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Wulffs Kredit-Affäre: Nummer eins unter Druck

Christian Wulff wiegelt ab, doch die Kritik an seinem Umgang mit der Kreditaffäre wird immer lauter. Ein Staatsrechtler wirft dem Bundespräsidenten vor, gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen zu haben. Wulffs Anwälte weisen dies zurück.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...804427,00.html
  1. #80

    Und Gysi bleibt stumm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christian Wulff wiegelt ab, doch die Kritik an seinem Umgang mit der Kreditaffäre wird immer lauter. Ein Staatsrechtler wirft dem Bundespräsidenten vor, gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen zu haben. Wulffs Anwälte weisen dies zurück.

    Wulffs Kredit-Affäre: Nummer eins unter Druck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ohne die Linke mit ihrem verbohrten Hass auf Joachim Gauck hätten wir diesen Merkelgrinser nie als Präsident bekommen. Und jetzt? Das Amt abschaffen vielleicht? Und statt dessen? Wieder eine deutsche Monarchie? Ach ja, dann hätte ja KT eine Chance zu Wiederkehr nach Berlin! "Kaiser zu Guttenberg", das wäre doch ein Titel der ihm zustände. Und Gregor Gysi koennte sein Hofmarschall (Hofnarr) werden. Und beide jeden Sonntag in Jauchs Talkrunde.
  2. #81

    Das hat sie jetzt davon...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christian Wulff wiegelt ab, doch die Kritik an seinem Umgang mit der Kreditaffäre wird immer lauter. Ein Staatsrechtler wirft dem Bundespräsidenten vor, gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen zu haben. Wulffs Anwälte weisen dies zurück.

    Wulffs Kredit-Affäre: Nummer eins unter Druck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    "unsere" Merkel! Einen vom Volk nicht gewollten Mann in dieses Amt hieven und damit auch verhindern, dass ein solcher auch mal Klartext redet. Weder in seinem Amt noch in seiner Person finde ich ihn überhaupt an der richtigen Stelle. Der Mann ist nicht in der Lage, sofort und öffentlich über sein Verhalten zu reden. Er "duckmäusert", so, wie wir ihn schon immer kannten. Blamabel für unsere Republik, kein echter Representant unseres Volkes in der Welt. Es ist doch kein Wunder, wenn uns die übrige Welt nicht versteht, bei diesen Figuren (Westerwelle, Kauder usw. mal mit eingeschlossen).
  3. #82

    Wulffs Kredit-Affäre: Nummer eins unter Druck

    Ich habe zwar keine Sympathien für Wulff, finde es jedoch absolut unerträglich, wie diese „Affäre“ aufgebauscht wird. Es ging doch von Anfang an nicht um die Sache, sondern lediglich um parteipolitische Interessen sowie um Auflage und Einschaltquoten für die Medien. Natürlich ist Stirnrunzeln über diesen Kredit erlaubt, aber ein Skandal ist er nicht. Wulff hätte wahrscheinlich anders gehandelt, hätte er 2008 schon gewusst, dass er 2010 Bundespräsident werden muss. Irgendjemand muss den Job machen, und wer einen absoluten, perfekten Saubermann erwartet, kann lange suchen – den gibt es nämlich nicht. Jeder Mensch hat Dreck am Stecken, und jeder Politiker sowieso, denn anders kommt man nicht an die Spitze. Dass frühere Bundespräsidenten noch ihren Heiligenschein tragen, liegt nur daran, dass deren Leben nicht so minutiös und gezielt nach tatsächlichen oder vermeintlichen „Verfehlungen“ durchforscht worden ist.
    Wenn Wulff durch den Privatkredit tatsächlich Geld gespart hat, dann hat er es nicht dem Staat vorenthalten, sondern den Banken und ihren Spekulanten. Und denen ist das zu gönnen. Unerträglich ist nicht Wulffs Verhalten, sondern das dumme, ausschließlich parteipolitisch geprägte Geschwätz von Nahles und Konsorten.
  4. #83

    Zitat von peter h. Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren wie eine kleine Angestellte,egal ob Ehefrau oder nicht einem Ministerpräsidenten einfach mal so eine halbe Million Euro leihen kann. Von wem kommt das Geld wirklich. Einfach zum greifen. Jeder halbwegs vernünftige Mensch kann eins und eis zusammen zählen.

