Wulff-Nachfolge: Linke Lachnummer

dapdDer Verfassungsschutz kann seine Beobachtung der Linken beenden. Denn sie stellt nur noch eine Gefahr für sich selbst dar. Die peinliche Posse um die Nominierung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zeigt: Die Partei mit dieser Führung ist politikunfähig.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...817338,00.html
  1. #210

    der mitforist schrieb "soziale marktwirtschaft" ...

    Zitat von myleskantor Beitrag anzeigen
    ... die Marktwirtschaft (das Mäntelchen "soziale" brauchen wir erst gar nicht bemühen) die letzten 6 Jahrtausende mit Handel, Eigentum, Handwerk ohne den Sozialismus überleben können?
    ... und nicht "marktwirtschaft". und da hat er recht. mit dem ende des warschauer paktes begann für das internationale finanzkapital das ungenierte wüten im sozialen bereich, besonders wenn auf marktebene gewinne einbrachen, sichert der staat auf kosten der geringverdienenden die unternehmerprofite. russland und china spielen dieses spiel mittlerweile auch mit, weit davon entfernt, als demokratisch bezeichnet zu werden.

    und wenn schon geschichte, dann mal dieser einwurf: die fugger hatten sich damals über ihr lohnausbeutung so sehr geschämt, dass sie ihre mitarbeitern wohnungen bauten und für medizinische betreuung sorgten.

    die ausbeuter von heute dagegen verabschieden sich ganz schnell aus den solidarkassen.
  2. #211

    dann wissen Sie ja auch,

    Zitat von probstheida Beitrag anzeigen
    Wie bitte? Noch weiter rechts steht in diesem LAnde ja wohl nur noch der Bayrische Rundfunk! Als dessen "Tochtergesellschaft" der MDR übrigens einst gegründet wurde.

    Und ja, da besteht kein Widerspruch zu den vielen Ex-Stasis, die beim MDR behalten wurden, bis es sich nicht mehr verheimlichen ließ! Das ist ja die Pointe der Wiedervereinigung!
    was uns ohne gesellschaftlichen Umbau erwartet, die Farbe der Partei spielt keine Rolle, nicht für umsonst hießen die Parteifunktionäre auch im Osten Bonze ;-) , von der Seite betrachtet ist ein Parteifreier Präsident schon mal beachtlich auch wenn er von der Kirche ist, denn in dieser Institution gab es durch die ganze deutsche Geschichte, obrigkeitsunabhängige Querdenker auch wenn die nicht Luther, Hossenfelder oder Stolpe sondern Müntzer, Bonhoeffer oder, Ironie der Geschichte, Führer hießen. Also wenn Stolpe Ministerpräsident werden konnte, dann Gauck bestimmt Bundespräsident. Vielleicht sind wir doch ein Land mit christlichen Wurzeln und habe schon zweimal unsere Unfähigkeit bewiesen, christliche Wurzeln durch rigerose Ideologie zu ersetzen.
  3. #212

    "Kassieren oder Blamieren"

    Die Linke hätte jetzt super gut bei der Bevölkerung punkten und Achtung kassieren können, aber was machen sie, sie blamiert sich, weil unbedingt Opportunismus darbestellt werden musste.
    Sorry Frau Lötzsch sie bringen Ihre Partei immer wieder ins Abseits. Eigentlich tut es mir leid, denn sie haben wirklich fähig Leute und Ideen in Ihrer Partei, aber Sie wollen es glaube ich nicht anders. Ist da evtl. ein V-Mann des BNDs am WErk?
  4. #213

    Ja, wer alles so von wem unterwandert ist

    Zitat von Sharoun Beitrag anzeigen
    Dem allgemeinen Parteienproporz folgend (der sich im super-aufgeklärten, moralisch hochüberlegenen Westen irgendwann etabliert hatte), ist der MDR eine CDU-Hochburg.

    Aber wahrscheinlich sind die im Osten (die da ganz hinten...) eh alle unterwandert - durch sich selbst.
    Da sitzen doch bestimmt überall noch Ossis rum im Osten!

    Was will man da erwarten.
    Und dann noch all die Griechen in Griechenland; überhaupt all die Südländer im Süden .. und auch sonst: alles nur Schnullikram - außerhalb von Bielefeld-Ummeln!!
    Zitat von Sharoun Beitrag anzeigen
    Dem allgemeinen Parteienproporz folgend (der sich im super-aufgeklärten, moralisch hochüberlegenen Westen irgendwann etabliert hatte), ist der MDR eine CDU-Hochburg.

    Aber wahrscheinlich sind die im Osten (die da ganz hinten...) eh alle unterwandert - durch sich selbst.
    Da sitzen doch bestimmt überall noch Ossis rum im Osten!

    Was will man da erwarten.
    Und dann noch all die Griechen in Griechenland; überhaupt all die Südländer im Süden .. und auch sonst: alles nur Schnullikram - außerhalb von Bielefeld-Ummeln!!
    Richtig, Sharoun überall östlich von Bielefel-Ummeln haben sich welch Unding Ostler niedergesetzt und überall südlich unseres Bundesland Südländer.

    Nur sind die unzähligen Westler im Osten von Deutschland seit 1990 nicht zu vergessen.
    Bspw. sind über 70 Prozent aller mittleren und 90 Prozent aller gehobenen Beamtendienste im Osten (Ministerien, Polizei, Armee, Gerichte, Staatsanwaltschaft, Hochschulen, Finanz- und sonstiger staatliche Verwaltungen) mit ehemals Westdeutschen
    besetzt. Auch samt ihrer Familie zählen die inzwischen zum Osten.

