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Zähmung aufgeladener Motoren: Wo ist das Turboloch?

ContinentalIn den siebziger Jahren zog in manchen Motorraum ein Monster ein, das kaum zu bändigen war: der Turbo. Die Verzögerung, bevor die Leistung explosionsartig einsetzte, war gefürchtet - das Turboloch. Heute haben fast alle Autos die Turbinen unter der Haube, das Turboloch ist weg. Wo ist es hin?

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-855876.html
  1. #140

    Mmmmh

    Zitat von optverteiler Beitrag anzeigen
    Ja, ja, ja.... Einfache Konzipierung des E-Autos ist simpel, und dann kommt die Stolperfalle Akkumulator. Solange die Akkus eine Energiedichte haben, die (kWh / kg) so dramatisch unterhalb derer von Verbrennerkraftstoffen liegt, werden E-Autos eine Nischenlösung bleiben.
    Das Problem werden wir in 10 und wohl auch 20 Jahren noch haben.
    Am Verbrenner führt die nächste Zeit kein Weg vorbei - leider, denn die Charakteristik der E-Motoren ist einfach nur geil.
    Leider ist die Energiedichte von Otto oder Diesel nicht wirklich so hoch: der Sauerstoff, der eben den Sprit verbrennt und ohne den es nicht geht, wird ja nicht mitgeschleppt, sondern der Luft entnommen. Das sind bei 1kg Ottokrasfstoff optimal 14.7kg Luft, davon 23% Sauerstoff (der Masseanteil, nicht Volumenanteil von 21%) = 3.38kg. Und schon ist die Energiedichte auf 23% geschrumpft.

    Eine Batterie oder Kondensator beinhaltet das alles bereits.
    Praktisch macht das natürlich keinen Unterschied, da Sauerstoff ja überall vorhanden ist...
    Dem Rest Ihres Beitrages stimme ich zu.
    Danke an andere für die guten Erklärungen über die "Flatrate" des Saugers und die Eigenschaften des Turbos bei Teillast vs. Vollast und für die Überlegungen zur "Philosophie" der (Weiter)Entwicklung der Hybride bei den Asiaten vs. kleiner Verbrenner mit Turbos bei den Europäern. Hoffentlich trägt ersteres bald gute Früchte.
  2. #141

    Psychoschnellanalysen uebers Auto

    Zitat von krutschi04 Beitrag anzeigen
    Kann mir hier jemand erklären welcher der zwei Sachverhalte nun stimmt??
    Turbo Läuft, Turbo säuft oder aufgeladene Agregate sind sparsamer als herkömmliche Sauger.

    Ich hätte gerne mal eine detalierte Erklärung für die Aussagen, die ich beide hier gelesen habe.
    Man kann mit Turbolader beides optimieren, die explosive Leistung, dann saeuft der Motor Treibstoff,
    Oder Sparsamkeit, dann ist der Durst um bis zu 2/3 % reduzierbar.
    Aber nicht mit 2 unterschiedlichen Turbotypen allein. Es muss die Elektronik, die Einspritztechnik, Ladeluft, vieles auf das jeweilige Konstruktionsziel hin abgestimmt werden.
    Es gab in den 80er Jahren in Trollhaettan bei Saab Plaene, einen extrem spritsparenden Pkw mit dazu ausgelegter Turbotechnik aufzulegen, die Ingenieure redeten von 4 bis 5 Litern fuer den Mittelklassewagen.
    Doch dann bekam man kalte Fuesse hinsichtlich der Nachfrage. Die Nutzerdenke war 1980 noch nicht so weit.
    Aber immerhin konnten die in diesen Jahren auf Anforderung schon mal ein Serienauto mit kleinen Tricks so modifizieren, dass beim Autobahnrasen bei 240 kmh 17,5 Liter pro 100 km draufgingen, dabei an jeder Steigung einen Sechszylinder mit nur 4 Zylindern alt aussehen liess oder die gleiche Kiste mit Tempomat und Turbodruckkontrolle auf 6 l/100 km reduzieren. Das alles zu halben Preis als die deutschen Standardmodelle.
    Damit konnte man in jedem Land oder je nach Fahrstil oder Geldbeutel schon eine Menge Flexibilitaet ausleben.
    Ging und geht alles VW, Daimler, BMW am Mors vorbei, Mainstreamdenkeautos halt. Fuer die Status- nicht Technikkaeufer.
    Mir diente immer der Blick aufs Auto des Verhandlungspartners als Voreinschaetzung dessen Mentalitaet:
    Daimler:
    von sich selber unbelehrbar ueberzeugt, wenig flexibel, sich arriviert fuehlend. Muss man bestaetigend behandeln.
    BMW:
    sehr testosterongesteuert, gute Einhakmoeglichkeiten.
    VW: eher pragmatisch und analytisch, Sachargumente vonnoeten.
    Saab:
    oder Reid &Tailor Massanzug (es gibt nichts Durableres): Gemeinsamkeiten betonen.
  3. #142

