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Wulffs Eigenheim: Traumkredite für den Häuslebauer

Beim Abschließen von Krediten hat Christian Wulff offenbar ein glückliches Händchen. Erst gewährte ihm ein Freund einen bequemen Privatkredit, dann zeigte sich auch noch die BW-Bank großzügig. Der Politiker könnte laut Berechnungen von Experten so mehr als 150.000 Euro gespart haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...805461,00.html
  1. #130

    Man muss sich eben zu verkaufen wissen.

    Zitat von sebastian.hechler@gmx.de Beitrag anzeigen
    Jeder ist seines Glückes Schmid.

    Es hat ja jeder die Chance sich einen gescheiten Job zu suchen in dem er wunschgemäß bezahlt wird. Man muss sich eben zu verkaufen wissen. Wer das nicht kann, hat eben Pech gehabt. Und wer es kann muss dann nur noch seine Arbeit anständig erledigen und dann funktioniert das auch.
    Schönen Dank für die Klarstellung. Jetzt sollte auch Ihnen klar sein, dass es nicht nur um Glaubwürdigkeit geht, sondern zuletzt auch um die Frage der Käuflichkeit!
  2. #131

    sebastian.hechler@gmx.de

    Zitat von sebastian.hechler@gmx.de Beitrag anzeigen
    Und wenn diese Fragen geklärt sind was ist dann?
    Am besten fragen wir Herrn Wulff noch ob er den Kredit bargeldlos oder in Bar und dann noch fragen ob in großen oder in kleinen Scheinchen....
    Sie gehören wohl auch zu den Leuten, für die Käuflickeit und Vorteilnahme im Amt ein normaler Vorgang ist. Hoffentlich sind sie da kein Beamter, denn für solche Leute gibt es strenge Vorschriften, übrigens auch für Ministerpräsidenten.
    Leute, für die das eine Lappalie ist, müssen sich an dieser Diskussion nicht beteiligen. Ihr Beitrag zeugt vielmehr von viel Unwissenheit.
  3. #132

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das ganze stinkt doch zum himmel. Erst heißt es er hätte von der bank keinen kredit bekommen UND dann bekommt er einen für ein appel und ei. Und das mit seinem sprecher stinkt doch auch ICH könnte wetten das der auch vorteile hatte und herr wulff ihn nur aus der schussbahn gebracht hat.
    23. Dezember 2011
    Affäre um Christian Wulff Warum Olaf Glaeseker gehen musste
    Der Sprecher des Bundespräsidenten, Olaf Glaeseker, musste offenkundig gehen, weil auch er sich gern einladen ließ.
    Affäre um Christian Wulff: Warum Olaf Glaeseker gehen musste - Politik | STERN.DE

    Hallo,
    ich wußte es doch EIN sumpf tut sich hier auf!
  4. #133

    eben

    Zitat von Mathesar Beitrag anzeigen
    Wenn Sie die Schenkungssteuer zahlen, können Sie soviel verschenken, wie sie wollen. Auch schenken unterliegt eben regeln...
    wie Sie selbst sagen.
    In einem öffentlichen Amt unterliegt die "Schenkung" Regeln!
    Ansonsten könnte es als Bestechung interpretiert werden.
    Schenkungssteuer hin oder her....
  5. #134

    Die Ethik der Anderen

    Wie der Herr Bundespräsident zu der Sache denkt, kann man hier lesen:
    Bundespräsident: Zitate: Wulff zur Ethik in der Politik - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
  6. #135

    Schändlich

    Zitat von Gort Beitrag anzeigen
    Als solcher dürfte ein Ministerpräsident doch wohl gelten. Also hat Wulff gegenüber Otto Normalkreditnehmer den gleichen Vorteil, den auch andere "gehobene Privatkunden" haben. Von Sondergeschenken seitens der Bank ist hier nichts zu erkennen, es sei denn, man sieht es durch die Brille des linksgrünen SPON-Schreiberlings.
    Gewiss. "Gehobene Privatkunden" kriegen alles ja etwas billiger, obwohl gerade sie in der Regel zu den besser Betuchten gehören, also eher etwas mehr bezahlen könnten als die "normale" Kundschaft. Dass die Gutbetuchten Sonderkonditionen erhalten und die weniger Betuchten Marktpreise bezahlen müssen, und dass dies auch noch für ganz normal gehalten wird, ist - bei Licht besehen - schändlich.
  7. #136

    Zitat von papayu Beitrag anzeigen
    empfinde ich auch Sie. Was bekommen Sie fuer diese Aussage?
    Ach so, die FAZ ist es nicht, vielleicht der Spiegel? Glaub ich auch nicht.
    Zustaende wie bei der Cosa Nostra empfinden Sie als widerlich?.
    "Schreiben sie doch nicht so ein dummes Zeuch"
    Es ist für einen Journalisten dank Unterstützung aus dem Internet doch wirklich kein Problem mehr aus der "Mücke einen Elefanten zu basteln". Ich bin mir ziemlich sicher das es mit wenigen pseudosachlichen Meldungen gelingt problemlos einen handfesten Medienskandal zu produzieren, der juristisch keinerlei Bestand hat.

