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Zahltag bei den Dax-Konzernen: Der rasende Anstieg der Chefgehälter
DPAIn den Führungsetagen deutscher Großkonzerne herrscht Gehaltsinflation. Nicht nur im vergangenen Jahr gab es für die meisten Chefs ein sattes Plus: Seit 2003 haben sich ihre Gehälter etwa verdoppelt. SPIEGEL ONLINE zeigt, in welchen Unternehmen es besonders steil nach oben ging.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821327,00.html
- #160 19.03.2012 20:34 von
Nicht alle sind so
Es gibt auch anständige Reiche, die helfen, spenden ihre Mitarbeiter
gut behandeln etc. Dax-Firmen haben keine Seele sondern nur einen
auf Eigennutz gerichteten Vorstand - das zu unterbinden bedarf
es Gesetzesänderungen und Steuererhöhungen bei einem Verdienst
ab 3 Mio. Euro pro Jahr. - #161 19.03.2012 20:35 von
Na und?
Wenn ich jemanden bezahle, dann ist mir egal, wie sehr ihn seine Arbeit belastet. Mir kommt es darauf an, was ich davon habe.
Wenn jemand mir als Lebenswerk aus einem massiven Mammutbaum einen Kleiderschrank schnitzt, dann ist mir das nicht mehr wert, als wenn er in einem gut organisierten Betrieb ein paar Knöpfe drückt und dann die Füße hochlegt, während die Maschine den Schrank macht. Mir ist das Ergebnis wichtig, nicht die persönliche Belastung, und ob jemand daran 5 Minuten gearbeitet hat oder 50 Jahre, ist irrelevant. Der eine verdient sein Geld in 5 Minuten, der andere in 50 Jahren, und der erste darf dabei sogar noch Kaffeetrinken. Das ist völlig in Ordnung. - #162 19.03.2012 20:36 von
Haben sich auch die Gehälter der 'gemeinen' Mitarbeiter verdoppelt? Welche im Gegensatz nicht schon zuvor exorbitant hoch waren?
Diese Menschen verdienen in der Stunde mehr als ein durchschnittlicher Vollzeitangestellter im Monat. Durch welche Leistung soll das gerechtfertigt sein? Und das, während in den Unternehmen teilweise Mitarbeiter gekündigt und sogleich per Zeitarbeitsvertrag regelrecht ausgebeutet werden. - #163 19.03.2012 20:40 von
Also ich persönlich....
gönne jedem seinen erfolg.
Ich arbeite nicht in einem DAX unternehmen,
mache meine 4-Schicht,verdiene also über Hartz4.
Trotzdem wohne in einer einfachen Mietwohnung
und fahre einen Koreaner (Hyundai i30),weil ich mir
ein deutsches Fabrikat nicht leisten kann.Kein Urlaub,
keine extras und vor allem,keinerlei aufstiegsmöglichkeit.
Ich vermute ich kann mich noch so abrackern,weiterbilden usw.
zum Manager schaffe ich es in diesem leben wohl kaum. - #164 19.03.2012 20:43 von
- #165 19.03.2012 20:44 von
Augsichtsräte
Das ist nicht in Ordnung oder doch, manchmal. Lassen Sie doch die Eigentümer des Unternehmens mal machen. Die haben in aller Regel ein Interesse daran, dass man ihnen die Kohle nicht klaut. Schlimm ist dieser rheinische Kapitalismus und seine Pöstchenkungelei s. Hartz und Konsorten. Dieser nutzlose Aufsichtsrat hat im Aktienrecht nichts zu suchen, weg damit und gut ist.
- #166 19.03.2012 20:45 von
rücksichtslose Selbstbedienung
In welch verlogener Verfassung so manche Befürworter der ungerechtfertigten Selbstbedienung von Managern hier sind,zeigt die rücksichtslose Art auf Kosten der breiten Arbeitnehmerschaft sich zu bereichern.Eine Gehaltsschere die immer weiter auseinander klafft zeigt nur das dringend etwas passieren muss.
Wenn der Volkswagen-Vorstand sich finanziell an denen bereichert die er mit seinen überteuerten Modellen bedient,sollte jedem Kunden einmal ein Licht aufgehen.Für welche Leistungen beim Automobil,nur als Massenprodukt,ohne einen wirklichen ökologischen Fortschritt aufzuzeigen sehe ich diese hohe,finanzielle Selbstbelobigung von Herrn Winterkorn als großes Problem. - #167 19.03.2012 20:47 von
Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen aber Sie leben nicht im 21. Jahrhundert. Es geht (schon länger) nicht mehr darum, was ein jemand leistet, sondern was der Marktwert dessen ist, was er kann. Die Leistung eines Schauspielers, Musikers, Profifußballer und ja, auch Managers, richtet sich nunmal nicht danach, dass er X Stunden an einem Ort/Büro/was-weiß-ich verbringt und etwas für einen bestimmten Zeitraum tut, sondern dass das was er tut, viel wert ist.
- #168 19.03.2012 20:48 von
wen soll das schon wundern...
Die Aufsichtsräte, welche die Vorstandsgehälter absegnen, sind alles selber ehemalige Vorstände. Alle kennen sich schon seit Schulzeiten an den diversen Eliteschulen, und allen ist ein Gedanke gemeinsam: "Wir sind gierig, und wir haben auch das höchste Gehalt verdient."
Diese "Elite" lächelt nicht einmal müde über die ganzen Sozialneider, welche sich auch hier im Forum tummeln - sie nehmen sie schlicht nicht zur Kenntnis! - #169 19.03.2012 20:49 von
Gehaltsbemessung
Die "gerechte" Vergütung ist nicht zu bemessen. Aufgabe des Staates ist die Herstellung relativer Verteilungsgerechtigkeit durch Steuer- und Sozialpolitik. Die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge (mit progressionsmindernder Wirkung) und die Senkung des Spitzensteuersatzes ausgerechnet unter Rot-Grün waren ausgesprochen kontraproduktiv.
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