    Zitat von Adele Beitrag anzeigen
    Ich hatte mal einen Smart als Geschäftswagen und stand mit dieser Kiste auf Kriegsfuss, alleine wegen des elenden Getriebes, das weder ein richtiges Automatikgetriebe, noch ein richtiges Schaltgetriebe war. Also war es für mich eine Art Notwehrmassnahme, innerhalb kürzester Zeit den Turbo zu killen: Ich gab jedesmal kurz vor dem Abstellen des Motors kräftig Gas, der Effekt war, dass der Turbo wegen der hohen Drehzahl noch weiterdrehte, während der Motor schon aus war und damit auch die Ölpumpe kein Öl mehr zum weiterdrehenden Turbo lieferte. Eine todsichere Sache, es dauerte keine 2 Wochen bis zum Exitus.
    Ich bin ziemlich sicher: Ihre Nachbarn waren zwei Wochen lang hellauf begeistert. ;-)
  4. #143

    Gibt es doch

    Meinem Opel Meriva CDTI BJ 2008 ist das Turboloch sehr gut bekannt. Von wegen neuere Autos kennen das nicht mehr. Wenn ich in den entsprechenden Foren nachschaue ist dies kein Einzelfall.
  5. #144

    Ein bischen Spaß muss sein

    Auch wenns irrational sein mag: Ich bin froh, dass es vereinzelt noch Saugmotoren gibt. Ich kanns mit diesem Drehmomentplateau moderner Turbomotoren wenig anfangen. Für mich gehören zum spaßigen Autofahren hohe Drehzahlen, viel Schalten und ein entsprechender Klang (gut, der ist heute auch synthetisch machbar) dazu. Daher wird mein nächstes Auto auch der Toyota GT 86. Für mich das perfekte Spaßauto: Hochdrehender Motor ohne Turbo, Heckantrieb und (vergleichsweise) niedriges Fahrzeuggewicht und wenig Schnickschnack. Dazu sportwagenmäßige Proportionen, ansprechende Optik und eine vernfünftige Preispolitik. Das Konkurrenzmodelle ungleich mehr Drehmoment haben und laut NEFZ-Test weniger Sprit verbrauchen, ist mir dabei vollkommen schnuppe.
  6. #145

    Ich fahre den 1.8 Liter 20 Ventil Turbomotor von VAG in meinem Wagen, hat 300.000 Kilometer runter und läuft ohne Probleme. Turboloch ist hier noch vorhanden (Auto ist von 2000), aber macht trotzdem Spaß.
  7. #146

    Effizienzsteigerung am Otto Motor ...

    ...ist längst nicht am Ende. Wenn die Industrie endlich mal die die ganzen Pumpen (Wasser, Öl und Klima) elektrisch betreiben würde, dann könnte da noch jede Menge Energie gespart werden, da die mechanischen Pumpen viel zu viel Energei "verbraten". Auch die Nutzung der Hitze in den Abgsen ist mit dem Turbolader noch icht am Ende: Eine Dampf-Turbine könnte im Auspuffsystem die Hitze nutzen und Strom erzeugen und so wäre nur noch ein mechanischer ein Minigenerator notwendig.
    Nur .... es muss daran gearbeitet werden !!!
  8. #147

    Turbos halten seeeehhrrr lange...

    Vor der Haltbarkeit der Turbos braucht niemand Angst haben. Fur einen Golf II Turbodiesel über 360000km ohne einen defekten Turbolader. Mein jetziger Audi A2 TDI hat jetzt 320000km auf der Uhr. Auch hier läuft der Turbo anstandslos.
  9. #148

    zuverlæssig...

    ...geht schon seit min. 30 Jahren. Fahren einen S123 300TDT, wiegt knapp 1,7T und der 3L turbomotor braucht auch nach 30 Jahren und ca ner halben million km unter 9L/100km. Wohlgemerkt mit 4-gang Automatik. Der Turbo hatte noch nie ein Problem. Wie schon oft hier angemerkt, auf den Kopf hinterm Lenkrad kommts an!
  10. #149

    zuverlæssig...

    ...geht schon seit min. 30 Jahren. Fahren einen S123 300TDT, wiegt knapp 1,7T und der 3L turbomotor braucht auch nach 30 Jahren und ca ner halben million km unter 9L/100km. Wohlgemerkt mit 4-gang Automatik. Der Turbo hatte noch nie ein Problem. Wie schon oft hier angemerkt, auf den Kopf hinterm Lenkrad kommts an!








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