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ZDF-Show "Ich kann Kanzler": Auf Tour im Bollerwagen und Plüschtier

ZDFKein Wunder, dass diese Sendung am späten Abend versenkt wurde: Die ZDF-Show "Ich kann Kanzler" wirkt spätestens seit dem Aufstieg der Piratenpartei irgendwie überholt. Daran konnte auch der Triumph einer Jura-Studentin über Möchtegern-Westerwelle nichts ändern.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,830688,00.html
  1. #50

    Zitat von Treviso Beitrag anzeigen
    Unbezahlbar!

    Hat sich denn schon mal jemand hingesetzt und nachgerechnet? Denn
    z.B.
    - keine Bundesanstalt für Arbeit mehr nötig
    - keine Heer von BFA-Mitarbeitern
    - kein aberwitzigen und oft sinnlosen Umschulungsmaßnahmen mehr, an denen die Gewerkschaftsoberen bestens mitverdienen
    - keine Rentenzahlungen mehr nötig

    + Folgelasten für diese Beamten und Angestellten, wenn sie in den Ruhestand gehen.

    >>Unbezahlbar<< ist kein Argument, die Berechnungen wären eins. Vielleicht müßte man nur die Werte etwas nach unten korrigieren.
    Allein schon die Verrechnung aller bisherige Sozialleistungen, Renten, Steuerfreibeträge(!), usw. würde zig hundert Milliarden aus der Rechnung rausnehmen.

    Unbezahlbar ist es nicht und das sieht man nicht am Geld, sondern an völlig überfüllten Supermärkten, die all die Lebensmittel tonnenweise wegschmeißen müssen.

    Wir müssen effizienter Leben und Effizienz bedeutet nunnmal:
    - so wenig Arbeit wie möglich
    - so wenig Ressourcenverbrauch wie möglich
    - so wenig Energieverschwendung wie möglich

    Wachstum, Wachstum, Wachstum bringt uns schlichtweg um und das für schwachsinnige Geldansprüche.

    Hey, ich hab Geld, jetzt will ich dafür noch mehr Geld haben, kapiert?
    Das ist unser momentanes System, klar, das macht natürlich viel mehr Sinn.
  2. #51

    Zitat von shark65 Beitrag anzeigen
    Haben Sie gerechnet?
    Gesamtsteuereinnahme Bund 2011=> ca 700 Milliarden.
    Kosten BGE=> 1.6 Billionen.
    Hm, die Differenz drucken wir dann im Keller, gelle?
    Setzen, sechs.
    Das wären ca 1830€ pro Bürger pro Monat. Wie kommen Sie bitte darauf?

    Klar, 1500€ sind bereits ein zu hoher Ansatz, man soillte erstmal mit um die 1000€ anfangen.

    Und wie Sie rechnen, das macht sowieso keinen Sinn.
  3. #52

    Zitat von Bob Andrews Beitrag anzeigen
    Tschuldigung, aber mit so einer Kindergartenrechnung disqualifizieren Sie sich doch schon selbst als ernstzunehmender Diskussionspartner.

    Es ist ja nicht so geplant, dass jeder das BGE einfach als Zuschlag zu seinem Einkommen erhält und sich sonst nichts ändert. Natürlich müssen gleichzeitig auch zusätzliche Steuern eingeführt werden.
    Es ist also rein rechnerisch durchaus kein Problem, das BGE zu finanzieren.
    Um es einfach auszudrücken: durch das BGE wird jeder Mensch zwangsläufig in die Lage versetzt, zusätzliche Steuern in Höhe des BGE zu bezahlen. Ein solches BGE hätte dann zwar absolut keinen Effekt mehr, aber es widerlegt das Argument, dass das BGE per se nicht finanzierbar wäre, auf eine Art und Weise, die selbst Sie verstehen müssen:

    Kosten BGE: 1,6 Billionen
    Zusätzliche Steuereinnahmen in Verbindung mit Ersparnissen durch Wegfall bestimmter Leistungen: 1,6 Billionen
    Differenz: 0
    Wo ist das Problem?

    Praktisch umgesetzt bedeutet es allerdings, dass das BGE für Erwerbstätige mit relativ geringem Einkommen zu einem Einkommenszuwachs führen muss, während sowohl Erwerbslose als auch Vermögende und Bezieher von hohem Einkommen stärker zur Kasse gebeten werden bzw. sich mit weniger Einkommen begnügen müssen.
    Geben Sie sich wenigstens Mühe, das ist ja peinlich, ihre "Argumente" zu lesen. -_-
  4. #53

    Schwachsinn in höchster Potenz.
  5. #54

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Das wären ca 1830€ pro Bürger pro Monat. Wie kommen Sie bitte darauf?
    Die Rechnung stimmt auch nicht:
    1,6 Billionen / 81,858 Millionen Einwohner / 12 Monate entspricht ca. 1629 Euro pro Bürger und Monat.
    Nur fordert kein zum einen kein Mensch 1600 Euro pro Monat BGE. Und zum anderen haben die Bürger im dann ja auch 1600 Euro mehr zur Verfügung, um die man die durchschnittliche Belastung durch Steuererhöhungen und durch Wegfall von Sozialleistungen und Subventionen erhöhen kann. Also eine ganz einfache Rechnung. Da muss man sich gar nicht für anstrengen.
  6. #55

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Allein schon die Verrechnung aller bisherige Sozialleistungen, Renten, Steuerfreibeträge(!), usw. würde zig hundert Milliarden aus der Rechnung rausnehmen.
    Äh, das hätte ich dann aber gerne mal etwas genauer. Abgesehen davon stellt sich schon die Frage, warum alle Renten da ersatzlos gestrichen werden sollen. Die Ansprüche liegen ja teilweise über dem BGE und wurden hart erarbeitet. Sie machen es sich mit so einer Behauptung einfach zu leicht.
    Unbezahlbar ist es nicht und das sieht man nicht am Geld, sondern an völlig überfüllten Supermärkten, die all die Lebensmittel tonnenweise wegschmeißen müssen.
    Das eine hat mit dem anderen nun wirklich nichts zu tun.
    Wir müssen effizienter Leben und Effizienz bedeutet nunnmal:
    - so wenig Arbeit wie möglich
    - so wenig Ressourcenverbrauch wie möglich
    - so wenig Energieverschwendung wie möglich
    Und woher soll dann das ganze Geld kommen? Wer bezahlt noch Steuern, wenn die Menschen so wenig wie möglich kaufen sollen?
    Wachstum, Wachstum, Wachstum bringt uns schlichtweg um und das für schwachsinnige Geldansprüche.
    Erklären Sie mal, wie ein System, das für alle existenzsichernd sein soll, ohne Wachstum auskommen soll.
    Hey, ich hab Geld, jetzt will ich dafür noch mehr Geld haben, kapiert?
    Das ist unser momentanes System, klar, das macht natürlich viel mehr Sinn.
    Dass eine auf immer höhere Rendite ausgelegte Wirtschaftsordnung langfristig nicht funktionieren kann, weil diese Rendite ja auch erwirtschaftet werden muss, ist eine Binsenweisheit.
    Aber wie genau soll denn Ihr Idealsystem aussehen?


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