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Wulffs Mailbox-Affäre: Die Salami-Taktik der "Bild"-Zeitung

Die "Bild"-Zeitung macht den Wulff: Sie beantwortet der "taz" 15 Fragen zu ihrer undurchsichtigen Rolle in der Affäre um den Bundespräsidenten - lässt aber entscheidende Punkte unauffällig weg. Der Eindruck der Transparenz, den das Blatt erwecken will, ist falsch. Wer nachfragt, erntet Schweigen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...809778,00.html
  1. #30

    And the winners are: Wulffi and the two Bettinas

    Zitat von remende Beitrag anzeigen
    freuen wenn Politiker aus der Sache etwas lernen würden .
    Einfach die Klappe halten gegenüber Journalisten .
    Wahrscheinlich fangen sie schon nächste Woche damit an. Dieser ganze Himpamp zeigt doch ganz deutlich, worum es hier geht: Von einer reichlich dünnen Suppe wollen alle was abhaben.
    Von Bild und SPON über taz und SZ bis zu Harald Schmidt. Eine Farce par excellence, chapeau für die paar, die jetzt endgültig keinen Bock mehr haben, ihre Kundschaft mit diesem Quatsch zu langweilen.

    Keiner weiß doch ernsthaft mehr, worum es überhaupt geht. Und auch Wulffi kann nur noch müde grinsen. Ich glaube, er ist mittlerweile der wahre Gewinner. And the two Bettinas.
  2. #31

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Bild"-Zeitung macht den Wulff: Sie beantwortet der "taz" 15 Fragen zu ihrer undurchsichtigen Rolle in der Affäre um den Bundespräsidenten - lässt aber entscheidende Punkte unauffällig weg. Der Eindruck der Transparenz, den das Blatt erwecken will, ist falsch. Wer nachfragt, erntet Schweigen.

    Wulffs Mailbox-Affäre: Die Salami-Taktik der "Bild"-Zeitung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Wie tief will Herr Wulff das Amt des Bundespräsidenten noch in den Abgrund ziehen?
    Nun wird unser Staatsoberhaupt schon mit der Bild-Zeitung verglichen!!!!! Wenn eine Galionsfigur nur noch mit einem Gartenzwerg verglichen wird, wird es besorgniserregend.
  3. #32

    Ablenkmanöver

    Die BILD zu kritisieren, ist immer gut und schön - und in diesem Zusammenhang vor allem billig. Wo sind denn die BILD-Kritiker unter den Journalisten, wenn es um die wahren Hetzkampagnen der BILD - gegen angebliche Sozialbetrüger, Pleite-Griechen usw. - geht? Herr Niggemeier ist die rühmliche Ausnahme, ansonsten kommt da wenig.

    Wer jetzt in die wohlfeile BILD-Kritik einstimmt, sollte sich mal einen Augenblick lang Gedanken machen, was passiert wäre, wenn BILD den Mailboxtext zusammen mit dem ersten Wulff-Artikel einfach veröffentlicht hätte. Das wäre eingeschlagen wie eine Bombe, und rechtlich wäre es wohl völlig unbedenklich gewesen, da es sich nicht um eine unerlaubte Aufzeichnung handelte.

    Eine Debatte über die Medienlandschaft? Ja gern, jederzeit. Aber wer ausgerechnet jetzt damit anfängt, spielt dem Präsidenten in die Hände. BILD schuldet mir keine Transparenz, gewählte Volksvertreter schulden sie aber.

    Soll ich jetzt enttäuscht sein über Herrn Diekmann? Wie das, ich habe nie etwas von ihm erwartet.
  4. #33

    schwarze Schafe unter den Politikern werden gewarnt

    Einerseits fügt das Fehlverhalten von Bundespräsident Christian Wulff und die Diskussion darüber der Politik und dem Ansehen der Politiker in Deutschland schweren Schaden zu, andererseits ist es zu begrüßen, dass die übrigen schwarzen Schafe unter den Politikern gewarnt werden, die ständig nur auf der Suche nach persönlichen Vorteilen sind.
  5. #34

    Freie Auswahl

    Zitat von turo Beitrag anzeigen
    Der Kioskinhaber an meinem Bahnhof (Türke) wundert sich seit Tagen.
    Er fragt "Was is mit BILD, die Leute kaufen nicht mehr so viel BILD."
    Wie schön, wenn man frei entscheiden kann:

    BILD kann man am Kiosk einfach liegen lassen.
    Einen Bundespräsidenten, der die Bürger belügt, muss man aber akzeptieren? Ich nicht!
  6. #35

    Das erlebe

    Zitat von turo Beitrag anzeigen
    "Wer mit uns den Paternoster hinauffährt,
    kommt mit uns auch wieder hinunter."

