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Zecken: Schmieren gegen die Borreliose

dapdWer viel Zeit in der Natur verbringt, der trägt beinahe zwangsläufig Zecken nach Hause. Die Blutsauger übertragen Borreliose-Bakterien, gegen die es keinen Schutz gibt. Ärzte erproben in einer Studie jetzt ein Gel, das die Erreger direkt nach dem Zeckenbiss stoppen soll.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...831231,00.html
  1. #10

    Zitat von Ferienhaus ImBirkenweg Beitrag anzeigen
    " ... Auf der Entwicklungsstufe davor, im Nymphenstadium, sind die Zecken aber nur wenige Millimeter groß. Das sollte man sich schon mal angesehen haben ..."

    Weniger Millimeter, d.h. 2 oder 3 Millimeter groß??? Der Autor meint wohl eher "weniger als einen Millimeter groß" oder "wenige zehntel Millimeter". Zecken die schon wenige Millimeter groß sind kann man sehr gut erkennen.
    Die einzige Zecke, die mich in 47a jemals erwischt hat, war eine Nymphe! Ich dachte, das sei ein kleines Pickelchen und kratzte es einfach weg. Erst nach dem anschliessenden Nagelreinigen sah ich, dass es sich um eine Nymphe - maximal 1 mm gross - handelte.

    Und das mir als Profi! Nymphen sind wirklich nicht leicht als Zecken zu erkennen ...
  2. #11

    Zitat von bobby_mcgee Beitrag anzeigen
    Ohne besonderes manuelles Geschick ist das Entfernen von Zecken mittels Pinzette nur im Notfall zu empfehlen. Auch für Grobmotoriker eignen sich hingegen die im Tierbedarfshandel zu findenden "Zeckenhaken", die man - z.B. in der Geldbörse - immer dabei haben kann; Abbildung: http://zeckenhaken.at/images/zeckenhaken2.jpg
    Diese grünen Haken sind auch nach meiner Erfahrung die besten Werkzeuge. Habe bisher tausende - kein Witz - aus Hunden und einige wenige aus mir selbst herausgedreht.
    Ganz wichtig - wenn man das zum ersten mal macht - den Haken ganz vorsichtig mit ruhiger Hand zwischen Bissstelle und Zeckenkörper schieben und dann unter gaaaanz langsamen Drehen unterstützt mit sehr leichtem Zug von der Bissstelle wegziehen. Je langsamer man das macht, desto weniger geraten die Zecken unter Stress und geben nach 1 1/2 bis 2 Umdrehungen auf. Habe bei meinen Hunden (und bei mir selbst) noch nie Reste des Kopfes/Beisswerkzeugs in der Bisswunde zurückgelassen.
    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Die einzige Zecke, die mich in 47a jemals erwischt hat, war eine Nymphe! Ich dachte, das sei ein kleines Pickelchen und kratzte es einfach weg. Erst nach dem anschliessenden Nagelreinigen sah ich, dass es sich um eine Nymphe - maximal 1 mm gross - handelte.
    Und das mir als Profi! Nymphen sind wirklich nicht leicht als Zecken zu erkennen ...
    Ist mir auch schon passiert. Ich dachte der Knubel auf der Haut sei ein Rest abstehender Schorf eines zurückliegenden kleinen Kratzers und hab die Nymphe blöderweise weggekratzt. Seit dem - wenn's juckt - nur noch mit flacher Hand und nicht mehr mit den Fingernägeln ;-)
  3. #12

    Zitat von ephas@t-online.de Beitrag anzeigen
    Mit den Tricks der Schädlingsbiologie kann sich jede/r sich im Freiland vor Zecken-STICHEN schützen. Die gehören in die Lehrpläne der Kinder ab dem Kindergarten.
    Was genau meinen Sie damit? Welche "Tricks" würden Sie empfehlen?
  4. #13

    Das beste Werkzeug ist eine Schlinge

    ich kann nur jedem wärmstens ein Stift empfehlen an deren Spitze eine Schlinge ausfährt und die Zecke am Hals umschließt und wie ein Strick zumacht. Damit kann man garantiert die Zecke rausziehen ohne diese, und das ist sehr wichtig, zu QUETSCHEN. Eine Infektion wird viel wahrscheinlicher, wenn man die Zecke durch Luftabschluß, Zwicken, Drehen oder sonst so komische Tips zu entfernen versucht.