    Ich kann immer noch nicht verstehen für wie dumm die Politiker das Volk anschauen. Alleine das er Maschmayer seinen Freund nennt rechtfertigt schon seinen Rücktritt. Der Wulff schaut zwar harmlos aus aber der Mann ist die Gier in Person.Darum hörte man auch niemals ein kritisches Wort gegenüber der Finanzmafia. Aber das ist somit sowieso hinfällig. Egal was der sagt dem glaubt doch niemand mehr.
    Und eines könnt ihr mir glauben sollte er seinen Posten verlieren ist auch seine Frau weg.
    Das glaube ich eher nicht. Er bekommt sein Ruhegehalt bis ans Lebensende und sowas ist schon ein Grund zu bleiben. Schließlich ist ein ein teures Geschenk von Mutti, das wird man nicht einfach so los.

    Übrigens, wir auch nicht;o).

    MfG. Rainer
  5. #84

    Pauchale Vorurteile sind Totengräber der Demokratie!

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Karl Christian zu Guttenwulff, Vorläufer einer neuen Politikerkaste.

    Smart, hart, verlogen.

    Mediengerechtes Leben, Gattin vorzeigbar verrucht, Rock'n Roll im Blut.

    Salamischneider par excellence, um keine, aber auch gar keine Ausrede verlegen, narzißtisch und widerborstig.

    Ansätze sind auch bei anderen schon zu erkennen (Rösler, Koch-Mehrin, Schröder, von der Leyen, Özdemir, Steinbrück, Steinmeier, Metzger ua), aber nicht so prägnant wie bei zu Guttenwulff.

    Leistung lohnt sich nicht mehr in Deutschland.

    MfG
    np
    Früher hätte man zu Ihrem Beitrag gesagt: Vorsicht am Gleis 18!
    Das kritische Wechselspiel zwischen den politischen Akteuren und der Öffentlichkeit, vertreten durch die Presse oder Bürger, die sich an der Diskussion beteiligen, ist ein unverzichtbares Element der Demokratie. Im Mittelpunkt dieses Wechselspiels sollte immer ein Sachverhalt stehen – hier die so genannte „Kredtit-Affaire“.
    Was Sie allerdings vortragen, ist nichts anderes, als das Schüren pauschaler, dumpfer Vorurteile gegen Personen, die sich politisch betätigen. Pauschale Vorurteile sind ein Wegbereiter für dumpfen Hass. Mal darüber nachgedacht, dass Demokratie ohne Bürger, die bereit sind, sich auch aktiv politisch zu betätigen, gar nicht funktionieren kann?
    Die in die Gemeinderäte, Stadträte, Landesparlamente oder den Bundestag gewählten Abgeordnete vertreten das Volk – sicher in größerem Umfang als uns bewusst ist: sie repräsentieren gewiss auch charakterlich das Wahlvolk und wir werden unter ihnen jede Art von Charakteren wieder finden. Aber genau so wie jeder von uns beanspruchen kann, vorurteilsfrei respektiert zu werden, können das auch politisch aktive Bürger für sich beanspruchen – bis zum individuellen Beweis des Gegenteils.
    Jeder hat Sympathien für bestimmte Personen und bringt anderen Antipathien entgegen, das liegt in der menschlichen Natur. Aber es ist höchst gefährlich, eine Antipathie zum Anlass zu nehmen, den betreffenden Menschen grundlos zu verunglimpfen, zum Beispiel öffentlich als verlogen zu bezeichnen. Das ist zutiefst antidemokratisch.
    Um es mal in einem einfachen Bespiel auszudrücken: würden Sie auch alle Zuschauer eines Fußballbundesligaspiels als Kriminelle bezeichnen, nur weil einige wenige mit Flaschen nach dem Schiedsrichter geworfen haben?
  6. #85

    Eine lange Diskussion über die Person des Bundespräsidenten brauchen wir jetzt wirklich nicht. Dafür hat Deutschland zu viele schwere Probleme.

    Also werden wir ihn in seinem Schloss belassen. Aber dort soll er auch bleiben. Er ist so angeschlagen, dass er die mit dem Amt verbundene Autorität nicht mehr besitzt. Den erhobenen Zeigefinger, den die Bundespräsidenten immer so gerne gezeigt haben, kann sich Wulff sparen.

