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Zahltag bei den Dax-Konzernen: Der rasende Anstieg der Chefgehälter

DPAIn den Führungsetagen deutscher Großkonzerne herrscht Gehaltsinflation. Nicht nur im vergangenen Jahr gab es für die meisten Chefs ein sattes Plus: Seit 2003 haben sich ihre Gehälter etwa verdoppelt. SPIEGEL ONLINE zeigt, in welchen Unternehmen es besonders steil nach oben ging.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821327,00.html
  1. #180

    Zitat von dancar Beitrag anzeigen
    es ist natürlich nicht richtig, dass es keine sehr gute Manager für unter 3 Mio zu finden gäbe;

    Auch drei Millionen ist eine absolute Unverschämtheit hinsichtlich dessen, dass die Berufe die ein Volk wirklich benötigt, wie da wären Altenpfleger, Verkäuferin, Handwerker, Bauarbeiter, Krankenschwester, Busfahrer, Lehrer, Polizist etc., dass diese Berufe um ein Vielfaches weniger verdienen.
    Einen Manager benötigt niemand im Volk, da sämtliche Firmen ohnehin durch solche Systeme wie das Zinssystem und die Börse nur noch in ganz wenige Hände gelangen, da sie ohne Unterlass tagtäglich die Geldmenge aus der breiten Masse ziehen hin zu ein paar Wenigen. Ganz zum Schluss bleiben ganz viele Verlierer übrig, nämlich diejenigen die ihre ganze Arbeitskraft in solche Firmen investiert haben und ein paar Schmarotzer, die sich vorher noch mal ordentlich die Taschen bei der Umverteilung voll gemacht haben, wozu auch die Manager zählen.
  2. #181

    Heuchelei

    Zitat von lanre Beitrag anzeigen
    GAnz ehrlich, wir haben in Deutschland eines der umfangreichsten Sozialsysteme der Welt. Die Staaten die da mithalten können, kann man an zwei Händen abzählen. Das reicht dem Deutschen aber nicht, Vollkaskomentalität ahoi.

    Die fetten Jahre sind vorbei, die ach so guten 70er, 80er Jahre. Das Leben ist wie es ist und Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, etwas was viele zu vergessen scheinen. Der Wettbewerb ist nunmal international und da konkurriert man mit vielen anderen Arbeiternehmer dieser Welt. Was glauben Sie wohl warum in Deutschland kaum mehr Konsumgüter hergestellt werden? Genau, weil sie keiner kaufen will, die Ware aus dem Ausland ist ja so viel günstiger, da kann ich mir drei statt ein Teil kaufen.
    Scheinbar sind diese fetten Jahre für Vorstände nicht vorbei. Bei diesen Leuten werden die Jahre immer fetter. Und darum geht es hier. Um die Gier Einzelner, die sich gegenseitig die Millionen zuschanzen. Wenn die fetten Jahre vorbei sind, dann für alle. So aber werden sich die Menschen das nicht länger gefallen lassen. Wenn sich einige die Taschen vollstopfen und dabei wie Sie predigen, die fetten Jahre sind vorbei. So etwas nennt man Heuchelei.
  3. #182

    Abwrackprämie hat funktioniert!

    Wie schön, dass Herr Winterkorn jetzt mal so richtig zulangen kann...nachdem es ja 2009 noch gar nicht so übel für seinen Konzern aussah. Damals ist der Staat, also wir, eingesprungen, um zu "retten".

    Das Ganze wäre gar kein Problem, wenn die Winterkorns dieses Landes endlich vernünftig besteuert werden würden und damit einen beträchtlichen Teil an uns zurückgeben würden.

    Doch wo liegt das Problem? Sind es nur ein paar Steuersätze, an denen wir drehen müssen? Oder ist es ein eher grundsätzliches Problem?

