Forum


 

Zagato*TZ3 Stradale: Transatlantischer Extremist

Zum hundertsten Geburtstag von Alfa Romeo im vergangenen Jahr stellte die italienische Karosseriefirma Zagato die Studie TZ3 Stradale vor. Der eigenwillig proportionierte Sportwagen soll nun - mit noch*ausgreifenderen Dimensionen - in einer Kleinserie gebaut werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...754053,00.html
  1. #1

    Superschwachsinn, der Tradition zerstört

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zum hundertsten Geburtstag von Alfa Romeo im vergangenen Jahr stellte die italienische Karosseriefirma Zagato die Studie TZ3 Stradale vor. Der eigenwillig proportionierte Sportwagen soll nun - mit noch*ausgreifenderen Dimensionen - in einer Kleinserie gebaut werden.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...754053,00.html
    Da wurde endlich mal ein Auto entworfen, welches mit seinen 850 Kilogramm und ca. 400 PS die echten Traditionen von Zagato perfekt repräsentiert, nämlich leichtes Auto mit relativ viel Leistung, schon kommt irgendein Marketing Idiot daher, der aus dem echten Zagato Fahrzeug wieder eine hirnirissige Schnappskiste macht, in der aller "Komfort"(Sche...) vorhanden sein muss, inklusive Klimaanlage und Bierbauch-ins-Auto-Hebekran.
    Es wäre ein interessanter, echter Sportwagen gewesen.
    Jetzt wird es wieder ein stinklangweiliger Lastwagen mit zwar irsinnig viel PS aber ebenso irrsinnigem Gewicht.
    Die echten Zagato Fahrzeuge waren stets Leichtbauversionen von Serienfahrzeugen, welche dank dieser Bauart in den 50er und 60er Jahren mit nur leicht getunten Serienmotoren viele Rennen für sich entscheiden konnten. Davon ist dann beileibe nichts mehr übrig.
    Naja, vielleicht reichts ja, um ein paar Dickbauchige Geldsäcke zu blenden, die nicht wissen, was sie den Tag über treiben sollen und mit dem Kauf dieses Schwachsinns den Preis für ander Fahrzeuge von Zagato wieder nach oben treiben.
    So steigt vielleicht wenigsten der Wert meiner Maserati Biturbo Spyder von 1988 ein wenig. Hoffen wir's...
  2. #2

    Dieser Artikel beinhaltet ziemlich viel Unsinn.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zum hundertsten Geburtstag von Alfa Romeo im vergangenen Jahr stellte die italienische Karosseriefirma Zagato die Studie TZ3 Stradale vor. Der eigenwillig proportionierte Sportwagen soll nun - mit noch*ausgreifenderen Dimensionen - in einer Kleinserie gebaut werden.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...754053,00.html
    Der TZ3 ist nichts anderes, als ein Retro-Design des ursprünglichen Tubolare Zagato 1(daher TZ), als des TZ1, ursprünglich GTZ, mit dem ZAGATO auf der technischen Basis des Alfa Romeo Giulia als Rohrrahmen-Konstruktion ein leichtgewichtiges Rennfahrzeug als Prototyp konstruierte, das ab ca. 1963 von Alfa Romeo und Privatiers regelmäßig und erfolgreich auf Rundstrecken-Rennen, allen voran 24h Le Mans und Targa Florio, eingesetzt wurde.

    Dem TZ1 folge sodann ab März 1965 die flachere Weiterentwicklung des TZ2, wie im Artikel abgebildet; da die Maschinen regelmäßig um 1600 ccm mit ca. 130 PS verfügten, waren ihre Möglichkeiten an Gesamtsiegen von vornherein begrenzt.

    Aber diese Autos hinterließen über Jahrzehnte nach ihren Renneinsätzen einen hohen Erinnerungswert insbesondere in Alfa Romeo-Kreisen, so daß es eigentlich logisch war, daß ZAGATO - wie von Alfa Romeo auch in den neuen Serien immer wieder genutzt - mit Stilanleihen vom TZ1 bei dem TZ3 aufwartete.
    Mit dem TZ2 hat dieses aktuelle Auto stilistisch weit weniger zu tun.

