Mit Dumpinglöhnen konkurriert Deutschland die Volkswirtschaften anderer Länder nieder.
Das rächt sich jetzt.
Deutschland muss seine aggressive Exportpolitik ändern und den eigenen Binnenmarkt endlich stärken.
Nein zu Euro-Bonds, nein zum massenhaften Gelddrucken: Mit ihrem kompromisslosen Kurs in der Schuldenkrise bringt Kanzlerin Merkel die europäischen Nachbarn gegen sich auf. Schon ist von einer*neuen Deutschenfeindlichkeit die*Rede.*
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...799925,00.html
Mit Dumpinglöhnen konkurriert Deutschland die Volkswirtschaften anderer Länder nieder.
Das rächt sich jetzt.
Deutschland muss seine aggressive Exportpolitik ändern und den eigenen Binnenmarkt endlich stärken.
Das er als Wirtschaftswissenschaftler einen wirtschaftswissenschaftlichen Beitrag schreibt. Das und nicht mehr hat er getan. Überhaupt geht es in dem Artikel nicht um Bonds. Naiv finde ich eher die Beachtung, die die Henkels Position findet, achso der Cheflobbyist der Exportindistrie von Cristiansensofa hat sich ja entschuldigt. Ist das glaubwürdig?
Es gibt keine gesellschaftliche Union. Nur eine nicht-gewollte politische Union und die Wirtschaft sucht sich sowieso ihre eigenen "Unionen". Jedes Land ist anders. Wenn Deutschland so am Ende wäre wie Italien, Portugal etc. würde uns auch keiner helfen. ! Schluss mit der Solidarität. Gründung einer Nord-EU nur mit "AAA"-Saaten. Deutsche Arbeiter und Angestellte haben genug geblutet mit Lohnzurückhaltung, Schuldenbremse, Kurzarbeit, Verlängerung des Renteneintrittsalters. Warum machen die anderen Länder dies uns wohl nach ?
Der deutsche Fehler liegt genau in diesen "Veränderungen".
Wir müssen endlich mehr Geld für weniger Arbeit bekommen.
Wir müssen mehr konsumieren.
Die Krankenkassenbeiträge müssen sinken.
Die neoliberale Politik der niedrigen Löhne und niedrigen Steuern, die seit Schröder/Fischer in Deutschland praktiziert worden ist, ist der Kardinalfehler deutscher Politik. Und die Kritik unserer Partner DARAN war und ist berechtigt.
Sie können für sich sprechen, nicht für die Gesamtheit der deutschen Bevölkerung. Ich für meinen Teil fühle mich weiterhin solidarisch mit den anderen Europäern. Nur sollte die EU endlich politisch legitimiert werden (oder auch nicht) und wenn es dann eine Mehrheit für oder dagegen gibt, sollten die Politiker die Rahmenbedingungen aushandeln. Das ist ihr Job, nicht Meinungen und Entscheidungen zu äußern und zu treffen, von denen sie nicht wissen, ob die Mehrheit derer die sie verteten, dass auch so sehen. Scheint ja gerade bei SPD und Grün ein großes Problem zu werden.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum das Geschreibsel in irgendwelchen ausländischen Gazetten hier gleich zu so einem Proteststurm führt.
Die wollen doch bloß ihren Mist möglichst in hohen Stückzahlen verkaufen. Die spielen mit den Ängsten der Bevölkerung und finden sofort auch den Buhmann. Und für den sind wir doch seit Ewigkeiten die ideale Besetzung! ;o)
Aber lieber Leser, dass halten wir gelassen aus, oder
gibt es dafür eine Alternative?
Gelassenheit ist ein Schlüsselwort in jeder Krise, machen Sie sich ein Bier auf, schmunzeln Sie und überraschen mit solch einer Haltung alle Kritiker!
Man sollte doch nicht glauben, dass ein nüchtern denkender Brite, Franzose, Italiener oder sonstiger Europäer die Situation nicht ähnlich einschätzt wie es die Leute hierzulande tun.
Natürlich hofft man das die Kanzlerin jetzt und ohne Gegenleistung die Börse zückt. Kein Schuldner, ob ein einzelner Mensch oder eine Gruppe mag die schmerzlichen Konsequenzen aus seiner Überschuldung tragen. Abstriche an der Lebensqualität tun jedem weh.
Und..leider.. stehen solche für Europa nunmehr an und klopfen an die Tür.
Wenn die Kanzlerin bei ihrem Nein bleibt stehe ich voll und ganz hinter ihr.
Denn, soll der Euro bleiben, gibt es keinen anderen Weg, die augenblickliche Krise zu überwinden.
Dabei weht ihr der Wind ordentlich ins Gesicht, hält sie durch, ist sie die wirklich erste große Europäerin, denn sie hätte Europa durch seine bisher größte, sogar existenzgefährdende Krise geführt.
Die Alternativen, Deutschland entweder zu einem weiteren Pleiteland zu entwickeln oder gänzlich aus dem Euro auszuscheiden bleiben nur als ultima ratio.
Drücken wir ihr die Daumen und sagen hin und wieder auch mal was nettes über sie, ein bischen Rückendeckung kann sie sicher gebrauchen, bis Europa durch diese heftigen Turbulenzen durch ist.
Und ich möchte hier betonen, ich bin nicht gerade ein überzeugter CDU-Wähler.
Also Leute, immer schön gelassen bleiben und lasst die anderen ruhig sülzen! ;o)