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Wulff-Nachfolge: Linke Lachnummer
dapdDer Verfassungsschutz kann seine Beobachtung der Linken beenden. Denn sie stellt nur noch eine Gefahr für sich selbst dar. Die peinliche Posse um die Nominierung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zeigt: Die Partei mit dieser Führung ist politikunfähig.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...817338,00.html
- #210 25.02.2012 11:04 von
der mitforist schrieb "soziale marktwirtschaft" ...
... und nicht "marktwirtschaft". und da hat er recht. mit dem ende des warschauer paktes begann für das internationale finanzkapital das ungenierte wüten im sozialen bereich, besonders wenn auf marktebene gewinne einbrachen, sichert der staat auf kosten der geringverdienenden die unternehmerprofite. russland und china spielen dieses spiel mittlerweile auch mit, weit davon entfernt, als demokratisch bezeichnet zu werden.
und wenn schon geschichte, dann mal dieser einwurf: die fugger hatten sich damals über ihr lohnausbeutung so sehr geschämt, dass sie ihre mitarbeitern wohnungen bauten und für medizinische betreuung sorgten.
die ausbeuter von heute dagegen verabschieden sich ganz schnell aus den solidarkassen. - #211 25.02.2012 11:19 von
dann wissen Sie ja auch,
was uns ohne gesellschaftlichen Umbau erwartet, die Farbe der Partei spielt keine Rolle, nicht für umsonst hießen die Parteifunktionäre auch im Osten Bonze ;-) , von der Seite betrachtet ist ein Parteifreier Präsident schon mal beachtlich auch wenn er von der Kirche ist, denn in dieser Institution gab es durch die ganze deutsche Geschichte, obrigkeitsunabhängige Querdenker auch wenn die nicht Luther, Hossenfelder oder Stolpe sondern Müntzer, Bonhoeffer oder, Ironie der Geschichte, Führer hießen. Also wenn Stolpe Ministerpräsident werden konnte, dann Gauck bestimmt Bundespräsident. Vielleicht sind wir doch ein Land mit christlichen Wurzeln und habe schon zweimal unsere Unfähigkeit bewiesen, christliche Wurzeln durch rigerose Ideologie zu ersetzen.
- #212 25.02.2012 11:24 von
"Kassieren oder Blamieren"
Die Linke hätte jetzt super gut bei der Bevölkerung punkten und Achtung kassieren können, aber was machen sie, sie blamiert sich, weil unbedingt Opportunismus darbestellt werden musste.
Sorry Frau Lötzsch sie bringen Ihre Partei immer wieder ins Abseits. Eigentlich tut es mir leid, denn sie haben wirklich fähig Leute und Ideen in Ihrer Partei, aber Sie wollen es glaube ich nicht anders. Ist da evtl. ein V-Mann des BNDs am WErk? - #213 25.02.2012 11:24 von
Ja, wer alles so von wem unterwandert ist
Richtig, Sharoun überall östlich von Bielefel-Ummeln haben sich welch Unding Ostler niedergesetzt und überall südlich unseres Bundesland Südländer.
Nur sind die unzähligen Westler im Osten von Deutschland seit 1990 nicht zu vergessen.
Bspw. sind über 70 Prozent aller mittleren und 90 Prozent aller gehobenen Beamtendienste im Osten (Ministerien, Polizei, Armee, Gerichte, Staatsanwaltschaft, Hochschulen, Finanz- und sonstiger staatliche Verwaltungen) mit ehemals Westdeutschen
besetzt. Auch samt ihrer Familie zählen die inzwischen zum Osten.
Nicht zu vergessen die vielen "Rückabwickler von Eigentum" und die vielen neuen privaten Eigentümer von ehemals volkseigenen Grund, Boden, Wald und Seen.
Allesamt zu 90 Prozent in der Hand ehemalige Westler.
Also Sharon, der Osten als Teil von Dt. ist zwar primär noch mit Ostlern bevölkert.