    Die Lüge des Kapitalismus | Home
  4. #183

    Ich verstehe den Ansatz

    Zitat von lanre Beitrag anzeigen
    Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen aber Sie leben nicht im 21. Jahrhundert. Es geht (schon länger) nicht mehr darum, was ein jemand leistet, sondern was der Marktwert dessen ist, was er kann. Die Leistung eines Schauspielers, Musikers, Profifußballer und ja, auch Managers, richtet sich nunmal nicht danach, dass er X Stunden an einem Ort/Büro/was-weiß-ich verbringt und etwas für einen bestimmten Zeitraum tut, sondern dass das was er tut, viel wert ist.
    Stelle jedoch das Evaluierungskonzept über den "Markwert" grundsätzlich in Frage. Offensichtlich ist dieses Konzept unangemessen und nicht nachhaltig genug. Wenn der Marktwert gewisser Tätigkeiten unter eine Schwelle rutscht, so dass jemand nicht mehr davon leben kann, so läuft irgendetwas falsch. Andersherum genauso, im Falle, dass eine Arbeit eine Obergrenze übertrifft und eine Person mehr Geld bekommt als zum sorgenfreien Überleben notwendig wäre. Ich motivier das vielleicht einmal ideologisch: Für eine Volkswirtschaft ist die Arbeit auf jeder Stufe gleichermaßen wichtig, da sie auf jeder Stufe gleichermaßen notwendig ist. Man kann nicht auf Putzfrauen, Maurer oder Kindergärtner verzichten. Diese Arbeiten sind von elementarer Bedeutung und sollten auch dementsprechend bezahlt werden. Die "Knappheit", nach der heutzutage vergütet wird, ist somit ein sehr problematisches Konzept. Der Marktwert hängt von Faktoren ab, die für die Relavanz einer speziellen Tätigkeit eigentlich gar keine Rolle spielen (dürften).
  5. #184

    Ich verstehe den Ansatz

    Zitat von lanre Beitrag anzeigen
    Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen aber Sie leben nicht im 21. Jahrhundert. Es geht (schon länger) nicht mehr darum, was ein jemand leistet, sondern was der Marktwert dessen ist, was er kann. Die Leistung eines Schauspielers, Musikers, Profifußballer und ja, auch Managers, richtet sich nunmal nicht danach, dass er X Stunden an einem Ort/Büro/was-weiß-ich verbringt und etwas für einen bestimmten Zeitraum tut, sondern dass das was er tut, viel wert ist.
    Stelle jedoch das Evaluierungskonzept über den "Markwert" grundsätzlich in Frage. Offensichtlich ist dieses Konzept unangemessen und nicht nachhaltig genug. Wenn der Marktwert gewisser Tätigkeiten unter eine Schwelle rutscht, so dass jemand nicht mehr davon leben kann, so läuft irgendetwas falsch. Andersherum genauso, im Falle, dass eine Arbeit eine Obergrenze übertrifft und eine Person mehr Geld bekommt als zum sorgenfreien Überleben notwendig wäre. Ich motivier das vielleicht einmal ideologisch: Für eine Volkswirtschaft ist die Arbeit auf jeder Stufe gleichermaßen wichtig, da sie auf jeder Stufe gleichermaßen notwendig ist. Man kann nicht auf Putzfrauen, Maurer oder Kindergärtner verzichten. Diese Arbeiten sind von elementarer Bedeutung und sollten auch dementsprechend bezahlt werden. Die "Knappheit", nach der heutzutage vergütet wird, ist somit ein sehr problematisches Konzept. Der Marktwert hängt von Faktoren ab, die für die Relevanz einer speziellen Tätigkeit eigentlich gar keine Rolle spielen (dürften).
  6. #185

    Kein Titel

    Zitat von kalma Beitrag anzeigen
    der Meinung, dass man vor allem erst einmal die Mitarbeiter dieser Konzerne befragen sollte. Ich glaube kaum, dass einer dieser Mitarbeiter sich über die Hohen Managergehälter beschwert.
    Ich bin Auszubildender im 2. Lehrjahr bei einem DAX-Konzern und habe dieses Jahr knapp über 1000€ Bonus erhalten. Auch die Mitarbeiter von VW erhielten 7500€ Bonus.
    Das über die gerechte Bezahlung von Leiharbeitern, und auch Unternehmen bei denen der Staat beteiligt ist zu reden ist ist klar. Aber Meine Kollegen und ich haben sich nie darüber beschwert was die Chefetage kassiert.

    Vielleicht sollte man aber auch mal die Mitarbeiter der Zulieferer der DAX-Konzerne fragen.
    Die bekommen keine Prämien. Im Gegenteil. Deren Arbeitsplätze werden nach Rumänien, China etc. verlagert. Aus Kostengründen.

    Mit diesem Ungleichgewicht der Einkommen schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:
    - "Manager" bei Großkonzernen und den entspr. Zulieferern lassen sich die Nase vergolden bzw. versilbern.
    - Und: Die "Normalos" werden gespalten. Der kleine Großkonzern-Mitarbeiter ist dank Prämie zufrieden und wird garantiert nicht dagegen protestieren, dass die Mitarbeiter der Zulieferer erheblich geringere Löhne/Gehälter bekommen oder sogar ihre Jobs verlieren.


    Freuen Sie sich über Ihre Prämie. Als Azubi können Sie sie bestimmt gut brauchen.
    10-Tausende andere haben sie erarbeitet.


