität umzudeuten.

    Zuletzt sieht man gerade wieder am Beispiel der Arbeitslosenzahlen wiegeschönt, getäuscht, betrogen wird um das Ergebnis zu haben das unter dem Strich dazustehen hat.

    Der Exportmarkt (gesamter Dienstleistungssektor ist hier außen vor) wurde ggb. dem Binnenmarkt wieder gestärkt und dafür die Abhängigkeiten zum Ausland/skrisen erhöht.

    Diese ganzen Lügen, das Geschwätz & Schöngerede der Kostgänger in Politik, Beamtenschaft & Wirtschaft ist kaum noch auszuhalten.

    Ich gehe seit Jahren nicht mehr wählen. Ich sehe kein Angebot in unserer blockparteiischen Fraktionendikatur von Opportunisten, Flaschspielern und Besitzstandwahrern.

    Deutschland 2011? Ein Tollhaus falscher Brüder. Alles muss raus.
  5. #5

    Bisherige Folgen und zukünftige Risiken für uns!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre Euro: Wie bewerten die Menschen in Paris, Rom, Dublin, London und Athen*heute die gemeinsame Währung? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten von enttäuschter Hoffnung, Franc-Nostalgikern und der Angst vor "Eurogeddon".

    Zehn Jahre Euro: Europa hat den Geld-Blues - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Welche Vorteile hat der Euro für uns, unsere Volkswirtschaft, für den normalen Bürger gebracht?

    Zunächst einmal entfallen für uns und für unsere eigene Volkswirtschaft alle Aufwertungsgewinne als volkswirtschaftliche Gesamtwohlfahrts- und Sozialdividende, alle Leistungsbilanzsalden werden im Europool zusammengefaßt, da ein deutscher Euro immer gleich einem anderen Eurolandeuro ist. Weiterhin ergeben sich für uns erhebliche Risiken aus dem EFSF, aus dem ESM, aus möglichen Abschreibungen der EZB auf aufgekaufte Staatsanleihen und den komplexen Finanzierungsmechanismen durch den Target II EZB-Banken-Pool.

    Die entsprechenden Hintergrundinformationen für alle Interessierten dazu:

    Blick auf die Leistungsbilanzen » Querschuesse

    Target2-Nachschlag und brisante italienische Target2-Daten » Querschuesse

    http://www.ifo.de/portal/pls/portal/docs/1/1209769.PDF

    http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke...FAZ-4.5.11.pdf

    http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_report_60_2011.pdf
  6. #6

    10 verlorene Jahre wegen €uro

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre Euro: Wie bewerten die Menschen in Paris, Rom, Dublin, London und Athen*heute die gemeinsame Währung? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten von enttäuschter Hoffnung, Franc-Nostalgikern und der Angst vor "Eurogeddon".

    Zehn Jahre Euro: Europa hat den Geld-Blues - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ein verlorenes Jahrzehnt mit einer Art Erweckung - jetzt haben wir „dank“ der realitäts-fernen EU-Illusionisten und €uro-Phantasten der Brüsseler Pöstchen-Anstalt zwischen den Ländern Neid, Hass, Schuldzuweisungen, fehlende Solidarität, Uneinigkeit, Besserwisserei, Beschimpfungen, üble Werturteile über andere Länder und deren Bürger. Und alles ist von den EU-Polit-„Größen“ verursacht worden und wird von ihnen weiter gegen den demokratischen Willen der Völker praktiziert. Auch die Medien sollten sich endlich mal entscheiden, auf welcher Seite sie nun eigentlich stehen. Vor dem €uro waren die Menschen zufrieden, respektierten und achteten einander, konnten für die Zukunft planen und hatten ein positives Denken und Handeln, und die einzelnen EU-Länder konnten im fairen Wettbewerb mit ihren positiven Leistungen konkurrieren. Jetzt ist nahezu alles von den unfähigen und elendigen EU-„Führern“ kaputt gemacht.
    Eine partnerschaftlich-gedeihliche Zukunft €uropas wird an den Politikern scheitern und an niemand anderem - weil sie das Vertrauen der Europäer untereinander nachhaltig beschädigt haben. Und in der Zwischenzeit ziehen die asiatischen und großen Schwellenländer gnadenlos an uns vorbei.
  7. #7

    Zitat von JohnBlank Beitrag anzeigen
    Der Spiegel berichtete vor wenigen Tagen über verfälschte Arbeitslosenzahlen. Endlich.

    Und jetzt wird wieder das Märchen von wenig Arbeitslosen erzählt? Lieber Spiegel, was meint ihr, was man als Leser dabei denkt? Genau.

    Euro-Vorteile: Die Euro Vorteile hat die Politik- und Wirtschaftselite unter sich aufgeteilt. Seit 10 Jahren steigen die Reallöhne der Bürger nicht mehr. Der Euro wird überleben, aber nicht so wie bisher. Medien und Politik müssen endlich die Realität wahrnehmen, Griechenland wird aus dem Euro ausscheiden und ein erzwungener Austritt muss beim Euro möglich sein, alleine schon als Drohpotenzial. Und Euro-Bonds bringen nicht den Weltfrieden!

    Solange CDU, SPD, FDP und Grüne beim Euro parteiübergreifend den gleichen Mist erzählen und Schulden mit neuen Schulden tilgen wollen, solange ist der Euro, Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit in Gefahr.

    2012 wird richtig interessant (und peinlich für die Politik werden).
    Lieber JohnBlank,
    "und peinlich für die Politik werden" - wie Sie das toll beschreiben.
    Erlauben Sie mir eine Ergänzung. Aus der Peinlichkeit für die Politik wird sich ergeben, dass diese Politik obendrein noch die Dreistigkeit haben wird und den Bevölkerungen das Scheitern in die Schuhe schieben wird, weil sie es sind, die bei dieser Politik nicht mitziehen - frecher geht's einfach nicht mehr.
  8. #8

    Dumme Frage?

    Seit wann besitzen die Londoner Euros? Hab ich da was versaeumt?
  9. #9

    Fuer mich ist der Euro

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre Euro: Wie bewerten die Menschen in Paris, Rom, Dublin, London und Athen*heute die gemeinsame Währung? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten von enttäuschter Hoffnung, Franc-Nostalgikern und der Angst vor "Eurogeddon".

    Zehn Jahre Euro: Europa hat den Geld-Blues - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    eine beispiellose Erfolgsgeschichte.
    Einige Fehler werden jetzt korrigiert, die man aus politischen Gruenden bei den Beitritten schwaecherer Laender mit anderer traditioneller Ausrichtung der Waehrungspolitik zurueckgestellt hat und das wird gerade jetzt als sehr schmerzhaft wahrgenommen.

    Der reale Kaufkraftverlust seit Einzug des Euros in Deutschland liegt zum Teil an der Zurueckhaltung der Gewerkschaften und auch deren Mitgliederschwund.
    Der Kaufkraftverlust in der ganzen Eurozone aber auch in Nordamerika und den restlichen Industrienationen hat meiner Meinung nach eine andere Ursache. Kaum jemand hebt auf die seit Ende der 90ger Jahre rapide steigenden Energiekosten ab. Der Oelpreis war nahe der 10Dollarmarke pro Barrel und ist jetzt 10 Mal so hoch. All die Kaufkraft ist an den arabischen Golf, Russland und all die anderen oelproduzierenden Laender abgewandert. Deutschland als ausgesproches Exportland fuer Ausruestungsinvestitionsgueter hat davon profitieren koennen anders als die meisten europaeischen Nachbarlaender. Andere Laender produzieren Konsumgueter und Deutschland liefert die Maschinen dazu, noch...


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