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Wulffs Affären: Unheimliche Verfolger

Die Berichterstattung über die Verfehlungen des Bundespräsidenten geht in die fünfte Woche, trotzdem finden viele Deutsche, dass Christian Wulff im Amt bleiben soll. Neben Mitleid für den Verfolgten bewegt viele dabei auch Unbehagen über die Macht der Medien.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807969,00.html
  1. #110

    Zitat von keenox Beitrag anzeigen
    Ich habe über ein paar Ecken gehört (Gerücht, Gerücht, ich weiß), dass Herr Wulff Herrn Diekmann vor einigen Wochen bei Kollegen als "Arschloch" bezeichnet hat. Als Herr Diekmann davon erfahren hat, war seine Reaktion: "Den mache ich fertig!" Das war zwei Wochen vor der Affaire...
    Ob das stimmt oder nicht sei dahingestellt. Allein die Möglichkeit sollte zu denken geben über die Macht der 4. Gewalt...
    Sie wissen aber, dass Stern, Spiegel, Bild und andere schon seit über einem Jahr in der ganzen Kreditsache recherchieren? Und Sie wissen auch, dass der Spiegel sogar mehrere Gerichtsentscheidungen erwirkt hat, um gegen Wulffs Willen Einblick ins Grundbuch zu bekommen, um die ganze Kreditsache aufklären zu können? und und und
    Diese für Sie anscheinend neue Erkenntnis sollten Sie möglichst bald in Ihre "Arschloch"-Theorie mit einbauen, wenn Sie diese noch weiterverbreiten möchten, ohne sofort beim ersten Lesen als inkompetent entlarvt zu werden.
  2. #111

    Zitat von Manni Gerstenschloss Beitrag anzeigen
    Sind die Guttenbergs und Wulfs dieser Republik wirlich solche Gauner und Verbrecher?
    Ja..

    Zitat von Manni Gerstenschloss Beitrag anzeigen
    Muss ich jetzt Abscheu vor Herrn Westerwelle empfinden, der als unfähig gebrandmarkt wurde, weil er unser Land nicht in den Bürgerkrieg in Lybien verwickelt hat?
    Ist Ihre Entscheidung. Möchte Sie aber bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass Westerwelle sich über einen Zeitraum von fast 18 Monaten vor der Libyen-Sache schon komplett selbst demontiert hatte. Vielleicht versuchen Sie ja mal, sich dran zu erinnern ... spätrömische Dekadenz und so.

    Zitat von Manni Gerstenschloss Beitrag anzeigen
    Gab es eine Hetzjagd auf einen steinewerfenden grünen Aussenminister, der jetzt voll im Kapitalismus angekommen ist? Sind Brioni-Anzüge und Gasprom-Millionen weniger unmoralisch, als ein Hauskredit oder nicht genannte Zitate einer Doktorarbeit?
    Nun. Erstens gibt es keine Hetzjagd, sondern Berichterstattung. Die gab es über Schröder und Fischer auch in großem Umfang, als die Sachen bekanntgeworden sind. Da wissen wir doch schon alles drüber. Zweitens sind Fischer und Schröder längst aus dem Amt. Also was wäre der Sinn einer Berichterstattung in diesen beiden Fällen?

    Zitat von Manni Gerstenschloss Beitrag anzeigen
    Ich sehe auch keine mediale Reaktion auf eine offenkundige Lüge einer Journalistin im Wulf öffentlich rechtlichen Interview, die angeblich 150€ an Freunde zahlt, wenn sie mal auf deren Gästematratze nächtigt.
    Dann haben Sie einfach nicht richtig hingesehen. Das Netz ist voll davon.

    Zitat von Manni Gerstenschloss Beitrag anzeigen
    Die vierte Gewalt wird nicht gewählt und verbittet sich jede Einmischung.
    Wulff wurde auch nicht gewählt, jedenfalls nicht vom Volk. Er wurde der Bevölkerung einfach vorgesetzt und aufgezwungen, obwohl fast 75% der Bevölkerung sich sehr gewünscht hätten, ein anderer Kandidat wäre Präsident geworden.