    Auch ist allein zeitlich unzutreffend, die GTA seien den TZ1 und TZ2 quasi um die Ohren gefahren, denn zu jener Zeit ließ Alfa Romeo bereits über die Firma: Auto-Delta durch Carlo Chiti die Rennfahrzeuge des Tipo 33 an Wettbewerben teilnehmen.

    Bei dem TZ3 Stradale handelt es sich stylistisch, auf der Basis des produzierten 8 C, um ein Fahrzeug mit absichtlich verfolgtem hohen Erinnerungswert an die Zusammenarbeit von Alfa Romeo und Zagato aus den 60er Jahren; diese Karosserieformen der TZ1 und TZ3 galten damals als aerodynamisch ausgepfeilt und wurden, werden immer noch als schön empfunden.

    Daher diese Studie von Zagato als Geburtstagsgeschenk an Alfa Romeo.
  3. #3

    Büregerkäfig

    Tja, da wird mal wieder einer zu fett.

    Vom Aussehen hat man nicht viel, wenn man damit fährt.
    Es ist ein weiterer Kilometerstein auf der Straße, wie der Motorradfahrer zu sagen pflegt...
  4. #4

    Dito

    Zitat von Zucchi_Magico Beitrag anzeigen
    Da wurde endlich mal ein Auto entworfen, welches mit seinen 850 Kilogramm und ca. 400 PS die echten Traditionen von Zagato perfekt repräsentiert, nämlich leichtes Auto mit relativ viel Leistung, schon kommt irgendein Marketing Idiot daher, der aus dem echten Zagato Fahrzeug wieder eine.......
    Senkblei - da aber für verweichlichte Fettärsche produziert wird muss das Unding breit sein.
    Dabei häts ein leichter,einfacher, filigraner und bezahlbarer 2l Renner werden können.
  5. #5

    Höchstens die halbe Wahrheit

    Wie so oft stellt sich auch bei diesem Artikel die Frage des Sinns, der Intention: Wollen Sie den geneigten Leser informieren oder wollen Sie einfach nur irgendwelchen Content produzieren, ohne eine vernünftige Aufarbeitung von Tatsachen und Hintergründen.

    Das beschriebnene Projekt des 'Zagato TZ3 Stradale' (und was die Bilder zeigen) heißt eigentlich 'TZ3 Corsa' und geht ebenso wie z. B. des Projekt des 'Ferrari P4/5 by Pininfarina' oder auch des 'New Stratos' einzig und alleine zurück auf das Engagement einer Privatperson, welche, vereinfacht gesprochen, für viel Geld ein entsprechendes Designbüro (hier eben: Zagato) beauftragt, eine Neuinterpretation einer Legende zu entwerfen - meist unter Berücksichtigung eigener Vorstellungen.

    In diesem Fall ist dies Martin Kapp und sein Wagen basiert auf einem Alfa Romeo 8C Competizione. Im Falle des P4/5 ist es Jim Glickenhaus (basierend auf einem Ferrari Enzo) - übrigens mit einem weiteren Projekt dieser Art, P4/5 Competizione, aktuell auf dem Nürburgring. Die Initiatoren des New Stratos waren Michael und Maximilian Stoschek bzw. Chris Hrabalek.

    Dass dies von den Automobilherstellern, deren Fahrzeuge meist die Basis oder zumindest die Technik liefern, nicht immer gerne gesehen wird, ist nachzuvollziehen, aus gutem Grund verweigern sie oftmals die Benutzung ihrer Marke, dabei geht es auch um Rechte und Markenschutz.

    Sollten die Verbindungen zu den Initiatoren enger sein (und das sind sie meist, da sie oft genug, treue und teure Kunden sind), ergeben sich meist Mittel und Wege, den guten Namen doch zu nutzen - bestenfalls nützt dies beiden Seiten.

    Und es entspricht einer alten Tradition, in welcher sich ein Auftraggeber eine nach individuellem Geschmack gezeichnete Karrosserie auf ein gegebenes Chassis schneidern ließ.

    Diese Zusammenhänge sollten Sie korrekterweise auch so darstellen und erklären. Dann werden Sie auch ernst genommen und der Leser dankt es Ihnen.








TOP



TOP