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X-47B: Tarnkappen-Drohne übt Flugzeugträger-Landung

AFPDer Einsatz der ersten amerikanischen Tarnkappen-Kampfdrohne rückt näher. Die unbemannte X-47B wurde erstmals bei einem Testflug von den Kontrollsystemen eines Flugzeugträgers gesteuert - vorerst allerdings nur an Land.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...848058,00.html
  1. #1

    Respekt...

    auch wenn es weniger das Nicht-Fühlen, sondern eher die Verzögerung bei der Bild- und Steuerungsbefehlübertragung ist, die das Landen per Fernsteuerung so schwierig macht. Denn die Signale gehen ja über einen Sateliten und das dauert für gewöhnlich ca. 1,5-2 Sekunden. D.h. also, das Bild, dass der Pilot sieht, ist schon 2 Sekunden alt und wenn er direkt reagiert (1 Sekunde Reaktionszeit) dann brauchen seine Steuerungseingaben nochmal 2 Sekunden, bis sie bei der Drohne ankommen. Der Pilot muss also ca. 2-5 Sekunden in die Zukunft antizipieren... Das setzt sehr erfahrene Marineflieger mit einigen hundert Decklandungen voraus.
  2. #2

    Respekt? Sicher...

    Zitat von TanteHorst Beitrag anzeigen
    auch wenn es weniger das Nicht-Fühlen, sondern eher die Verzögerung bei der Bild- und Steuerungsbefehlübertragung ist, die das Landen per Fernsteuerung so schwierig macht. Denn die Signale gehen ja über einen Sateliten und das dauert für gewöhnlich ca. 1,5-2 Sekunden. D.h. also, das Bild, dass der Pilot sieht, ist schon 2 Sekunden alt und wenn er direkt reagiert (1 Sekunde Reaktionszeit) dann brauchen seine Steuerungseingaben nochmal 2 Sekunden, bis sie bei der Drohne ankommen. Der Pilot muss also ca. 2-5 Sekunden in die Zukunft antizipieren... Das setzt sehr erfahrene Marineflieger mit einigen hundert Decklandungen voraus.
    ...aber das wird nicht mehr manuell zu machen sein.

    Die Latenz von 2-5 sec ist viel zu groß.
  3. #3

    So ist es

    Zitat von giovanniconte Beitrag anzeigen
    ...aber das wird nicht mehr manuell zu machen sein.

    Die Latenz von 2-5 sec ist viel zu groß.
    Das Landesystem arbeitet deshalb zum Teil autonom - außerdem - auf dem Träger selbst kann ja auch händisch eingegriffen werden.

    The next step in directing drones: hand signals - Navy News | News from Afghanistan & Iraq - Navy Times
  4. #4

    Ja, aber...

    Zitat von TanteHorst Beitrag anzeigen
    auch wenn es weniger das Nicht-Fühlen, sondern eher die Verzögerung bei der Bild- und Steuerungsbefehlübertragung ist, die das Landen per Fernsteuerung so schwierig macht. Denn die Signale gehen ja über einen Sateliten und das dauert für gewöhnlich ca. 1,5-2 Sekunden. D.h. also, das Bild, dass der Pilot sieht, ist schon 2 Sekunden alt und wenn er direkt reagiert (1 Sekunde Reaktionszeit) dann brauchen seine Steuerungseingaben nochmal 2 Sekunden, bis sie bei der Drohne ankommen. Der Pilot muss also ca. 2-5 Sekunden in die Zukunft antizipieren... Das setzt sehr erfahrene Marineflieger mit einigen hundert Decklandungen voraus.
    Wenn nun der Operator auf dem Träger stationiert ist?
    Apropos: Da man auf die Befindlichkeiten eines Menschen keine Rücksicht mehr nehmen muss, könnte man sie nicht einfach abschießen- aus speziellen Startsystemen wie Raketen?
  5. #5

    Zitat von TanteHorst Beitrag anzeigen
    Denn die Signale gehen ja über einen Sateliten und das dauert für gewöhnlich ca. 1,5-2 Sekunden.
    Die Signale gehen ja vor allem deswegen über Satellit, weil die Drohne aus sehr großer Entfernung ferngesteuert wird, wo keine direkte Funkverbindung möglich ist. Aber ich geh mal davon aus, falls die Drohne tatsächlich manuell gesteuert auf einem Flugzeugträger landen soll, dann wird sie auch von diesem Flugzeugträger aus gesteuert werden, also aus wenigen hundert Metern Entfernung, so daß die Steuersignale keinen Umweg über Satelliten nehmen müssen ...
  6. #6

    Ist das wirklich so

    Wenn der Operator im Bauch des Flugzeugträgers sitzt müssen die Steuersignale doch eigentlich nicht via Satelit gesendet werden?!
  7. #7

    optional

    Latenz von 2sek? wohl eher 5 bis 20ms. Maximal 50ms.
    Ihr unterschätz massiv die Informationsübertragung.
    Das fehlende Gefühl im Hintern dürfte wirklich das Problem sein.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Einsatz der ersten amerikanischen Tarnkappen-Kampfdrohne rückt näher. Die unbemannte X-47B wurde erstmals bei einem Testflug von den Kontrollsystemen eines Flugzeugträgers gesteuert - vorerst allerdings nur an Land.

    X-47B: Tarnkappen-Drohne übt Flugzeugträger-Landung - SPIEGEL ONLINE
    Die Amerikaner machens mal wieder vor, wir wollen aber nicht hinterher, doch in 5-10 Jahre merken auch wir endlich, dass das die Zukunft ist.

    Diese Politik gefährdet eindeutig den Hightech Standort Deutschland insbesondere den Freistaat Bayern mit der Deutschlandzentrale von Cassidian in Manching. Schade, Forschung im Bereich der autonomer Flugkörper sind m.M.n. eine sinnvolle Investition.

    So wie ich den Artikel verstanden habe, soll die X-47B die Trägerlandungen vollständig autonom durchführen.
    X-47B: Vermeintliches Ufo ist die Drohne der Zukunft - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

    Der Spiegel-Artikel ist irreführend.
  9. #9

    au weia

    Zitat von giovanniconte Beitrag anzeigen
    ...aber das wird nicht mehr manuell zu machen sein.

    Die Latenz von 2-5 sec ist viel zu groß.
    ich geh mal davon aus, daß bei der navy der drohnenfahrer auf dem träger sitzt und bei start und landung der satelit schlicht durch 'direkten funk' ersetzt wird.








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