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Wulffs Verhältnis zu den Medien: "Manchmal schock' ich Redakteure"

Der Bundespräsident hat ein schwieriges Verhältnis zu den Medien, nicht erst seit dem Anruf beim "Bild"-Chef. Schon als Ministerpräsident wetterte Christian Wulff gegen kritische Berichterstattung. Selbst bei einem Auftritt mit Kindern gab es Schelte vom damaligen Landesvater.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807689,00.html
  1. #20

    Gedanken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundespräsident hat ein schwieriges Verhältnis zu den Medien, nicht erst seit dem Anruf beim "Bild"-Chef. Schon als Ministerpräsident wetterte Christian Wulff gegen kritische Berichterstattung. Selbst bei einem Auftritt mit Kindern gab es Schelte vom damaligen Landesvater.

    Wulffs Verhältnis zu den Medien: "Manchmal schock' ich Redakteure" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ob Gauck besser geeignet wäre oder nicht ist mir, ehrlich gesagt, völlig egal. Das Amt des Bundespräsidenten ist ein Amt von hohen Würden- schliesslich repräsentiert der Präsident das Land. Und da sollte meiner Meinung nach auch der Präsident jemand sein, der würdig ist, die Bundesrepublik zu vertreten. Jemand, der etwas geleistet hat, sich Verdienste erworben hat. Wie Roman Herzog beispielsweise.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hierzulande keine Bürger gibt, die eben diese Verdienste haben!

    Wulff war zeit seines Lebens eine Fehlbesetzung- ein Berufspolitiker, der immer nur "mit" war. Jemand, der noch nie etwas wirklich bedeutendes geleistet hat. Seine Ernennung war schon eine Peinlichkeit für sich. Die Politik sollte diesen Fehler nicht 2mal begehen- der Respekt der Bürger gegenüber dem Staat könnte vollends flöten gehen.

    Deutschland hat einen selbstgewählten Anspruch als Kulturnation- als Land der Dichter und Denker. Wäre die Stelle des Bundespräsidenten nicht wahrhaft geeignet, diesen Anspruch mit Leben zu erfüllen?

    Oder geht es hier einmal mehr nur um Beziehungen und Geld?
  2. #21

    Sehr schwacher Artikel

    Zitat von Seraphan Beitrag anzeigen
    Keine Frage, der Mann muss weg. Aber dieser Artikel ist sehr schwach geschrieben, und wirkt wie ein an den Haaren herbeigezogenes Argument
    Vollkommen richtig, wo ist der Punkt?
    Hr. Wulff ärgert sich über aus seiner Sicht ungerechtfertigte Anwürfe, das kann man ihm ja wohl kaum zum Vorwurf machen. Sehr schwaches Geschreibsel...
  3. #22

    Kindern zu sagen, das unberechtigte Kritik nicht hingenommen werden muss, ist völlig korrekt. Aber den Kindern dann zu sagen, das man nach zwanzig Jahren sich noch an die 3.spalte von links auf der 2.seite erinnert zeigt ja nur, das der Kollege Wulff sein Elefantengedaechtnis dazu benutzen will, um es irgendjemandem irgendwann mal heimzuzahlen. Arme, beleidigte Leberwurst. Hoffentlich sind wir den bald los. Schade, das es nicht Gauck geworden ist.
  4. #23

    Titel!

    Ja, die Presse kennt keine Grenzen! Widerspruch? Aber doch nicht gegen Vertreter der vierten Macht!

    Warum werden eigentlich Journalisten besondere Rabatte bei vielen Dienstleistungen und Produkten angeboten? Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung zu Portalen wie pressekonditionen.de?

    Die Medien bieten gerade bei diesem "Skandal" ein trauriges Bild. Man stilisiert sich zum Opfer und verdrängt die eigenen Fehltritte!

    Vielleicht wäre es mal an der Zeit, dass sich die Journalisten, die sich so kritisch zu begangenen oder behaupteten Vorteilen von Politikern mal um die "Vorteilsnahme" in der eigenen Branche kümmern würden.
  5. #24

    Dünnes Fell

    Ich verstehe Wulff schon, wenn er sagt, auch dünnhäutige Menschen sollten in der Politik eine Chance haben. Ich kann dickfellige Menschen nicht besonders leiden, das sind meistens nur selbstbesoffene Egomanen, die niemals Kritik annehmen.

    Die Presse neigt halt wirklich zum Draufhauen, am liebsten wenn jemand schon am Boden liegt (dann kann man sich stolz einen weiteren Politikerskalp an den Gürtel hängen), wie ja auch dieser sinnfreie Artikel, der nicht das Geringste zur Aufklärung beiträgt, wunderbar beweist. Es ist schade, dass es zur Arbeitsplatzbeschreibung eines Volksvertreters gehören soll, so etwas stumm zu ertragen.

    Wulff hat sich in dieser Aneinanderreihung von Halbwahrheiten und schlechtem Krisenmanagement fürchterlich blamiert, und man kann das durchaus als Rücktrittsgrund betrachten.