    MfG
  7. #186

    Der Weg runter

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Falsch. Nach dieser Theorie müssten Vorstände, die versagt haben und entlassen werden, keine Millionen Abfindungen erhalten. Denn ein Vorstand, der versagt hat und entlassen wird, hat keinen Marktwert mehr. Also scheinen bei den Managereinkommen doch andere Kriterien wie der Marktwert zum Zuge zu kommen.
    Diese Abfindung hat sogar ein Middelhoff bekommen, der Karstadt gegen die Wand gefahren hat.
    Ja, und da, genau da liegt der Systemfehler., den auch der Forist meinte. Sicher, jeder normale Mensch hätte Middelhoff sofort gefeuert. Herr Mohn hatte sie gewarnt, aber es war eben ihr Geld - nu iss es wech. Das wird man aber nie ganz verhindern können. Manche Menschen sind lernresistent. Sicher muss ein Konzernvorstand auch fliegen können, sicher sollte ein Telefon haben und auch einen Sekretär/in, Aber es keine Performance nur nach oben geben, ein Fahrstuhl kennt zwei Richtungen.
  8. #187

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Auch drei Millionen ist eine absolute Unverschämtheit hinsichtlich dessen, dass die Berufe die ein Volk wirklich benötigt, wie da wären Altenpfleger, Verkäuferin, Handwerker, Bauarbeiter, Krankenschwester, Busfahrer, Lehrer, Polizist etc., dass diese Berufe um ein Vielfaches weniger verdienen.
    Einen Manager benötigt niemand im Volk, da sämtliche Firmen ohnehin durch solche Systeme wie das Zinssystem und die Börse nur noch in ganz wenige Hände gelangen, da sie ohne Unterlass tagtäglich die Geldmenge aus der breiten Masse ziehen hin zu ein paar Wenigen. Ganz zum Schluss bleiben ganz viele Verlierer übrig, nämlich diejenigen die ihre ganze Arbeitskraft in solche Firmen investiert haben und ein paar Schmarotzer, die sich vorher noch mal ordentlich die Taschen bei der Umverteilung voll gemacht haben, wozu auch die Manager zählen.
    Selten so einen schwachsinn gelesen. Kein krankenhaus der Welt würde ohne management es schaffen auch nur einen Patienten zu heilen. da können sie 100 krankenschwestern drin haben irgend jemanden gibt es immer der das Ganze koordiniert. Ein Unternehmen mit 150 000 mitarbeitern ist halt was anderes als morgens um 8 irgendwohin zu gehen und mittags um 4 wieder nach Hause!

    Wenn sie teilhaben wollen an den Firmen kaufen sie aktien!!! Wenn das ja sowieso alles so ein gewinnträchtiger selbsläufer ist und die ganzen Manager davon profitieren können sie das doch auch. Sie sind doch so schlau. Eine Aktie macht sie im ürbiegn zur teilhaberin eines solchen Unternehmens. Vielleicht doch keine so gute Idee, am ende sind sie damit auch noch teil des systems und profitieren. Also bleiben sie lieber dort wo sie sind. In der Ecke der beschwerer. Aber wundern sie sich nicht wenn andere in der Sonne stehen!
  9. #188

    Einzige Kontrolle

    Zitat von sponlainer Beitrag anzeigen
    Grundfalsch was Sie da Schreiben. Die Leiharbeiter sehen NICHTS von einem Bonus. Bei BMW in Leipzig besteht 1/3 der gesamten Belegschaft aus Leiharbeitern, die z.T. schon seit 6 Jahren ohne Unterbrechung bei BMW arbeiten und klar, nicht nur geringer entlohnt, sondern auch sonst auf alle Vergünstigungen verzichten "dürfen".

    Es ist ein einziger Skandal.
    Glaub ich mal ungeprüft, so und jetzt sehen wir auf die Besetzung der teils montan mitbestimmten Aufsichtsräte. Mitbestimmung klingt ja mal gut, aber wird da eher mitbestimmt oder mitkassiert? Schöne Kampfreden am 1. Mai lassen sich schnell schreiben. Oder, um es deutlciher zu sagen. Durch die Mitbestimmung wurden die Gewerkschaften gekauft. Die einzig wirksame Kontrolle über ein Unternehmen üben heute nur noch die Aktionäre aus.
  10. #189

    Zitat von D0nJuAn Beitrag anzeigen
    Aber wundern sie sich nicht wenn andere in der Sonne stehen!
    Wer andere ausbeutet steht nicht in der Sonne, das ist ein Trugschluss.








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