    Er wird sich wohl möglichst unauffällig verhalten müssen, bis seine Amtszeit vorüber ist. Was auch nicht so schlimm ist. Das Amt des Bundespräsidenten ist eher überflüssig.
  7. #86

    Wer hat die Affäre losgelöst?

    Zitat von max_copernicus Beitrag anzeigen
    Die Causa Wulff-Geerkens wird erst beendet sein wenn der Spiegel sein Ziel erreicht hat: Rücktritt Wulff

    Anders ist nicht zu erklären, mit welcher Vehemenz hier gegen ihn vorgegangen wird.
    Sie schreiben hier Ihre Meinung über eine Affäre des BP, die nicht der Spiegel, sondern das Springerblatt "BILD-ZEITUNG" aufgedeckt und in den Medien ins Rollen gebracht hat.
  8. #87

    Zitat von lschneider007@gmail.com Beitrag anzeigen
    Der Kredit ist mit marktüblichen 4% verzinst worden und fertig.
    Machen Sie sich mal schlau. Nix mit marktüblich.

    Zitat von lschneider007@gmail.com Beitrag anzeigen
    Ups, ich habe beim Autokauf einen Rabatt herausgehandelt! Nimmt mir jetzt ein deutscher Spießer meinen Führerschein weg ?
    Das ist ein blödes Beispiel, weil es gar nicht passt.

    Zitat von lschneider007@gmail.com Beitrag anzeigen
    Lasst den Wulff doch sein Haus bauen. Wenn ich hier den Hype der Kleinkariertheit wieder sehe, braucht man sich nicht wundern, warum das Top-Personal der Unis lieber zu Beratungen oder Kanzleien geht, als in der Politik das Land voranzubringen.
    Ihr Einstellung ist genau die, die Politiker gerne sehen.
    Aber sie ist antiquiert.

    Früher, als Deutschland noch rund lief, hätte man vielleicht gesagt: egal, nicht so schlimm, der Laden muss ja auch geschmiert (sorry für das Wortspiel) werden.

    Aber die Zeiten sind härter geworden. Der Bürger bekommt weniger Lohnerhöhung und höhere Abgaben und der Politiker bekommt mehr Maulereien und weniger Zustimmung.

    Dann gibt es heute noch das Internet. Hier muss man auf der einen Seite die Verlage sehen (Spiegel ist da auch nur einer von vielen). Die wollen einfach nur hohe Auflagen und Klickzahlen und hangeln sich dazu von Guttenberg über Rösler (bzw die FDP) nun zu Wulff. Dazu kommen die Foristen, die nur zu gerne mit eindreschen und damit das oben genannte Verhalten demonstrieren.

    Das alles mag man als kleinkariert sehen, aber eigentlich ist es doch besser sich zu äußern als komplett zu resignieren. Das letzteres ein zunehmendes Phänomen ist kann man zum Beispiel an der schwindenden Wahlbeteiligung sehen.
  9. #88

    Die Affäre wäre keine Affäre...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christian Wulff wiegelt ab, doch die Kritik an seinem Umgang mit der Kreditaffäre wird immer lauter. Ein Staatsrechtler wirft dem Bundespräsidenten vor, gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen zu haben. Wulffs Anwälte weisen dies zurück.

    Wulffs Kredit-Affäre: Nummer eins unter Druck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ...hätte sich der BP nur einmal wahr und klar erklärt. Aber diese Gelegenheit hat er - aus welchen Gründen auch immer (?) - versemmelt. Die nun folgende Eskalation bis hin zum Skandal hat er selbst herauf beschworen.
  10. #89

    Genau

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Das glaube ich eher nicht. Er bekommt sein Ruhegehalt bis ans Lebensende und sowas ist schon ein Grund zu bleiben. Schließlich ist ein ein teures Geschenk von Mutti, das wird man nicht einfach so los.

    Übrigens, wir auch nicht;o).

    MfG. Rainer
    Den haben wir nun ein Lebenlang an der Backe.
    Mutti, was hast du uns da eingebrockt.
    Naja, sie muss das ja nicht bezahlen.


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