    Zitat von Manni Gerstenschloss Beitrag anzeigen
    Um so wichtiger ist es für die Presse, ein hohes Mass an professioneller Ethik zu haben.
    Sie soll mehr Ethik und Moral haben als der korrupte Christian, der dasjenige Amt innehat, das wie kein anderes in Deutschland auf Ethik, Moral, Vertrauen, Rechtschaffenheit und Ehrlichkeit angewiesen ist und diese Werte symbolisieren soll? Ist das jetzt von Ihnen ein Kompliment an die Presse oder eine Kritik am korrupten Christian?
  3. #112

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Berichterstattung über die Verfehlungen des Bundespräsidenten geht in die fünfte Woche, trotzdem finden viele Deutsche, dass Christian Wulff im Amt bleiben soll. Neben Mitleid für den Verfolgten bewegt viele dabei auch Unbehagen über die Macht der Medien.

    Wulffs Affären: Unheimliche Verfolger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich wundere mich wirklich über den Kommentar. Wer Freunde wie Maschmeir hat, der Millionär wurde mit recht unappetitlichen Methoden ( übrigend der Herr Schröder zählt auch zu seinen Freunden und der setzt sogar noch einen drauf und nennt Putin einen "lupenreinen Demokraten"), der hat in im Schloss nichts zu suchen.Der Herr Wulff täuscht und will die Wahrheit nicht sehen geschweige das wahre erzählen. Er hat sogar im Interview nur rumgeheuchelt und sich bei Hr.Diekmann entschuldigt,dabei hat er noch einen anderen Redakteur zur S...gemacht und mit Drohungen überhäuft.Das hielt er für eine Entschuldigung wohl nicht nötig, obwohl dieser im gleichem diktatorischem Ton angebrüllt wurde. Wulff ist ein Schauspieler der nur Halbwahrheiten zugibt wenn er nicht mehr anders kann. Die gesamte Presse betrachtete das Interview als unglaubwürdig für einen BP.
    Dem bekommt Schloss Bellevue nicht für seine Psyche und die Aura der reichen Welt mit Glamour noch weniger wie seine Gratisurlaube beweisen die er natürlich alle kostenlos und aus reiner Freundschaft absolvierte.Komischerweise flogen all die Urlaubsspender auf seinen Reisen mit. ( Es geht auch anders, siehe Ministerpräsident David McAllister) Die Entlassung seines Pressesprechers ist wohl eindeutig lächerlich und zeigt wie hilflos dieser Mann agiert.Er selbst hat wohl das zehnfache an Gratisurlauben gemacht bei Prominenten als sein Pressesprecher.
    Er glaubt wohl er wäre ein kleiner Cäsar, doch es sind schon viele Könige gestürzt worden in der Geschichte.
    Vor allem diese Lügenchausse wird er nicht unbeschadet überstehen wie andere auch.
  4. #113

    .

    Zitat von j.anus Beitrag anzeigen
    Eine Gesine Schwan würde einen Wulff in Sachen Witz, Charme und Intellekt locker in die Tasche stecken (Kunststück).
    Zukünftig sollte man davon absehen irgendwelche hochgedienten und rundgelutschten Parteisoldaten ins Amt des BP wuchten zu wollen.
    Weder Herr Gauck noch Frau Schwan wären nominiert worden, hätten sie auch nur eine minimale Chance gehabt.
    Die politische Klasse wird es sich nicht nehmen lassen, dieses hoch dotierte Amt an eigene Angehörige zu verschenken. Das Volk hat man ja von einer Mitbestimmung ausgeschlossen.
  5. #114

    .

    Zitat von keenox Beitrag anzeigen
    Ich habe über ein paar Ecken gehört (Gerücht, Gerücht, ich weiß)...
    Ob das stimmt oder nicht sei dahingestellt.
    Doch, es macht schon einen Unterschied, ob es stimmt oder nicht, sogar einen sehr großen.
  6. #115

    Fleischhauer, wie er leibt und lebt...

    Schwarz, schwärzer, Fleischhauer!

