Beim Abschließen von Krediten hat Christian Wulff offenbar ein glückliches Händchen. Erst gewährte ihm ein Freund einen bequemen Privatkredit, dann zeigte sich auch noch die BW-Bank großzügig. Der Politiker könnte laut Berechnungen von Experten so mehr als 150.000 Euro gespart haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...805461,00.html
sie haben nichts verstanden.... es geht nicht darum wo das Problem ist weil niemand zu Schaden gekommen ist, es geht um die Glaubwürdigkeit der höchsten repräsentativen Amtsperson unseres Staates, die es hauptsächlich als letzte moralische Instanz gerade erst gibt... wenn diese Person schon nicht integer ist, dann ist die komplette Idee des Amtes eines Bundespräsidenten hinfällig... unser Bundespräsident laviert spitzfindig herum... sowas ist der größte Vertrauensverlust, der größte Makel mit dem man dieses Amt beflecken kann...
außerdem, einen Missstand mit noch größeren Missständen, nämlich unserer Krise, weichzuspülen und weg zu relativieren, ist so ziemlich das Argumentationsloseste und Unsinnigste was man bringen kann...
wenn sie einen Strafzettel bekommen, müssen sie den auch zahlen, selbst wenn es woanders noch größere "Baustellen" gibt... selten sowas Argumenatationsloses gehört...
Schlicht und Einfach: Korruption.
Schlicht und Einfach: Ein Bundespräsident darf das nicht.
Schlicht und Einfach: Rücktritt unvermeindlich.
...ganz so einfach ist das nicht. Der Kredit von einer befreundeten Familie ist aus meiner Sicht ok, die Gelegenheit würde wohl jeder wahr nehmen. Die Geschichte mit dem Bankkredit ist aber eine ganz andere Sache und es ist verständlich, daß jeder normale Häuslebauer da mit Unverständnis reagiert. Was mich aber erneut an der Glaubhaftigkeit der Politik zweifeln lässt, ist zum einen das Verschweigen im Landtag. Hier wurde von Wulff schlicht gelogen. Richtig gehend widerlich finde ich jedoch, wie Herr Wulff sich damals über andere aufgeregt hat und diese an den Pranger gestellt hat, um dann wenige Jahre später genauso zu agieren. Das zeigt mir, daß ich in ein solche Staatsoberhaupt kein Vertrauen setzen kann und aus dem Grund finde ich es auch völlig legitim, daß Journalisten versuchen, hier die ganze Geschichte zu recherchieren.
Da kann einem wirklich der Appetit auf Information aus Politik und Wirtschaft vergehen. Den Journalisten (nahezu aller Medien) läuft fast der Geifer aus dem Mund wenn man sie über mögliche Verstrickungen des Bundespräsidenten in einen handfesten Finanzskandal fantasieren hört. Besonders unappetitlich in diesem Zusammenhang auch die "Tagesthemen" die in der ungekürzten!!! Bundespräsidentenrede kein echtes Bedauern erkennen wollten, was der Tagesthemen Kommentar, denn ich auf die Schnelle nicht gefunden habe zeigte. Aber auch dieser pseudosachliche Kommentar entlarvt den Treibjagdcharakter dieser Journalistenposse:
Kommentar zu Wulff: Ein Paukenschlag war das nicht | tagesschau.de
Warum bitteschön sollte der Rauswurf des Fressesprechers von C. Wulff ein Bauernopfer sein? Wieso wird nicht über den naheliegensten Grund, des Rauswurfs, nämlich das der Mann die Gefahrensituation des "Pseudoskandals" nicht erkannt hat diskutiert?
Der Grund dafür ist naheliegend, dann wäre der Skandal beendet und es ließe sich damit kein Geschäft mehr machen. Ich glaube nämlich nicht, das es den Journalisten hier um Aufklärung geht, sondern lediglich darum den Blätterwald noch ein Weilchen rauschen zu lassen.
Ich erinnerere daran das vor fast genau einem Jahr der "Gorch-Fock-Skandal" an dieser Stelle übergekocht wurde. Der Kommandant des Seglers wurde damals "kielgeholt" und danach kam "zu Guttenberg" dran-Guttenberg landete zu Recht am Medienpranger, was aber wurde mit dem Kommandanten der Gorch-Fock? Er gab auf, obwohl das Thema damals hauptsächlich von BLÖD hochgekocht wurde, die sich schamlos aus der Trauer und Verzweifelung der Mutter des Todesopfers bereichert hatte.
