Zitat von
itsoundso
Wenn ich auf meiner Gitarre zwischen dem Griffinger und dem Sattel die Saite versuche anzuschlagen, dann kommt dabei nur Geschäpper und kein verwertbarer Ton heraus, da die Saite eben auf den Bundstäbchen dank einer optimalen Einstellung des Instruments schnarrt. Sollte sich auf Ihrem Instrument ein klarer Ton erzeugen lassen, so vermute ich, dass der Hals doch eine gewisse Krümmung aufweist. Desweiteren wäre ein so erzeugter Ton zum einen nicht hamonierein und würde immer dissonant klingen und zum anderen wäre dieser Ton um ein erhebliches Maß leiser und würde sich kaum durchsetzen gegenüber Tönen, die vor dem Resonanzraum erzeugt werden.
So jetzt gucken wir uns den ganzen Schmarrn auch nochmal an: Die einzige Frau im Ensemble bedient mit Ihrer rechten Hand die (von oben gezählt) dritte und vierte Saite( D- und G-Saite) rhythmisch zur Bassfigur, gespielt von dem Sänger (2. v.r.) der ersten und zweiten Strophe auf der ersten (E-Saite). Nun ist aber hörbar, dass mit den Rhythmus-Akkorden der Ladie noch weit höhere Töne klingen als durch die D- und G-Saite in dieser Lage erzeugt werden können, d.h. sie müsste auch noch die 5. und 6. Saite (H- und e-Saite) bedienen, was von ihrer linken Greifhand auch optisch(1) schlüssig wäre;- so gerät die junge Musikerin aber in Konflikt mit dem Sänger des Refrains (jawoll: der Mann in der Mitte), der für das Spiel der Melodielinie die 4.,5. und 6. Saite in Anspruch nimmt, die aber eben schon weit näher zum Resonanzkörper von der Musikerin gezupft werden.
Ich habe keine Ahnung wie das gehen soll!