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WWF-Studie zum Öko-Fußabdruck: Planet in Not

DPAÖkologisch gesehen lebt die Menschheit weit über ihre Verhältnisse. Laut einer WWF-Studie wird die Natur so stark beansprucht, dass eigentlich 1,5 Erden nötig wären, um den Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken. Die Folgen für die Lebensräume von Tieren und Pflanzen sind dramatisch.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...833141,00.html
  1. #1

    LOL- Gerade der WWF!

    Siehe ARD-Doku "Der Pakt mit dem Panda".
    Raubbau, Enteignungen, Umweltverschmutzungen alles unter dem Deckmantel des WWF und Umweltschutzes.
  2. #2

    Ein alter Hut

    was auf die menschheit zukommt, dürften alle interessierten seit 40 jahren wissen. jetzt hat ein aktueller bericht an den club of rome die warnungen von 1972 bekräftigt.
    und was ist wirtschaftlich und politisch in den 4 dezennien geschehen? nichts. die menschheit ist steuerungslos wie ein schiff ohne käpten.
    wozu das führen wird, ist aus der geschichte der osterinsel bestens bekannt. mensch verhält sich so beschränkt wie ein bakterium. wenn nichts mehr zu holen ist, wird gestorben.
  3. #3

    Wie überraschend

    Dank an den WWF, sonst hätte ich gar nicht gemerkt, dass die Menschheit den Planeten nachhaltig verändert. Mal ehrlich: Diese simplifizierenden Versinnbildlichungen mit dem "Fußabdruck" sind Unsinn. Es gibt nur eine Erde und nicht 2,5, und wenn der Mensch nicht nachhaltig wirtschaftet gibt es irgendwo eine Grenze, und dann muss er sich was anderes überlegen.

    Ein Beispiel: In der Antike und bis ins ausgehende Mittelalter hat man am Mittelmeer in Massenproduktion Rudergaleeren aus Holz gebaut. Irgendwann war Schluss, weil die Wälder weitgehend abgeholzt waren. Als Reaktion darauf hat man erst weniger und dafür größere und kampfkräfitgere Segelschiffe und schließlich motorisiere Schiffe aus Stahl gebaut.

    Ähnliche Ausweichstrategien durch neue Technologien werden wir (bzw. unsere Nachkommen) auch hinsichtlich der aktuell zur Neige gehenden Rohstoffe erleben. Diese Entwicklungen treten aber nicht durch Appelle, Konventionen und Gesetze ein, sondern durch die Märkte und die normative Kraft des Faktischen.
  4. #4

    Geld- und PR-Aktion des WWF

    Nach der katastrophalen "PR-Aktion" des Ehrenvorsitzenden des WWF, dem Elefantentöter Juan Carlos von Spanien (symptomatisch!), laufen dem heuchlerischen WWF wohl die Spender davon? Da muss man sich mal wieder in die Medien als die scheinbar Guten und die Warner vor dem Weltuntergang drängen. Auch wenn deren Warnungen mehr als berechtigt sind, aber diese scheinheilige Interessenvereinigung der superreichen Großwildjäger und der Monsantofreunde - der WWF hat sich mit der Gentechikindustrie verbandelt - findet natürlich bei hofberichterstattenden Journalisten ein unkritisches, offenes Ohr.
  5. #5

    ...

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    Dank an den WWF, sonst hätte ich gar nicht gemerkt, dass die Menschheit den Planeten nachhaltig verändert. Mal ehrlich: Diese simplifizierenden Versinnbildlichungen mit dem "Fußabdruck" sind Unsinn. Es gibt nur eine Erde und nicht 2,5, und wenn der Mensch nicht nachhaltig wirtschaftet gibt es irgendwo eine Grenze, und dann muss er sich was anderes überlegen.

    Ein Beispiel: In der Antike und bis ins ausgehende Mittelalter hat man am Mittelmeer in Massenproduktion Rudergaleeren aus Holz gebaut. Irgendwann war Schluss, weil die Wälder weitgehend abgeholzt waren. Als Reaktion darauf hat man erst weniger und dafür größere und kampfkräfitgere Segelschiffe und schließlich motorisiere Schiffe aus Stahl gebaut.
    ...
    Hätte man aber sich rechtzeitig beschränkt dann hätte man keine Einöden erzeugt. Das Verhalten ändern muss man so oder so - aber wenn man besonnen vorgeht anstatt alles blind drauflos wegzukonsumieren dann würde man dabei die Erde nicht so furchtbar verheeren.
  6. #6

    An die Huismann-Gläubigen

    Es ist schon befremdlich, wie viele völlig unreflektiert all das glauben, was in "Der Pakt mit dem Panda" von Wilfried Huismann behauptet wird. All den Behauptungen Huismann's glauben zu schenken, ist - milde gesagt - ebenso naiv, wie den WWF als Retter der Welt zu betrachten.