Bei aller notwendigen Verteidigung der Pressefreiheit, für die Journalisten in der Welt auch öfter ihr Leben lassen mußten, sollte doch zunehmend darauf geachtet werden wer da was warum unbedingt verteidigen will.
Ist es tatsächlich die Ausübung von Pressefreiheit die da gerade Regie führt, oder ist es womöglich ein aus wirtschaftlichen Gründen geführter Angriff von "Journalismuspaparazzis" auf das Privatleben von Promis- Attacke bis hin zur ungestraften Rufmordkampagne?
Auch ein unverantwortliche Umgang mit Pressefreiheit hölt unsere Demokratie nämlich auch aus, nicht nur ein Ämtermißbrauch.
Ciao
DerDemokrator
P.S. Die Grünen in Form der mediengeilen R.Künast zeigen hier noch auf erschreckende Art, wie weit in den politischen Mainstreamstrudel die frühere Bürgerpartei mittlerweile geraten ist. Außer beim Thema Umweltschutz ist diese Partei inzw. doch genauso verlottert und verlogen wie die anderen "Bürgerparteien".
Das ist wirklich eher ungewöhnlich, aber solange die bonität stimmt spricht aus Bankensicht nichts dagegen.Anders als bei Hausfinanzierungen üblich bekam Wulff einen höheren Kredit als die Immobilie kostete.
Libor Hypos//geldmarkthypos hat wohl jede Bank im angebot. Zumindest in der Schweiz wo ich wohne. Man erkauft sich als Kunde Zinsgewinne mit mehr Risiko. Zinsen können auch kurzfristig steigen, dann siehts unter dem Strich aufsmal anders aus als bei einer 10 jährigen Festhypo.Eine weitere Besonderheit von Wulffs Darlehen: Die Zinsen waren variabel. Die Höhe richtete sich nach dem Zinssatz, zu dem Banken am Geldmarkt Geld leihen können. Der Zins habe zwischen 0,9 und 2,1 Prozent gelegen, sagten die Anwälte des Bundespräsidenten dem SPIEGEL.
Die im Artikel erwähnten Zinssätze von 0.9% - 2.0% sind beim aktuellen Preisniveau für Geldmakrthypos eher noch im oberen segment. Aktuell gibts die (je nach Kunde) unter 1%
Hypozinsen: Vergleich Libor-Hypothek & Festhypothek
Wulff hat - zumindest in Bezug auf diesen Bankkredit - absolut nichts ungewöhnliches getan. Bis auf die Ueberfinanzierung passiert alles andere (mit vergleichbaren Konditionen) täglich auf jeder Bank.
SPON bauscht hier ein absolutes Nicht-Thema auf.
das ist korupption pur, ich wußte nur nicht das es für schleuder-preise möglich ist, politische gefälligkeiten (wie man sie freunden gewährt) zu erlangen...
schröder bekam mehr geld für den verkauf seiner sozial-demokratischen seele; -er hatte wohl mehr macht, als der zeitige bundes-präsident- ergo(ich hoffe ich muß für dieses wort nicht büßen) kostet seine willfährigkeit auch mehr.
kannst du einen gegner nicht bezwingen, versuche ihn zu kaufen...
aber bitte nicht die preise verderben...
Ganz einfach, es war kein anderes Angebot da in Burgwedel!!
Klar ist das ueberbezahlt, aber so einen 'einfachen' Menschen kann man ueber den Tisch ziehen. Es ist ja schliesslich die Frau Wulff- die neue- gewesen, die unbedingt in ihr Heimatdorf wollte. Warum wohl??
Angabe ist das halbe Leben! Bei Wulffs sollten Sie sich nicht mehr wundern!
Uebrigens, vor vielen Jahren habe ich in der Volksschule gelernt, dass der Esel sich immer zu erst nennt!
die Marsmaennchen, die das Politikergehabe nicht verstehen. Prima, vielleicht bringt so ein Maennchen mal Ordnung in die "gekaufte Republik.
Partykeller irgendwo in Niedersachsen. Drei Mann in einem Boot!
Spielen Poker. Die Glaeser sind dauernd leer und einer hat sogar noch ein dralle Blondine mitgebracht, die einem anderen das Gelaeut auf die Schultern legt und ihn ablenkt. Dadurch verliert er dauernd.
Zuletzt sind 500T. Gute Freunde stunden ihm natuerlich. Also wird da eine andere Frau ins Spiel gebracht mit Haus in Burgwedel. Prima!!
Die Spielschulden werden zurueckgezahlt. Die Frau mit Haus trifft rein zufaellig auf einer Veranstaltung und schon ist es passiert.
So was habe ich vor Jahren im Kino gesehen, nur hiess der Ort anders!