Eine von reichen Freunden gesponserte Hotelsuite, Parties mit Filmstars, Privatflüge in der Businessclass: Wo immer es ging, hat Christian Wulff seine Welt mit Luxus und Glitzer ein wenig aufgehübscht. Ein Überblick.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...814010,00.html
… die Fortsetzungsgeschichte aus dem medialen Flachland an der Tränenkante. Können wir denn diese Peinlichkeiten nicht irgendwie mal beenden? Wulff ist schon eine Karikatur und das Amt, naja, ist auch nix mehr wert. Wie wäre es denn denn jetzt mit einer ehrlichen und kreativen Lösung der Causa Wulff?
Neue Stellenbeschreibung für Bundespräsidenten per Gesetz … wenn wir es auf diese Art und Weise regeln, dann dürfte uns einerseits das Spotten vergehen, aber wir könnten auch sparen. Sicher sieht es im Zweifel blöde aus wenn der Präsident ein Branding auf der Stirn hat, aber der Michel hat sich doch bislang an jeden Dreck gewöhnt der von der politischen Kaste verbrochen wurde. In jedem Falle wird es ehrlicher und transparenter und wir können in jedem Moment erkennen wer uns gerade den Präsidenten spendiert … </sarkasmus>
Es wäre interessant ob David Groenewold die Rechnung der Übernachtungen von Familie Wulff beim Finanzamt abgesetzt hat oder nicht. Dürfte er nicht wenn Hr. Wulff sie bar bezahlt hat.
Sehr wahrscheinlich hat David Groenewold das aber getan.
Ich find es super, dass der Wulff weiterhin BP bleibt. So ist er doch ein Sinnbild dafür, wie verlogen die meisten Politiker in Spitzenämtern doch sind. Die Merkel führt lieber im französischen TV Interviews und macht mit Diktatoren Geschäfte für unsere Wirtschaftsbosse anstatt sich um die wirklich ernsthaften Probleme im Land zu kümmern. Das unfassbare ist aber immer noch, dass die Wähler das nicht merken. Merkel ist eine reine Wirtschaftskanzlerin. Für alles andere hat Sie in Deutschland gar nichts geleistet.
Ohne auf jede Einzelheit einzugehen, ergibt sich ein Gesamtbild, und das ist für einen Bundespräsidenten nicht in Ordnung. Private oder geschäftliche Freunde hin oder her, legal oder illegal. Entscheidend ist, dass Wulff - von reichen Freunden umgeben (warum wohl?) - nie Nein gesagt hat.
Upgrade im Flugzeug? Sehr nett von Ihnen, aber nein danke, ich habe Economy gekauft und dabei soll es bleiben. Ein Mann in höchsten Staatsämtern sollte sich so verhalten. Aber Wulff hat alles gern angenommen, obwohl er schließlich kein armer Mann ist. Das Argument, so machen es alle, lasse ich nicht gelten. Wer ein hohes Amt bekleidet, muss auch die entsprechenden Fähigkeiten dazu mitbringen. Integrität ist dabei ein unbedingtes Muss.
Ich finde im Ernst, unsere Politiker verdienen zu wenig. So 20-30.000 Euro netto im Monat finde ich für einen Ministerpräsidenten angemessen. Unser Bundesminister und die/der Kanzler/in natürlich entsprechend mehr.
Ich hätte kein Problem damit unserem Finanzminister einen Bonus von 10 Millionen Euro zu zahlen, wenn er einen ausgeglichenen Haushalt durchzieht und nochmal 10 Millionen, wenn ers fertigbringt unsere Leistungsbilanz auzugleichen.
Die Parteien sollten sich ausschliesslich über eine Kopfpauschale von 10 Euro pro Wähler finanzieren müssen. Jegliche Parteispenden sind nach der ersten Wahl an der man sich beteiligt zu verbieten.