    Zur Erinnerung: Huismann ist derjenige, der vor ein paar Jahren in einer Dokumentation "bewiesen" hat, dass Kennedy vom kubanischen Geheimdienst ermordet wurde. Hierzu gibt es einen interessanten Bericht der Zeit:

    http://www.zeit.de/online/2006/02/kennedy

    Es wäre an der Zeit (ev. durch die Zeit), sich auch einmal kritisch mit Huismann's WWF-Dokumentation auseinanderzusetzen, anstatt den darin enthaltenen Behauptungen wie ein Lemming hinterherzulaufen.
  7. #7

    Schön schön

    Zitat von writing-angel Beitrag anzeigen
    Nach der katastrophalen "PR-Aktion" des Ehrenvorsitzenden des WWF, dem Elefantentöter Juan Carlos von Spanien (symptomatisch!), laufen dem heuchlerischen WWF wohl die Spender davon? Da muss man sich mal wieder in die Medien als die scheinbar Guten und die Warner vor dem Weltuntergang drängen. Auch wenn deren Warnungen mehr als berechtigt sind, aber diese scheinheilige Interessenvereinigung der superreichen Großwildjäger und der Monsantofreunde - der WWF hat sich mit der Gentechikindustrie verbandelt - findet natürlich bei hofberichterstattenden Journalisten ein unkritisches, offenes Ohr.
    Und wieder wird von Ihnen und Ihren "Kollegen" jemand zitiert, der wilde Thesen aufstellt und keinerlei Beweise beibringen konnte.
    Die Verleumdungskampagne der ÖR ist schon lange als solche enttarnt worden. Wer davon noch Nichts gehört ist der wahre Heuchler, denn er will nur eine Seite sehen. Und ehrlich. Wer etwas erreichen will in dieser Welt, muss das Spiel der Mächtigen spielen können.

    Und macht der WWF Dinge falsch? Aber sicher. Aber er macht deutlich mehr richtig als falsch und vor Allem...er bewegt etwas und zwar wesentlich mehr als dubiose Scharlatane, die sich als Journalisten ausgeben oder so mancher Dampfplauderer in Foren.
  8. #8

    Erschreckend!

    Das sind erschreckende Nachrichten, die jeden dazu anregen sollten, über sein eigenes Verbrauchsverhalten nachzudenken. Hier geht es bestimmt nicht um hohle Floskeln, sondern um Nachhaltigkeit.

    Hinweise auf eine "PR-Aktion" des WWF oder auf die völlig unverständlichen und tendeniziösen Film über den WWF, von dem hier im Forum die Rede ist, verkehren die Tatsachen. Der WWF tritt wie kaum ein Zweiter dafür ein, dass Verbraucher verstehen: Ohne Veränderung eines jeden Einzelnen wird sich nichts zu. Genau dazu dienen auch Presseerklärungen und -maßnahmen wie diese zum ökologischen Fußabdruck. Ich bin dem WWF sehr dankbar für sein Engagement!! Weiter so!!!
  9. #9

    business is business,

    auch der WWF und Kinder Hilfsorganisationen kommen nicht darum herum im Facebook Zeitalter alle Register zum eigenen Überleben zu ziehen. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass der WWF seine Stimme rhoben hatte, als unsere Angie am Beginn ihrer Kanzlerschaft die Globalisierung durch Senkung europäischer Zölle für Einfuhren aus fernen Kontinenten insbesondere aus Asien, China und Indien.
    Einige werden sich erinnern, dass man in den 70er Jahren sich darüber aufgeregt hatte, dass Frisch-Fleisch zwischen West-Berlin und der BRD hin und her gefahren wurden, wegen der staatlichen Zuschüsse. Danach waren oder sind es noch die Milchprodukte, die zwischen Mittel- und Südeuropa hin und her gefahren werden, bis das fertige Produkt verkaufsreif ist. Das sind jedoch winzige Peanuts gegenüber der China Deal, bei dem erst Auslagerungen der Produktion nach Asien mit dem entsprechenden Wegfall von Arbeitsplätzen in Deutschland und Europa, doch schlimmer noch: All diese fernen Produktionsstätten haben natürlich riesige Umweltverschmutzungen durche den Transport der Waren um den Globus zur Folge.
    Es ist lächerlich, den Flug Passagieren immer neue Umweltgebühren aufzubürden, während Unternehmen Waren um die Welt transportieren und noch für die Globalisierung gelobt werden. Natürlich aus der eigenen Lobby, die nur die Gewinnmaximierung im Auge hat.


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