    Die Zecke muß sich bei diesen Methoden übergeben und dabei werden die Bakterien aus dem Magen der Zecke in die Wunde gespült.

    Diesen Stift gibt es in der Apotheke und funktioniert wie ein Kugelschreiber den man diesem Plagegeist um den Hals legt und dann wird durch Federkraft die Schnur selbstständig, um den Hals herum, zugezogen. GENIAL !
  5. #14

    Hilfe!

    Da haben wir es wieder: jeder erzählt etwas anderes, ziehen, drehen, zupfen mit Fingerspitzengefühl, Öl drauf, kein Öl drauf, Karte, Haken, Pinzette, Spezialwerkzeug usw. Seit 35 Jahren weiß ich nicht wie es geht und habe panische Angst vor Zecken. Was ich hier neu gelernt habe: die Zecken sind auch gerne mal so klein, dass man sie gar nicht sieht. Prima, ein Grund zu noch mehr Panik. Ich verlasse jetzt sofort meinen Urlaubsort im Schwarzwald und fahre wieder nach Norddeutschland -in die Großstadt, da bin ich hoffentlich sicher vor diesen giftspritzenden Vampiren!
  6. #15

    Richtigstellung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer viel Zeit in der Natur verbringt, der trägt beinahe zwangsläufig Zecken nach Hause. Die Blutsauger übertragen Borreliose-Bakterien, gegen die es keinen Schutz gibt. Ärzte erproben in einer Studie jetzt ein Gel, das die Erreger direkt nach dem Zeckenbiss stoppen soll.

    Zecken: Ärzte testen Gel gegen Borreliose - SPIEGEL ONLINE
    Entscheidender Vorteil gegenüber der FSME ist, dass zur Auslösung einer Borreliose die Zecken diese Erreger erst nach 24 bis 48 h an den Menschen übergeben würden. Dies bedeutet, dass es EINZIGSTE Konsequenz ist, sich regelmäßig am Abend KOMPLETT auf Zecken zu untersuchen. Denn ansonsten wandern diese auf der Haut umher und suchen sich geeignete Regionen der Haut aus, die besonders dünn sind, wie inbesondere die Leisten oder Kniekehlen. Ohne regelmäßige Begutachtung können diese Arreale insbesondere dann übersehen werden, da sich die vollgesaugten Zekcen unerkannt abfallen lassen können. Die Borreliose erkennt man dann jedoch, durch eine chronische Wanderröte insbesondere in diesen Arrealen.

    Regelmäßiges komplettes Absuchen auf Zecken nach einem Aufenhalt z.B. in Wiesen oder Wald würde also eine Borreliose vollständig sicher verhindern. Aushebeln der gefundenen Zecken dann z.B. mit einer 1er-Kanüle!
  7. #16

    na hier sind ja mal wieder ne Menge selbsternannter Spezialisten zur Hand...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeckenstich
    1. Eine Zeckenpinzette funktioniert problemlos, was soll der Quatsch mit dem "besonderen motorischen Geschick..."??? Auf KEINEN Fall drehen! Die Pinzette so weit wie möglich unter der Zecke ansetzen und schnell gerade herausziehen.
    2. Die wanderröte als Beweis der Infektion anzusehen ist schlicht nicht korrekt. Sie tritt in nur 23 % bis maximel 50 % der Infektionen überhaupt auf und das Ausbleiben der Wanderröte ist KEIN Zeichen einer nicht vorhandenen Infektion. Ausserdem hängt die Möglichkeit der Infektion sehr vom Gesundheitszustand und des Immunsystems ab. Bitte erst mal informieren bevor hier wieder Bauernweisheiten verbreitet werden.
  8. #17

    Breite Schutzmassnahmen zu Zecken

    Zitat von bobby_mcgee Beitrag anzeigen
    Ohne besonderes manuelles Geschick ist das Entfernen von Zecken mittels Pinzette nur im Notfall zu empfehlen. Auch für Grobmotoriker eignen sich hingegen die im Tierbedarfshandel zu findenden "Zeckenhaken", die man - z.B. in der Geldbörse - immer dabei haben kann; Abbildung: http://zeckenhaken.at/images/zeckenhaken2.jpg
    Der Zeckenhaken ist ungeeignet fuer die kleinen Zeckenvarianten und erst recht gegen die Nympfen.
    Diese graben sich unter das Niveau der Hautoberflaeche runter, wohin man allenfalls durch Nachgraben mit einer guten Splitterpinzette kommt.
    Was man aber auch tun sollte, denn diese Viecher sind genau so uebel wie die grossen Zecken.