Aber nicht die Sahnehäubchen von priviligierten Beamten des gesamten Staatsapparates und staatlicher Einrichtungen und von Eigentum an Grund und Boden Osten.
Das ist inzwischen nachweislich von Westlern eingenommen.
Auch ein Unterschied des Ostens zu den Südländern wie Griechenland - oder vielleicht besser, noch ein Unterschied. - #214 25.02.2012 11:33 von
Zur FDP
Lat. liber = frei
liberal freiheitlich = Tautologie wie weisser Schimmel
und zudem falsch.
Richtiger wäre
FDP = scheinbar liberal, oder: anscheinend nicht mehr liberal.
Man könnte auch sagen: Konturlos wie der Morgennebel im November.
Usw.
Wo man hinschaut: Überall Lachnummern!
Jawoll, auch die Wulff-Nachfolge ist eine.
Gauck ist ein Ossi, der den Wessi spielt. Mir ist das nicht genug. Und:
Wenn die Linke nichts gebacken kriegt, so ist das ein anderes Stück in einem anderen Theater. - #215 25.02.2012 11:40 von
To the roots...
... Marktwirtschaft bezeichnet eine Wirtschatsform, bei der die Teilnehmer frei agieren und ihre Waren oder Dienstleistungen auf dem Markt frei anbieten können. Seien diese Produkte durch eigene oder durch fremde (bezahlte - Arbeiter - oder unbezahlte - Sklaven -) hergestellt wurden.
... Dem steht das Projekt der Planwirtschaft als zentrales Konstrukt des Sozialismus entgegen. Das Eigentum an den Produktionsmitteln wird "vergesellschaftet". Produziert wird, nicht nach dem Markte.
Planwirtschaftliche Ansätze hat es übrigens schon früher gegeben. Meist in Kriegswirtschaften.
Jetzt krame ich mal meinen Marx 'raus: "Die Überlegenheit der sozialistischen Produktionsweise erkennt man an der schnelleren Steigerung der Produktivkräfte."
Vielfach widerlegt.
Noch zu den Fuggern: Erstens waren die kreuzfromm, wozu auch ein gewisses Maß an Barmherzigkeit gehört. Zweitens ist es keine gewinnbringende Idee, seine Arbeiterschaft so hungern zu lassen, dass keine vernünfige Arbeitsleistung mehr möglich ist. Das war es, was Marx unter "Reproduktion der Arbeitskraft" verstand.
Lest mal wieder die Klassiker, Jungs! - #216 25.02.2012 11:48 von
Spenden-Realität
Nein. Das trifft auf die heutigen Grünen zu, die weit weniger als die Hälfte des Spendenaufkommens der Linken hat. Ich hatte den passenden Link gepostet, der ist aber von der Redaktion gekappt worden. Einfach mal "Parteispenden" in die Googlebildersuche eingeben und man bekommt flugs das passende Bildchen, bei dem man auch nicht viel rechnen muss.
Damit will ich übrigens nicht gesagt haben, dass ich die Grünen für achs hehr halte. Es ging ja auch hier um die Linke. Und die ist alles andere als "völlig unabhängig" und "super dicht am Volk". - #217 25.02.2012 11:55 von
- #218 25.02.2012 11:56 von
Kassieren oder blamieren
Sehr richtig. Sie hätte. Nicht nur durch die Steilvorlage Wulff und die eigenwillige Gaucknominierung. Vor allem auch nach Muttis Lapsus, die Linke aus der "überparteilichen" Kandidatenfindung auszuschließen.
Man hätte also alles Potenzial zum Punkten gehabt. Und wieder wird es vergeigt.
Die Linke schafft es ständig, durch das egozentrische Kampfgebelle besonders des aktuellen Führungsduos von bisweilen sehr vernünftigen Inhalten abzulenken und sich so für große Teile der Bevölkerung unwählbar zu machen.
Da hilft auch nichts, sich schmollend in die Ecke zu verziehen und die Schuld bei denen zu suchen, die vermeintlich nur auf Kaderschelte aus sind. - #219 25.02.2012 12:00 von
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