    KEIN Rücktrittsgrund ist jedoch ein schwieriges Verhältnis zur Presse.
  6. #25

    Nicht mehr auszuhalten! Hört mit dieser Hetze auf!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundespräsident hat ein schwieriges Verhältnis zu den Medien, nicht erst seit dem Anruf beim "Bild"-Chef. Schon als Ministerpräsident wetterte Christian Wulff gegen kritische Berichterstattung. Selbst bei einem Auftritt mit Kindern gab es Schelte vom damaligen Landesvater.

    Wulffs Verhältnis zu den Medien: "Manchmal schock' ich Redakteure" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Lieber Spiegel, das ist langsam echt widerlich. In dem zitierten Video "wettert" er nicht, sondern spricht sich gegen ungerechtigte Kritik aus.

    Zeigt euer Video hier nicht deutlich, WER nicht mit Kritik umgehen kann?

    Hört endlich mit dieser Hetzjagd auf, das ist ja BILD-Niveau!
  7. #26

    Asymmetrische Diskussionsführung

    Einem anderen etwas vorwerfen, was man selbst unentwegt tut: Das scheint mir inzwischen typisch für die Berichterstattung zur Causa Wulff.

    Bettina Schausten lügt Herrn Wulff und 12 Millionen Zuschauern völlig ungerührt und ohne Schuldbewusstsein mitten ins Gesicht. Und die anschließende Entrüstung der Internet-Gemeinde findet sie angeblich "amüsant". Herr Wulff dagegen muss sich dafür verteidigen, dass er im Landtag eine Frage zwar wahrheitsgemäß, aber doch irgendwie nicht erschöpfend beantwortet hat.

    Journalisten bekommen bei Air Berlin pauschal 25 Prozent Journalisten-Rabatt (siehe hier: Pressekonditionen von Air Berlin Group (Air Berlin, LTU, Niki, Belair und die LG Walter) (Kategorie Reisen)). Und ebenjene Journalisten mokieren sich über das einmalige Upgrade, das Wulff von Air Berlin erhalten (und inzwischen sogar bezahlt) hat.

    Und nun kramt SPON eine ewig alte Geschichte aus, um den Präsidenten dafür zu kritisieren, dass er zugibt, bisweilen den Journalisten ewig alte Geschichten vorzuhalten.
  8. #27

    Zitat von meinungsfreudig Beitrag anzeigen
    Nun wissen wir dass Herr Wulff im Leben, was den medialen Umgang einschließt, kleinlich reagiert und bestenfalls mittelmäßig arbeitet, vertuscht, lügt, ist. Aber muss nun jeder Beleg für seinen schwächlichen Charakter - und ich bin sicher, es lassen sich zahlreiche finden - durchdekliniert werden? Zumal lange klar ist, dass er als moralische Instanz nicht taugt - es lässt die Diskussion klein werden.
    Natürlich muss jetzt alles und zwar einzeln nochmal aufgetischt werden. Jeder Anruf von Wulff bei Diekmann, Döpfner, Friede Springer und der WamS wurde hier einzeln verwertet, um das Thema wieder an die erste Stelle zu hieven.
    Man will hier einfach verhindern, dass das Thema im Lärm anderer Ereignisse verschwindet, solange nicht Wulff verschwunden ist.
    Und die Journalisten, die jedes klitzekleine Detail nutzen, um die Berichterstattung in die Länge zu ziehen, nennen dann Wulffs Ausharren und den "langen Skandal" dann Beschädigung des Amtes.

    Zitat von meinungsfreudig Beitrag anzeigen
    Neue Fakten wären hübsch: Wenn 70 Banken, Versicherungen, Fonds klagen - ist das was dran? Und wenn ja, was?
    Ihnen unterläuft da ein Denkfehler. Es ist den Journalisten in diesem Stadium der Berichterstattung völlig egal, ob die gegen Wulff gerichteten Ansprüche berechtigt sind. Hauptsache ist, dass es neue Munition gegen Wulff gibt.
    Was glauben Sie wohl, warum gerade jetzt diese Ansprüche gegen Wulff geltend gemacht werden?
  9. #28

    Milliardenforderung ist uralt

    Zitat von meinungsfreudig Beitrag anzeigen
    Neue Fakten wären hübsch: Wenn 70 Banken, Versicherungen, Fonds klagen - ist das was dran? Und wenn ja, was?
    Das mit diesen 70 Banken und Fonds ist eine uralte Kamelle. Die Banken und Fonds haben diese Forderungen vor langem schon einmal erhoben. Damals aber gegenüber der VW-Führung und dem Aufsichtsratschef Piech. Die haben damals aber nur abgewunken.

    Jetzt wird das halt noch einmal rausgekramt und dem Präsidenten angelastet. Weil es grade so schön passt.
  10. #29

    Kann mich vielen hier nur anschließen, langsam wird es nicht nur peinlich für Wulff, sondern vor allem für unsere Medienvertreter...
    Dieser Artikel ist ein weiterer Tiefpunkt. Da wird doch tatsächlich eine "Pressekonferenz", die ein paar Jahre alt ist, benutzt um zu belegen, dass der Bundespräsident den Medienvertretern gegenüber nachtragend ist.
    Die ganze Chose ist doch echt abgeschmackt. Die ganzen Journalisten sollten sich was schämen!
    Bin zwar auch dafür, dass Wulff zurück tritt, aber unsere gesamte Presse hat mittlerweile ein Niveau erreicht, das echt nicht mehr zu fassen ist!


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