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Wut im Kanzleramt: SMS-Affäre belastet Merkels Verhältnis zu Gabriel

Der Vertrauensbruch wirkt nach: Nach der Veröffentlichung einer vertraulichen SMS hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Kontakt zum SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel nach SPIEGEL-Informationen eingestellt. Der Boykott könnte das Regieren in den kommenden Monaten zusätzlich erschweren.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...703029,00.html
  1. #250

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Vertrauensbruch wirkt nach: Nach der Veröffentlichung einer vertraulichen SMS hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Kontakt .....
    Könntet ihr bitte das Wort "Affäre" für die wichtigen Dinge verwenden? Danke.
  2. #251

    Gabriel selbst bestand auf der Vertraulichkeit

    Zitat von John.Moredread Beitrag anzeigen
    Und wie werten sie die Aussage von AM, das sie nicht über Gauck informiert war? Diese Aussage war demnach eine Lüge. Das ist also in Ordnung?
    Natürlich ist das nicht die feine Art, was soll man davon sonst halten? Lassen Sie mich jedoch aus Herrn Gabriels bei Spiegel veröffentlichten SMS zitieren: "Ich gehe davon aus, dass dieser vorschlag vertraulich bleibt, allerdings ist joachim gauck natuerlich davon informiert." (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70833795.html, 07.06.2010) Gabriel hat sich also jene Vertraulichkeit ausdrücklich erbeten, die er dann anschließend selber brach.

    Zitat von John.Moredread Beitrag anzeigen
    Bei der Frage, was ich schlimmer finde - also entweder die Lüge eines Politikers A, oder einen Vertrauensbruch durch B, der A entlarvt - weiß ich sehr genau, was ich schlimmer finde.
    Und ich bin kein SPD-Wähler. Mag sein, das beide sich nicht mit Ruhm bekleckert haben, aber aus meiner Sicht steht Merkel in diesem Fall schlechter da als Gabriel.
    Das bleibt eine rein subjektive Bewertung. Gabriel brach die selbst erbetene Vertraulichkeit und lancierte den originalen Wortlaut der Kommunikation an die Medien, das stellt im Arbeitsverhältnis unter demokratischen Kollegen einen ungewöhnlich rüden und unnötigen Vertrauensbruch dar.
  3. #252

    mit Wattebäuschchen werfen

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Das bleibt eine rein subjektive Bewertung. Gabriel brach die selbst erbetene Vertraulichkeit und lancierte den originalen Wortlaut der Kommunikation an die Medien, das stellt im Arbeitsverhältnis unter demokratischen Kollegen einen ungewöhnlich rüden und unnötigen Vertrauensbruch dar.
    Sie wollen es wohl aus "bestimmten" Gründen nicht verstehen.

    Als Gabriel den Vorschlag Gauck per SMS an Merkel sendete, war Gauck noch nicht der SPD/Grüne Kandidat.

    Merkel meierte den Vorschlag ab und die SPD stellte Gauck auf.

    Jetzt war Gauck offiziell und Vertraulichkeit bezüglich der Kandidatur, wegen Gauck, war ja wohl vorbei.

    Die SMS wäre allerdings auch vertraulich geblieben, wenn Merkel nicht gelogen hätte.

    Es ist die alte "haltet den Dieb" Taktik. Merkel hat es versaut, sagt jeder, auch viele in der Koalition.

    Ergo, weltoffener Realist, wer im Glashaus sitzt, sollte mit Wattebäuschchen werfen, sonst klirrt es.:-))
  4. #253

    --

    Der Gabriel nd die merkel hatten/haben ein ,,vertrauliches Verältniss,, schau schau, wer hätte das gedacht ...

    Sehr unappetitliche Vorstellung wie ich finde. In jeder Hinsicht.
  5. #254

    Warum dann die Entschuldigung?

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Sie wollen es wohl aus "bestimmten" Gründen nicht verstehen.

    Als Gabriel den Vorschlag Gauck per SMS an Merkel sendete, war Gauck noch nicht der SPD/Grüne Kandidat.

    Merkel meierte den Vorschlag ab und die SPD stellte Gauck auf.

    Jetzt war Gauck offiziell und Vertraulichkeit bezüglich der Kandidatur, wegen Gauck, war ja wohl vorbei.

    Die SMS wäre allerdings auch vertraulich geblieben, wenn Merkel nicht gelogen hätte.

    Es ist die alte "haltet den Dieb" Taktik. Merkel hat es versaut, sagt jeder, auch viele in der Koalition.

    Ergo, weltoffener Realist, wer im Glashaus sitzt, sollte mit Wattebäuschchen werfen, sonst klirrt es.:-))
    An dieser Stelle gibt es nichts zu verstehen, sondern eine Vielzahl zulässiger Meinungen. Ein Austausch darüber muss nicht zwangsläufig zu neuen Erkenntnissen führen.

    Wozu diente eigentlich der nachträgliche Versuch von Herrn Gabriel, sich bei der Bundeskanzlerin zu entschuldigen? Dies ist entweder opportunistische Anbiederung oder echtes Schuldbewusstsein. Übersehe ich etwas?
  6. #255

    Gesellschaftsspalter

    Zitat von Kailash Beitrag anzeigen
    Zu Gabriel muss man nun wirklich nicht viele Worte verlieren.
    Ein Gesellschaftsspalter ohne Rückrat und Anstand.
    Da haben Sie sich wohl im Threat geirrt.

    Bei "Gesellschaftsspalter ohne Rückrat und Anstand" fallen mir sofort ganz andere Politclowns ein, wie etwa der
    Möwenpick-Guido: anderen spätrömische Dekadenz vorwerfen aber sie selber praktizieren.
  7. #256

    drei...naja

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Und die dritte Schlussfolgerung: Herr Gabriel ist indiskret, solange es ihm von Nutzen ist.

    Ansonsten haben Sie Recht, wobei ich mich jedoch nicht zu einer Empörung durchringen mag.
    Auch ich bemyhe mich um Gemytlichkeit in der Wahrnehmung der politischen Byhne. Da sind wir zusammen.
    Ich halte Herrn Gabriel allerdings fyr zu verwoben in dieses Backstage-Szenario, als dass die Indeskretion von ihm selbst ausgegangen sein könnte. Die kam m.E. aus einer "tieferen" Ebene. Ein "SMS-Hiwi" sozusagen, oder gar ein Praktikant...
  8. #257

    Titel verweigert

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das nicht die feine Art, was soll man davon sonst halten? Lassen Sie mich jedoch aus Herrn Gabriels bei Spiegel veröffentlichten SMS zitieren: "Ich gehe davon aus, dass dieser vorschlag vertraulich bleibt, allerdings ist joachim gauck natuerlich davon informiert." (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70833795.html, 07.06.2010) Gabriel hat sich also jene Vertraulichkeit ausdrücklich erbeten, die er dann anschließend selber brach.
    Die Merkel ist doch nur stinkig, weil ihre Lüge aufgedeckt wurde.
    Interessanterweise ist in den Medien aber viel mehr über den "Vertrauensbruch" als über Merkels Lüge zu lesen.
    Ein bisschen funktionieren die Verbindungen noch...








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