dapdStehen Christian Wulff ab sofort knapp 200.000 Euro jährlich zu? Einer seiner Vorgänger mischt sich in die Debatte ein: Walter Scheel hofft, dass Wulff den Ehrensold nicht annimmt. Die Unionsfraktion macht sich stark dafür, dass der 52-Jährige das Ruhegeld bekommt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816199,00.html
Unsere Politiker sollten sich schämen überhaupt so eine Debatte zu führen. Für was soll Wulff 200.000 Euro Ehrensold erhalten? Dafür,
dass er gelogen und betrogen hat, die Befölkerung hinters Licht geführt hat und nicht einmal die Hälfte seiner Amtszeit überstanden hat? Und dann soll er sein Leben lang so viel Geld aus den von uns bezahlten Steuergeldern erhalten!? Meiner Meinung nach steht ihm überhaupt nichts zu und für jeden Rentner sowie arbeitenden Normalbürger, dem beim Erhalt seines jährlichen Rentenbescheides die Tränen in die Augen kommen, ist das ein Schlag ins Gesicht. Man fühlt sich verhöhnt und auf gut Deutsch verarscht von unseren Politikern. Uns predigt man Verzicht und so einer soll so viel Geld für nichts und wieder nichts erhalten. Ein ganz klaren NEIN und ich kann mich nur wiederholen. Die Politiker sollten sich was schämen, denn selbst stopfen sie sich die Taschen voll und die arbeitende Bevölkerung erhält immer geringere Löhne und Renten und soll denen ihre mittlerweise unerklärbaren höhen Pensionen, Diäten und was Ihnen sonst nocn so in den Rachen geworfen wird, finanzieren. Armes Deutschland - und keiner tut was dagegen!
Wenn Kauder für den Präsidenten a.D. keinen Grund sieht, auf den sog. Ehrensold zu verzichten, dann gehört er - wie er uns immer wieder bestätigt - zu den Nichtsehenden.
Vermutlich wird Wulff jedoch nicht den Verstand haben, oder der wird von der Gier bestimmt, zu verzichten. Gerade wenn er sich vor Jahren für eine Neuregelung des Ehrensoldes ausgesprochen hat, wäre es an der Zeit, jetzt Größe zu zeigen.
Ob er die hat?
Kann ich bitte auch 199.000 Euro im Jahr zur Unterstützung meiner Lebensführung bekommen? Ich verspreche, dass ich nichts tun werde, was dem Ansehen Deutschlands schadet, und auch nie etwas dergleichen getan habe. Ich werde auch keine Leistungen von irgend welchen Unternehmungen annehmen und diese dann fördern, wobei ja irgendwer um den Betrag draufzahlen oder wobei andere, nicht so spendable Unternehmen zurückgestellt sein würden. Ich würde sogar versuchen, mich irgendwie nützlich zu machen, als Fahrer vielleicht oder in der Registratur.
Insgesamt würde der Staat mit mir ein vergleichsweise viel besseres Geschäft machen.
Bis heute weigern sich die Abgeordneten im Bundestag über einen Antrag zum Korruptionsverbot für Politiker abzustimmen.
Korruption = Ehrensache?
Dann steht Wulff dieser Ehrensold natürlich allem Anschein nach zu - müßte er dann seinen Vorgängern nicht konsequenterweise aberkannt werden?
Wulff war die ganze Zeit weit weg von jedem Anstand - oder auch nur dem Anspruch darauf.
Warum sollte sich dies jetzt ändern?
Auch den Anspruch auf Intergrität hat er ja immer nur an andere gestellt - nie an sich selbst.
Warum sollte er dann mit den "Abstrichen" seine eigene Kassenlage gemeint haben?
Die Unionsfraktion ist einfach nur als schäbig anzusehen - und sowas nennt sich nun "christlich" - Wasser predigen und Wein saufen - wieder mal.
Dieser Sauhaufen ist das herausragende Beispiel altrömischer Dekandenz.
Wenn sich unsere Regierung jetzt auch noch, wie zu erwarten ist, stark dafür macht, diesem Raffzahn Wulff für seine "ehrenhafte" Amtsführung jetzt auch noch den Ehrensold zukommen zu lassen, ist für mich, und hoffentlich auch für viele Andere, die nächste Bundestagswahl entschieden. Denn das wäre für mich ein Schlag ins Gesicht jeden ehrlichen Steuerzahlers. Der Herr Wulff ist noch jung genug und hat einen profitablen Job als Rechtsanwalt, sodass es ihm möglich sein sollte, für sein Auskommen selber zu sorgen.
Warum nennt man es nicht einfach Ruhegehalt?
Es wäre unangemessen wenn C.W. dieses in vollem Umfang in Anspruch nehmen würde/könnte.
Ich könnte mir vorstellen, dass er für eine kurze Übergangszeit eine "angemessene" Alimentierung bekäme -ohne Auto, Büro usw.
Verdient hat er es, nach der Schmierenkomödie, allerdings NICHT.
Meiner Meinung nach steht ihm dies zu, doch halte ich es für wünschenswert, dass Herr Wulff es trotzdem ablehnt. Ich gehe davon aus, dass er auch ohne den Ehrensold seinen Lebensstandard halten können wird, z.B. durch einen gut bezahlten Job in der Wirtschaft. Gönnen würde ich es ihm.
Wenn nach Beendigung der Ermittlungen fest steht, dass Herr Wulff vielleicht Fehler gemacht hat (das hat er selbst auch eingeräumt und ich finde, gerade diese menschlichen Schwächen machen ihn sympathisch), dass er jedoch kein Verbrechen begangen hat, wie mancher behauptet, dann sollten genau die dafür aufkommen, die sich an dieser Schlammschlacht beteiligt haben bzw. diese Hetzkampagne erst ins Leben gerufen haben.
Am Ende werden spitzfindige Juristen eine Lösung für Herrn Wulff finden...............ganz sicher keine, bei der er leer ausgeht.
Aber es steckt das Wort EHRE im Ehrensold. Da sollte man genauer hin sehen und sich den eigentlichen Zweck vor Augen führen.
Herr Wulff hat es geschafft, dieses bedeutsame Amt, mit zumindest moralisch zweifelhaftem Verhalten, ins Lächerliche zu ziehen.
Ob ihm dafür wirklich Ehre (vom Steuerzahler) gebührt?
Bundesrepublik versorgt nicht nur CDU-Mitglieder. Wehner (SPD) heiratete seine eigene Stieftochter, um Erbschaftssteuer zu vermeiden und ihr eine üppige Hinterbliebenenversorgung aus seiner Abgeordnetentätigkeit zu verschaffen. Die "Dame" kassiert jetzt schon seit 22 Jahren ab! Scheel kassiert auch schon reichlich lange dafür, daß seine Lebensleistung im wesentlich im Gesang auf dem gelben Wagen bestand. Soll er doch seinen famosen Vorschlag mit der Abtretung seiener Bezüge an Wullf verknüpfen!