    Ja sie haben recht, die Medien übertreiben es. Trotzdem ist unser aller Vorbild - der Herr Bundespräsident Wulff - einfach nicht tragbar. Dieser Mann soll uns integer repräsentieren. Ist das wirklich auch nur noch ansatzweise der Fall. Sie brauchen nicht zu antworten - war eine rhetorische Frage.
    Ich möchte auch nur einmal sehen, das ein Herr Fleischhauer auch mal etwas gegen seine politische Einstellung schreibt - auf Fakten basiert - naja die Hoffnung stirbt zuletzt...
  7. #116

    Zitat von Fleischhauer
    Im normalen journalistischen Leben hingegen kommt es häufiger vor, dass Leute ungehalten reagieren, wenn eine Recherche Unangenehmes zu Tage fördert.
    Sie versuchen die Tatsachen zu verdrehen, Herr Fleischhauer. Auf WDR5 wurde das Thema gestern mit mehreren in Deutschland tätigen, echten Journalisten diskutiert, welche teilweise über 20 Jahre im Geschäft sind. Alle waren sich einig: Jawohl, Politiker reagieren gern auch mal "ungehalten", wenn Unangenehmes zu Tage gefördert wird. Aber keiner hat je erlebt, dass ein Poliker versucht hat, eine Veröffentlichung zu verhindern. Alle hielten dies für einen einmaligen Vorgang.
    Es bleibt dabei: Wulff ist immer noch ein Berufspolitiker der neuen Generation, der versucht hat abzusahnen, was man kriegen kann. Und als Präsident obendrein ein zweifelhaftes Verständnis darüber, ob sich seine Verquickung mit Presseorganen im Einklang mit der Verfassung befinden. Ganz abgesehen von seinen Versuchen, den niedersächsischen Landtag zu täuschen. Deshalb die Empörung. Und deshalb haben wir jetzt den unwürdigsten Bundespräsidenten seit Lübke. Da nützen auch die Vernebelungsversuche eines JF nichts, die nur versuchen, die aufgedeckten Unredlichkeiten auf diesen einen Telfonanruf zu reduzieren.
  8. #117

    Fund raising

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    dass wir in Deutschland nicht das harte Auswahlverfahren wie die USA haben! Leider!
    Wulff wäre nie Präsident geworden, er hätte sich mit seinem fragwürdigen Background nicht qualifiziert!
    Zitat von Listerholm Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwischen einem amerikanischem Präsidenten und einem Bundespräsidenten ist Ihnen schon klar.
    Demzufolge können auch nicht die gleichen Maßstäbe gelten...
    Dem kann man nur zustimmen. Zudem ist der Erfolg der Präsidentschaftskandidatur ind den US in einem erheblichen Maße vom Erfolg des Fund Raising abhängig ... also vom Spendensammeln ...
  9. #118

    oh nein! :)

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    dass wir in Deutschland nicht das harte Auswahlverfahren wie die USA haben! Leider!
    Wulff wäre nie Präsident geworden, er hätte sich mit seinem fragwürdigen Background nicht qualifiziert!
    ... ui, das wünschen Sie nicht wirklich? Also zumindest die Ergebnisse und die uninformierte Aufgeregtheit drumherum führt wohl nicht zu einer besseren Demokratie.

    Außerdem hat der deutsche Präsident eine andere Rolle als der amerikanische - auch wenn der Namen zur Verwechsulung einlädt.
  10. #119

    .

    Zitat von Sapientia Beitrag anzeigen
    "Arschloch" versus "Den mache ich fertig!", dann wird doch ganz offenbar, wie der Journalismus sich in diesem Lande entpuppen kann, mit welcher Stärke und wie er quasi eine Bevölkerung irre machen kann.
    Ja super, das schreibt irgend jemand, dass er etwas um mehrere Ecken gehört hat, es ein Gerücht ist und keinerlei Nachweis existiert, also eigentlich völlig überflüssig und nichtssagend, und dann diese Reaktion von Ihnen, um sich anschließend zu echauffieren, wie schlecht die Journalisten sind ...

    Vielleicht sollten Sie mal sorgfältig lesen, bevor Sie völlig unhaltbare Gerüchte weiter verbreiten








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