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Zahnstein-Analyse: Frühmenschen knabberten Baumrinde

DPADer frühe Mensch hatte eine Vorliebe für Kräuter und Gräser. Das fanden Anthropologen bei der Analyse der Gebisse zweier Vertreter der Vormenschenart Australopithecus sediba heraus. Die Untersuchung des zwei Millionen Jahre alte Zahnsteins offenbarte einige Überraschungen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...841383,00.html
  1. #1

    London?

    Auch wenn Nature aus London kommt, sollte doch da eher Leipzig stehen, denn wie sie selbst feststellen : "...schreiben Amanda Henry vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und ihre Kollegen..."
  2. #2

    optional

    Ich finde immer interessant wie diese Forscher einen solchen Fund interpretieren. Kann es nich sein das es sich hier einfach um zB eine ausgestoßene Mutter mit ihrem Sohn handelt, die sich notgedrungen von diesen Dingen ernähren mussten. Wie kann man da dann gleich auf eine ganze Gattung schließen? Bei sowas denk ich mir immer der Mensch bastelt sich die Ergebnisse sohin wie er es für richtig hält und weiß im grunde gar Nichts.
  3. #3

    Nein.

    Zitat von nemaxmutant Beitrag anzeigen
    Auch wenn Nature aus London kommt, sollte doch da eher Leipzig stehen, denn wie sie selbst feststellen : "...schreiben Amanda Henry vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und ihre Kollegen..."
    Wenn SPON eine Pressemitteilung des MPI in Leipzig als Basis für den Artikel genommen hätte, wäre "Leipzig" am Anfang des Textes richtig gewesen. Aber hier wird ein Artikel aus der Nature verwendet, die in London herausgegeben wird.
  4. #4

    Mag schon sein, aber Ihrer Theorie hinkt bereits in einem Punkt

    Zitat von Yukikaze Beitrag anzeigen
    Ich finde immer interessant wie diese Forscher einen solchen Fund interpretieren. Kann es nich sein das es sich hier einfach um zB eine ausgestoßene Mutter mit ihrem Sohn handelt, die sich notgedrungen von diesen Dingen ernähren mussten. Wie kann man da dann gleich auf eine ganze Gattung schließen? Bei sowas denk ich mir immer der Mensch bastelt sich die Ergebnisse sohin wie er es für richtig hält und weiß im grunde gar Nichts.
    in einer hauptsächöich von Gras bewachsenen Savanne hätte sich auch Ausgestoßene hauptsächlich von dem ernährt, wovon reichlich vorhanden war => Gräsern.
  5. #5

    Zitat von Yukikaze Beitrag anzeigen
    Ich finde immer interessant wie diese Forscher einen solchen Fund interpretieren. Kann es nich sein das es sich hier einfach um zB eine ausgestoßene Mutter mit ihrem Sohn handelt, die sich notgedrungen von diesen Dingen ernähren mussten. Wie kann man da dann gleich auf eine ganze Gattung schließen? Bei sowas denk ich mir immer der Mensch bastelt sich die Ergebnisse sohin wie er es für richtig hält und weiß im grunde gar Nichts.
    Ich gehe auch mal davon aus, dass der Frühmensch seine Zähne nutzte, um z.B. Holzwerkzeuge zu bearbeiten. Um das schwer verdauliche und kaum nahrhafte Lignin aus dem Holz aufzuschließen, dürfte sein Magen kaum ausgestattet gewesen sein.
  6. #6

    optional

    War ja auch nur ein Besipiel. Man könnte den gedanken auch weiterspinnen.. was ist, wenn sie keinen Zugang zu "Gräsern" etc. hatten (feindlicher Stamm)? So kann praktisch jeder eine halbwegs plausible Theorie aufstellen. Finde es nur sehr befremdlich das diese dann als allgemeingültig und richtig angesehen werden, was ja dann zu weiteren Fehlern führt. Sie sagen jetzt zB die Leute damals haben Gras gefuttert.. wer weiß ob das nicht auch nur so ein Zufallsfund war? Glaube die Menschheit weiß viel weniger als sie denkt.
  7. #7

    Nochmal nein

    Zitat von Sique Beitrag anzeigen
    Wenn SPON eine Pressemitteilung des MPI in Leipzig als Basis für den Artikel genommen hätte, wäre "Leipzig" am Anfang des Textes richtig gewesen. Aber hier wird ein Artikel aus der Nature verwendet, die in London herausgegeben wird.
    In der Leipziger Volkszeitung steht auch "Leipzig (dpa)".
  8. #8

    Weltfremde Wissenschaftler

    Zitat von Flesh-Gordon heute, 12:20 Uhr

    Ich gehe auch mal davon aus, dass der Frühmensch seine Zähne nutzte, um z.B. Holzwerkzeuge zu bearbeiten. Um das schwer verdauliche und kaum nahrhafte Lignin aus dem Holz aufzuschließen, dürfte sein Magen kaum ausgestattet gewesen sein.
    ----------------------------------------------------------------
    Sehr guter Punkt. Stimme voll zu. Die Holzreste im Zahnstein sind eher als Nachweise früher Werkzeug-Herstellung zu bewerten.
    Ist schon faszinierend, wie weltfremd manche Wisenschaftler sind.
  9. #9

    +++ EILMELDUNG +++

    Frühmenschen ernährten sich von Zahnstein.








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