AFPEs war ein Zeremoniell, wie es die Republik so noch nicht erlebt hat. Der Große Zapfenstreich für den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff wurde übertönt von einem Höllenlärm, den Demonstranten mit Trillerpfeifen, Vuvuzelas und ihren Protestrufen veranstalteten.
Zapfenstreich für Wulff: Abschied ohne Würde - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Aber nur ausnahmsweise, weil heute Weihnachten ist.Eine junge Soldatin - es ist Weltfrauentag - überreicht Wulff die...
Gut, jetzt wurde Wulff also der Zapfen gestrichen. Dass er dabei Volkes Zorn zu hören bekommen würde, hat er sich vermutlich nicht träumen lassen. Dass es dadurch eine unwürdige Veranstaltung werden wird, wohl genauso wenig.
Verwundern dürfte das hingegen weniger. Wulff hat den denkbar ungeschicktesten Abgang gewählt, indem er keine Gelegenheit ausgelassen hat, seine Nehmerqualitäten zu demonstrieren. Bescheidenheit scheint diesem Mann fremd zu sein. Und genau das ist es, was ihm auf breiter Front übel genommen wird.
Leute, das war nicht Generation Facebook! Das waren Menschen wie Du und ich, viele ältere. Ich war dabei. Viele von 60 aufwärts. Keiner hatte etwas gegen die Soldaten, aber jeder hatte etwas gegen Wulff. Er verdient nicht einen Cent, mit dem Geld könnte man Kitas gründen, Krankenschwestern einstellen, Studenten fördern.
Sogar die Polizei war auf unserer Seite - kein Wunder, sie ist auch das Volk! Und viele haben gesagt: "Steck mal die Pfeife ein, tut mir leid, ich muss Dir das sagen. Oder warte, bis ich wieder weg bin!"
Es waren nicht 250 Jugendliche, es waren bestimmt mehr als 100 Menschen wie Du und ich.
Nöö kein bisschen,Zitat von sysop;9789900Der Große Zapfenstreich für den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff wurde übertönt von einem Höllenlärm, den Demonstranten mit Trillerpfeifen, Vuvuzelas und ihren Protestrufen veranstalteten.......
........Und in diesem Moment kann einem Christian Wulff Leid tun.
[url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,820230,00.html
Genau das hat er verdient. den peinlichsten Abgang für den peinlichsten Politiker Deutschlands.
Er hätte sich im Amt als Ministerpräsident rechtsstaatlich verhalten können. Dann wäre ihm der Rücktritt erspart geblieben.
Und er hätte auf den GZS verzichten können, dann wäre ihm das Zusatzkonzert der Tröten erspart geblieben.
Nööö er tut mir nicht leid!
Denn der Ärmste wird ja für das, was er aushalten muss, vom Steuerzahler fürstlich belohnt.
Und daran wird er wohl gedacht haben, als die Vuvus sein Wunschkonzert übertönten. Das tröstet dann ein bisschen über die Schmach hinweg.
Für eine Lebenslangrente von 200000 Eus im Jahr könnt Ihr mir auch die Ohren volltröten
Am besten waren die "Schande"-Rufe aus der Menge. Diese trafen es genau auf den Punkt. Es ist eine Schande, dass das Militär diesen selbstgerechten, raffgierigen, möchtegern Aristokraten so verabschiedet.
Auf N24 meinten die Berichterstatter: es hätte einen ruhigen, würdevollen Protest geben sollen. Was hätte dies denn gebracht? Dann hätte einfach keine Medienanstalt darüber berichtet und der Herr Wulff wäre noch davon gekommen.
So wie es lief, war es genau der Abschied den dieser Hofnarr verdient hatte. Ein echter Spießrutenlauf wäre deutlich passender gewesen...wenn es schon nach preussischen Traditionen verabschiedet wird...
Wenn man Christian Wulff da so dreist grinsend winken sieht, dann kann man sich die Gedankenblase über seinem Kopf richtig vorstellen: "Seht her Ihr Trottel, so wirds gemacht. Ihr könnt mir garnichts, außer mich ab sofort Doc Hollyday nennen, Dauerurlauber aus Großburg-Wedel. Ihr zahlt und ich mache mich locker. Wäre ja gelacht, wenn ich mit 52 noch arbeiten müßte. Das machen nur Deppen wie Ihr, geborene Untertanen."