    Liebe Bild, wir haben.....
    ich ähnlich im Supermarkt, wo ich jeden 2. Tag einkaufe. Die Bild bleibt liegen.
  7. #36

    Ach wie komisch, darf man Fragen ob Herr Wulff..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Bild"-Zeitung macht den Wulff: Sie beantwortet der "taz" 15 Fragen zu ihrer undurchsichtigen Rolle in der Affäre um den Bundespräsidenten - lässt aber entscheidende Punkte unauffällig weg. Der Eindruck der Transparenz, den das Blatt erwecken will, ist falsch. Wer nachfragt, erntet Schweigen.

    Wulffs Mailbox-Affäre: Die Salami-Taktik der "Bild"-Zeitung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    ..die "taz" damit beauftragt hat der BILD ein Bein zu stellen. Damit er selber auf einmal besser dasteht. So sieht es nähmlich eher so aus wie eine doppelte Salami-Taktik der Medien, da die "taz" sich als falscher Moraliker von Herrn Wulff darstellt, der selber keinerlei Moral hat.
  8. #37

    Doppelmoral

    Dass Herr Wulf an Ansehen und Integrität verloren hat steht ausser Frage. Was ich zum tel sehr belustigend finde ist die Verlogenheit und Doppelmoral der Presse. Selbst gönnen sie sich einen sogenannten Presserabatt hier und da (für was eigentlich) und bewerfen andere mit Schmutz für Lapalien (Upgrades etc.)

    Um eines Klar zu stellen, der Anruf bei Bild war voll daneben und er sollte die Konsequenzen daraus ziehen. Aber aus einer Mücke einen Elefanten zu machen und das Ereignis medial auf unterirdische Art und Weise auszuschlachten ist unter alle Kanone. Und dazu gehört nicht die Bild alleine.

    Es geht uns zu gut in Deutschland, denn anscheinend gibt es keine anderen Probleme als unseren Bundespräsidenten Tag für Tag mit Dreck zu bewerfen. Politiker und Journalisten, die selbst jeden Tag Vorteile aus ihren Jobs ziehen fordern Rücktritt und schreien nach Gerechtigkeit, auch wenn sie selbst Konsequenzen ziehen müssten wenn sie ihre Masstäbe für sich selbst anwenden sollten.... und der eine oder andere Forist mag sicherlich auch schonmal gewisse Vorteile genossen haben.... aber so lange wir alle noch selbst in den Spiegel schauen können, dann ist ja alles in Ordnung in unserer schönen, heilen Welt der Doppelmoral...
  9. #38

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Bild"-Zeitung macht den Wulff: Sie beantwortet der "taz" 15 Fragen zu ihrer undurchsichtigen Rolle in der Affäre um den Bundespräsidenten - lässt aber entscheidende Punkte unauffällig weg. Der Eindruck der Transparenz, den das Blatt erwecken will, ist falsch. Wer nachfragt, erntet Schweigen.

    Wulffs Mailbox-Affäre: Die Salami-Taktik der "Bild"-Zeitung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Interessant ist folgende Nachricht:
    BILD-Chef Kai Diekmann kauft sich bei der taz ein - BILD-Chef Kai Diekmann kauft sich bei der taz ein. - Frankfurter Magazin

    oder?
  10. #39

    Die taz verkauft sich billig

    Zitat von thepunisher75 Beitrag anzeigen
    .So sieht es nähmlich eher so aus wie eine doppelte Salami-Taktik der Medien, da die "taz" sich als falscher Moraliker von Herrn Wulff darstellt, der selber keinerlei Moral hat.
    Eine der Fragen der taz an Diekmann lautete:
    "Wie vielen und welchen Journalisten wurde die Nachricht weitergegeben?"

    Diese Frage ist, mit Verlaub, so blöde, dass ich durchaus geneigt bin, Diekmann zu glauben. Wie sollte er das denn im Detail wissen?

    Selbstverständlich reden Journalisten miteinander, und die von BILD müssen an den einschlägigen Treffpunkten auch nicht am Katzentisch sitzen.

    Außerdem impliziert die Frage, dass alle Journalisten, die berichtet haben, von BILD direkt informiert worden wären. Was selbstverständlich nicht der Fall ist, da sich eine solche Information fortpflanzt. Sobald es mehr als einer weiß, gibt es mehr als einen Sender, und aus jedem weiteren Empfänger wird dann ein weiterer potentieller Sender.

    Es ist gruselig - man kann dem BILD-Chef in dieser Sache wohl eher glauben als dem Bundespräsidenten.








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