Beim Abschließen von Krediten hat Christian Wulff offenbar ein glückliches Händchen. Erst gewährte ihm ein Freund einen bequemen Privatkredit, dann zeigte sich auch noch die BW-Bank großzügig. Der Politiker könnte laut Berechnungen von Experten so mehr als 150.000 Euro gespart haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...805461,00.html
Sie gehören wohl auch zu den Leuten, für die Käuflickeit und Vorteilnahme im Amt ein normaler Vorgang ist. Hoffentlich sind sie da kein Beamter, denn für solche Leute gibt es strenge Vorschriften, übrigens auch für Ministerpräsidenten.
Leute, für die das eine Lappalie ist, müssen sich an dieser Diskussion nicht beteiligen. Ihr Beitrag zeugt vielmehr von viel Unwissenheit.
23. Dezember 2011
Affäre um Christian Wulff Warum Olaf Glaeseker gehen musste
Der Sprecher des Bundespräsidenten, Olaf Glaeseker, musste offenkundig gehen, weil auch er sich gern einladen ließ.
Affäre um Christian Wulff: Warum Olaf Glaeseker gehen musste - Politik | STERN.DE
Hallo,
ich wußte es doch EIN sumpf tut sich hier auf!
Wie der Herr Bundespräsident zu der Sache denkt, kann man hier lesen:
Bundespräsident: Zitate: Wulff zur Ethik in der Politik - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
Gewiss. "Gehobene Privatkunden" kriegen alles ja etwas billiger, obwohl gerade sie in der Regel zu den besser Betuchten gehören, also eher etwas mehr bezahlen könnten als die "normale" Kundschaft. Dass die Gutbetuchten Sonderkonditionen erhalten und die weniger Betuchten Marktpreise bezahlen müssen, und dass dies auch noch für ganz normal gehalten wird, ist - bei Licht besehen - schändlich.
"Schreiben sie doch nicht so ein dummes Zeuch"
Es ist für einen Journalisten dank Unterstützung aus dem Internet doch wirklich kein Problem mehr aus der "Mücke einen Elefanten zu basteln". Ich bin mir ziemlich sicher das es mit wenigen pseudosachlichen Meldungen gelingt problemlos einen handfesten Medienskandal zu produzieren, der juristisch keinerlei Bestand hat.
Darum geht es hierbei letztendlich, denn wer von Politik "Unfehlbarkeit" erwartet sitzt auf einem "ziemlich hohen Roß" und dürfe schnell herunterfallen.
Klar dürfen die Journalisten jetzt wie die Trüffelschweine im Dreck herumwühlen und wer gar kein Schamgefühl mehr hat durchsucht auch noch Mülltonnen von Verdächtigen, aber mit Journalismus hat das genausowenig zu tun wie die Aktion "BILD-Reporter" bei der BLÖD Handyknipser aufforderte sich als Sensationsreporter (peinlicherweise strafrechtlich belangbar) zu betätigen.
Wer hier als "Zukurz-Gekommener" die Medien als "Robin-Hoods" der Meinungsfreiheit verteidigt sollte noch mal darüber nachdenken was er selbst monatlich dafür an GEZ- oder anderen Bezugsgebühren bezahlt und was für eine Peinlichkeit der "Kachelmann-Fall" in diesem Jahr wurde.
Offenbar nichts draus gelernt.
Würden Sie uns das mal vorrechnen und dabei die Entwicklung des Euribor für die nächsten 10 Jahre im voraus erläutern.
Zuerst haben Leute wie sie erzählt, der Privatkredit von Frau Geerkens sei 70.000 Euro zu billig - wenn aber jetzt Herr Wulff per Bank 150.000 Euro gespart hat, hätte Herr Wulff bei Frau Geerkens 80.000 Euro zuviel bezahlt.
Also was nun, gestern noch behaupten, Wulff hätte einen Bankkredit aufnehmen müssen und heute ist das auch wieder nichts.
Alle Leute, die noch ein Bankdarlehen brauchen, sollten sich jetzt schnellstens an die BW-Bank wenden und die gleichen Konditionen wie bei Wulffs Kredit verlangen. Diese Bank wird sich auf die vielen Anfragen ihrer künftigen Kunden sehr freuen. Zumindest kann sie sicher sein, dass sie dann zur beliebtesten Bank Deutschlands gewählt wird.
Sehr richtig. Tatsächlich dürften Politiker bei den Banken eher als "schlechte Risiken" gelten. Als Wulff den Kredit bekam, war er MP in Niedersachsen, welches bekanntlich kein "sicheres" CDU-Land ist. Was wäre denn gewesen, wenn er bei der nächsten Wahl verloren hätte? Dann wäre er bestenfalls wieder Fraktionschef geworden, mit dem Einkommen eines leitenden Angestellten, vorausgesetzt, sie hätten ihn als Wahlverlierer dazu gemacht. Sage keiner das sei unwahrscheinlich; man denke nur an Mappus, welcher weg vom Fenster ist. An solche Möglichkeiten denken die Banken bei der Kreditvergabe durchaus, zumal Immobilienkredite bekanntlich über 20 Jahre und länger abzuzahlen sind. Leuten in der Position eines MP mit der Option, die nächste Wahl zu verlieren, werden daher normalerweise wohl eher keine Traumkonditionen gewährt.