    Darum geht es hierbei letztendlich, denn wer von Politik "Unfehlbarkeit" erwartet sitzt auf einem "ziemlich hohen Roß" und dürfe schnell herunterfallen.

    Klar dürfen die Journalisten jetzt wie die Trüffelschweine im Dreck herumwühlen und wer gar kein Schamgefühl mehr hat durchsucht auch noch Mülltonnen von Verdächtigen, aber mit Journalismus hat das genausowenig zu tun wie die Aktion "BILD-Reporter" bei der BLÖD Handyknipser aufforderte sich als Sensationsreporter (peinlicherweise strafrechtlich belangbar) zu betätigen.
    Wer hier als "Zukurz-Gekommener" die Medien als "Robin-Hoods" der Meinungsfreiheit verteidigt sollte noch mal darüber nachdenken was er selbst monatlich dafür an GEZ- oder anderen Bezugsgebühren bezahlt und was für eine Peinlichkeit der "Kachelmann-Fall" in diesem Jahr wurde.

    Offenbar nichts draus gelernt.
  8. #137

    Die verlogene Republik

    Zitat von der_c Beitrag anzeigen
    Herr Wulff hat also nach unabhängigen Berechnungen mit einer Kombination aus vielfacher Vorsteilen nach unabhängigen Berechnungen alleine mit dem Kredit ca. 150.000 Euro gespart - .....
    Würden Sie uns das mal vorrechnen und dabei die Entwicklung des Euribor für die nächsten 10 Jahre im voraus erläutern.
    Zuerst haben Leute wie sie erzählt, der Privatkredit von Frau Geerkens sei 70.000 Euro zu billig - wenn aber jetzt Herr Wulff per Bank 150.000 Euro gespart hat, hätte Herr Wulff bei Frau Geerkens 80.000 Euro zuviel bezahlt.
    Also was nun, gestern noch behaupten, Wulff hätte einen Bankkredit aufnehmen müssen und heute ist das auch wieder nichts.
  9. #138

    Die beliebteste Bank Deutschlands!

    Alle Leute, die noch ein Bankdarlehen brauchen, sollten sich jetzt schnellstens an die BW-Bank wenden und die gleichen Konditionen wie bei Wulffs Kredit verlangen. Diese Bank wird sich auf die vielen Anfragen ihrer künftigen Kunden sehr freuen. Zumindest kann sie sicher sein, dass sie dann zur beliebtesten Bank Deutschlands gewählt wird.
  10. #139

    In der Tat

    Zitat von gnihd Beitrag anzeigen
    Wenn die Bank sagt, solche Konditionen seien für vermögende Privatkunden üblich, dann sind es aber solche Kunden, die bei der Bank ein Vermögen von einigen Millionen verwalten lassen und einmal einen kleinen Überbrückungskredit benötigen. An solchen Kunden verdient die Bank unter dem Strich immer noch genügend. Aber bei Wulff...??
    Sehr richtig. Tatsächlich dürften Politiker bei den Banken eher als "schlechte Risiken" gelten. Als Wulff den Kredit bekam, war er MP in Niedersachsen, welches bekanntlich kein "sicheres" CDU-Land ist. Was wäre denn gewesen, wenn er bei der nächsten Wahl verloren hätte? Dann wäre er bestenfalls wieder Fraktionschef geworden, mit dem Einkommen eines leitenden Angestellten, vorausgesetzt, sie hätten ihn als Wahlverlierer dazu gemacht. Sage keiner das sei unwahrscheinlich; man denke nur an Mappus, welcher weg vom Fenster ist. An solche Möglichkeiten denken die Banken bei der Kreditvergabe durchaus, zumal Immobilienkredite bekanntlich über 20 Jahre und länger abzuzahlen sind. Leuten in der Position eines MP mit der Option, die nächste Wahl zu verlieren, werden daher normalerweise wohl eher keine Traumkonditionen gewährt.








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