AFPDie Matte unterm Arm pilgern Millionen Deutsche zur Yoga-Stunde. Entspannen soll die Körperkunst, das Leben entschleunigen, den verkalkten Körper gelenkig machen. Wer aber Yoga mit Leistungssport verwechselt, erfährt statt innerer Ruhe vor allem eins: Schmerzen!
Täglich ca. halbe Stunde Hatha-Yoga und man fühlt sich gut und tut auch viel für die Gesundheit. Je langsamer man die Übungen angeht, desto schneller erzielt man Erfolge.
Yoga ist gesund,solange man seine physischen Grenzen kennt!!!
Erstmal grins und OM,es ist schon interessant,welche Meinungen hier anzutreffen sind...
Ich bin selbst Yogalehrerin und laut indischer Tradition und Geschichte,dürfte ich es gar nicht durchführen:-) nun zu der modernen westlichen Welt-wir können uns glücklich schätzen,das Yoga aus Indien den Weg(über die Gurus)zu uns gefunden hat.Wissenschaftlich ist es erwiesen,dass Yoga sehr wohl gesund ist.Nun sollte man einen jeden Einzelnen in die Verantwortung nehmen und nicht typisch deutsch,auf alle anderen abwälzen!!!Der Yogalehrer ist schuld,ich habe Rückenschmerzen,nein Yoga selbst ist das Problem.Komischerweise bewegen sich viele Individuen,(Menschen):-)-von klein bis gross- so wenig,da schmerzt einen der Anblick,wenn jene in(Wallung) Bewegung geraten.Der Mensch ist ein Bewegungstier und was er daraus macht ist jedem selbst überlassen.OM
Yoga ist gesund,solange man seine physischen Grenzen kennt!!!
Erstmal grins und OM,es ist schon interessant,welche Meinungen hier anzutreffen sind...
Ich bin selbst Yogalehrerin und laut indischer Tradition und Geschichte,dürfte ich es gar nicht durchführen:-) nun zu der modernen westlichen Welt-wir können uns glücklich schätzen,das Yoga aus Indien den Weg(über die Gurus)zu uns gefunden hat.Wissenschaftlich ist es erwiesen,dass Yoga sehr wohl gesund ist.Nun sollte man einen jeden Einzelnen in die Verantwortung nehmen und nicht typisch deutsch,auf alle anderen abwälzen!!!Der Yogalehrer ist schuld,ich habe Rückenschmerzen,nein Yoga selbst ist das Problem.Komischerweise bewegen sich viele Individuen,(Menschen):-)-von klein bis gross- so wenig,da schmerzt einen der Anblick,wenn jene in(Wallung) Bewegung geraten.Der Mensch ist ein Bewegungstier und was er daraus macht ist jedem selbst überlassen.OM
Beides sind die Gründe für Verletzungen. Vor allem bei dynamischen Yogavarianten wie Ashtanga. Schlecht ausgebildete Lehrer geben Kurse, die viel Geld kosten. Und wer viel bezahlt, erwartet Fortschritt. Also wird adjusted bis die Knie verdreht sind und so weiter. Hinzu kommt, dass die angeblich gut ausgebildeten Lehrer durch die Welt reisen und hier und da mal eine Woche unterrichten. Abgesehen davon, dass in dieser Zeit natürlich Fortschritte erzielt werden müssen (sonst könnte man ja auch zu Hause kostenlos praktizieren), können nur die wenigsten Lehrer in so kurzer Zeit in die Schüler "hineinschauen" und deren individuelle Probleme erkennen. Wer topfit ist, bekommt dabei keine Probleme. Aber wehe, du hast Einschränkungen und versteckte Hindernisse. Trotzdem: Yoga ist ganz großartig. Diese Ashtanga-Industrie und die vielen Leute, die davon finanziell profitieren wollen, sind das Problem. Ab einem gewissen Entwicklungspunkt ist der eigene Körper der beste Lehrer. Er sagt dir, wie die Übungen richtig gehen. Nicht ein Lehrer, der mal ein Wochenend-Teachertraining absolviert hat.
Wie viele bekommen denn Gelenkprobleme beim Joggen? Das macht Joggen auch nicht per se ungesund. Jeden Sport muss man eben verantwortungsvoll betreiben, und unterm Strich überwiegen _bei _weitem die Vorteile, die sich durch Yoga ergeben. Ein Bandscheibenvorfall entwickelt sich über Jahre, nicht innerhalb einer Yogastunde.
Wer achtsam übt und bewusst atmet und so seine körperlichen und seelischen Grenzen erkennt und bewahrt kann sich beim Yoga kaum verletzen, zumindest ist es deutlich unwahrscheinlicher, als in anderen Sportarten. Beim Yoga geht es ja auch nicht um schneller, höher, weiter, sondern mehr um die innere Einkehr, deswegen ist es auch keine olympische Disziplin, work-in, statt work-out. Natürlich ist auch der Yogalehrer, die Yogalehrerin gefragt vor allem nach den neuen Schülerinnen und Schülern besonders zu schauen und sie einfühlsam und im Einklang mit der Atmung in die Asanas reinzuführen ist die Kunst, da sie ja auch ansonsten gar nicht zu sich finden und den inneren Beobachter erwecken können. Das vorher nach Verletzungen und Vorerkrankungen, auch psychischer Art gefragt wird, sollte wohl selbstverständlich sein.
Also wer Yoga für sich macht und nicht, weil es gerade megahip ist, und man sich damit profilieren will, welch "tolle" Posen man einnehmen kann, wird sich auch nicht weh tun, dabei.
Als Erstes gehe ich davon aus wenn ich ein Yogacenter aufsuche, dass dort auch ein/e kompetenter Yogalehrer/in unterrichtet. Sollte ich Zweifel daran haben, kann ich mich
nach seiner/ihrer Ausbildung erkundigen. Zudem sollte der/die Yogalehrer/in sich spätestens kurz vor Beginn der Stunde nach meiner gesundheitlichen Verfassung erkundigt haben. 2. Wenn ich mit etwas beginne, also neu bin und noch nie diese Übungen in der Vergangenheit gemacht habe, dann sollte ich einen Anfänger Kurs besuchen. Was die Gefahr mindert etwas gleich zu übertreiben und somit meinem Körper zu schaden. Klar – ist überall so. 3. Wenn mir wichtig ist wie ich in meiner Yogakluft aussehe und ob ich die schönste Matte im ganzen Raum habe und der Nachbar die Übungen besser macht, hab ich im Yogacenter nichts verloren. 4. Der Körper gibt Warnsignale, diese nennen sich Schmerzen. Darauf sollte wohl jeder achten. Und ein guter Yogatrainer wird den neuen Teilnehmer immer (!) darauf hinweisen, dass er nicht seine Grenzen überschreiten soll. Möchte ich Snowboard lernen, wähle ich auch nicht zu Beginn den höchsten und steilsten Gipfel aus.
Wie man sieht, braucht man im Leben eine gewisse Selbstverantwortung. Bitte achtet darauf!! – Om shanti