    Ueber die Antibiotika-Salbe gegen Zecken wurde auch schon frueher berichtet.
    Der Behandlungsansatz erscheint logisch.

    Bisher war der beste Ansatz, nach der Tierentfernung moeglichst trockene Tonerde aufzutragen, die per Osmose Lympfe absaugt (und moegliche Bakterien gleich mit), darueber tatsachlich eine dicke Schicht Zahnpasta (lindert den Juckreiz und und ist zu scharf fuer Bakterien) und das Ganze 1 bis 4 Tage unter Klebeband verschwinden lassen.

    Das Immunsystem eines gesunden Menschen ist zudem prima gegen die Borreliosegefahr aufruestbar, wenn dieser Mensch moeglichst oft und viele ungewaschene Wildfpflanzen kaut (auch Baumblaetter), weil auf ihnen oft von den Pflanzen gegen Mikroben-, Pilz-, Viren- Schaedlingsbefall Schutzwirkstoffe auf den Blattoberflaechen eingelagert sind u. a. Penicillin), die man dann mitisst und so den eigenen Koerper den Schutz zufuehrt, der er selber benoetigt, um gegen seine Schaedlinge anzukommen.

    Von im Supermarkt nur zu findenden Zuchtpflanzen ist aber abzuraten.
    Erstens haben die keine Schutzschicht mehr, dafuer aber zu hohe Nitratanteile und anhaftende Oberflaechengifte aus dem "Pflanzenschutz", die das menschliche Immunsystem und Filterorgane wie Niere und Leber belasten, anstatt den Koerper stark zu machen.

    Aus gleichem Grund muss auch unbedingt vermieden werden, zu essende Wildpflanzen neben den Agrarwuesten landwirtschaftlich genutzter Felder zu pfluecken.
    Die schlimmste Nahrungsmitteldenaturierung unserer Zeit beginnt ja bekanntlich bei den hiesigen und heutigen Landwirten.....

    Langaermelige Kleidung und Beinkleider helfen uebrigens nur, wenn sie trikotartig anliegen, sonst bilden die eher eine Einladung fuer Zecken.
    Zudem kann man Fesseln der Haende und Fuesse sowie Halsgegend, alles bei Zeckens beliebte Eingangstore mit unschaedlichem "Biozeck" (aus Oesterreich) einreiben.
    Hilft fuer einige Stunden, weil es die Riechorgane der Zecken so betaeubt wie Landwirte es mit unseren Riechorganen tun, wenn die ihre Giftguelle auf den Feldern verteilen: man kann da nur noch fluchtartig das Weite suchen.
  9. #18

    Zitat von spon-790427765 Beitrag anzeigen
    Wieso zeigt der Spiegel eigentlich Infografiken über FSME, wenn er über Borreliose schreibt. Sehr schlecht!! Ich kenne Leute, die sich gegen FSME impfen lassen haben und danach der Überzeugung sind, gegen Borreliose imunisiert zu sein. So etwas passiert dank solcher Berichterstattung.
    Weil die Ansteckung mit Borreliose mit der Ansteckung von FSME korreliert, da beide von demselben Tier übertragen werden.

    Sehr schlecht!
  10. #19

    Wer lesen kann ...

    Zitat von spon-790427765 Beitrag anzeigen
    Wieso zeigt der Spiegel eigentlich Infografiken über FSME, wenn er über Borreliose schreibt. Sehr schlecht!! Ich kenne Leute, die sich gegen FSME impfen lassen haben und danach der Überzeugung sind, gegen Borreliose imunisiert zu sein. So etwas passiert dank solcher Berichterstattung.
    Im Artikel steht eindeutig:

    Zitat von SpON:
    Eine FSME-Impfung schützt nicht vor Borreliose.


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