    Nicht zu vergessen die vielen "Rückabwickler von Eigentum" und die vielen neuen privaten Eigentümer von ehemals volkseigenen Grund, Boden, Wald und Seen.
    Allesamt zu 90 Prozent in der Hand ehemalige Westler.

    Also Sharon, der Osten als Teil von Dt. ist zwar primär noch mit Ostlern bevölkert.
    Aber nicht die Sahnehäubchen von priviligierten Beamten des gesamten Staatsapparates und staatlicher Einrichtungen und von Eigentum an Grund und Boden Osten.

    Das ist inzwischen nachweislich von Westlern eingenommen.

    Auch ein Unterschied des Ostens zu den Südländern wie Griechenland - oder vielleicht besser, noch ein Unterschied.
  5. #214

    Zur FDP

    Zitat von delinquent Beitrag anzeigen
    Richtig, nur der Anstrich ist nicht wie bei der FDP liberal freiheitlich sondern ökologisch-ökonomisch.
    Lat. liber = frei
    liberal freiheitlich = Tautologie wie weisser Schimmel
    und zudem falsch.
    Richtiger wäre
    FDP = scheinbar liberal, oder: anscheinend nicht mehr liberal.
    Man könnte auch sagen: Konturlos wie der Morgennebel im November.
    Usw.

    Wo man hinschaut: Überall Lachnummern!
    Jawoll, auch die Wulff-Nachfolge ist eine.
    Gauck ist ein Ossi, der den Wessi spielt. Mir ist das nicht genug. Und:
    Wenn die Linke nichts gebacken kriegt, so ist das ein anderes Stück in einem anderen Theater.
  6. #215

    To the roots...

    Zitat von blitzunddonner Beitrag anzeigen
    ... und nicht "marktwirtschaft". und da hat er recht. mit dem ende des warschauer paktes begann für das internationale finanzkapital das ungenierte wüten im sozialen bereich, besonders wenn auf marktebene gewinne einbrachen, sichert der staat auf kosten der geringverdienenden die unternehmerprofite. russland und china spielen dieses spiel mittlerweile auch mit, weit davon entfernt, als demokratisch bezeichnet zu werden.

    und wenn schon geschichte, dann mal dieser einwurf: die fugger hatten sich damals über ihr lohnausbeutung so sehr geschämt, dass sie ihre mitarbeitern wohnungen bauten und für medizinische betreuung sorgten.

    die ausbeuter von heute dagegen verabschieden sich ganz schnell aus den solidarkassen.
    ... Marktwirtschaft bezeichnet eine Wirtschatsform, bei der die Teilnehmer frei agieren und ihre Waren oder Dienstleistungen auf dem Markt frei anbieten können. Seien diese Produkte durch eigene oder durch fremde (bezahlte - Arbeiter - oder unbezahlte - Sklaven -) hergestellt wurden.

    ... Dem steht das Projekt der Planwirtschaft als zentrales Konstrukt des Sozialismus entgegen. Das Eigentum an den Produktionsmitteln wird "vergesellschaftet". Produziert wird, nicht nach dem Markte.

    Planwirtschaftliche Ansätze hat es übrigens schon früher gegeben. Meist in Kriegswirtschaften.

    Jetzt krame ich mal meinen Marx 'raus: "Die Überlegenheit der sozialistischen Produktionsweise erkennt man an der schnelleren Steigerung der Produktivkräfte."

    Vielfach widerlegt.

    Noch zu den Fuggern: Erstens waren die kreuzfromm, wozu auch ein gewisses Maß an Barmherzigkeit gehört. Zweitens ist es keine gewinnbringende Idee, seine Arbeiterschaft so hungern zu lassen, dass keine vernünfige Arbeitsleistung mehr möglich ist. Das war es, was Marx unter "Reproduktion der Arbeitskraft" verstand.

    Lest mal wieder die Klassiker, Jungs!
  7. #216

    Spenden-Realität

    Zitat von probstheida Beitrag anzeigen
    Das traf vielleicht noch auf die Grünen zu Zeiten einer Vorsitzenden Jutta Ditfurth zu.
    Nein. Das trifft auf die heutigen Grünen zu, die weit weniger als die Hälfte des Spendenaufkommens der Linken hat. Ich hatte den passenden Link gepostet, der ist aber von der Redaktion gekappt worden. Einfach mal "Parteispenden" in die Googlebildersuche eingeben und man bekommt flugs das passende Bildchen, bei dem man auch nicht viel rechnen muss.

    Damit will ich übrigens nicht gesagt haben, dass ich die Grünen für achs hehr halte. Es ging ja auch hier um die Linke. Und die ist alles andere als "völlig unabhängig" und "super dicht am Volk".
  8. #217

    ..

    Zitat von myleskantor Beitrag anzeigen
    ... die Marktwirtschaft (das Mäntelchen "soziale" brauchen wir erst gar nicht bemühen) die letzten 6 Jahrtausende mit Handel, Eigentum, Handwerk ohne den Sozialismus überleben können?
    Der war übel.

    Ja, der Blick in die Geschichte - und dann noch über Jahrtausende - verleitet zum Träumen. Waren das nicht herrliche Zeiten.
    Es gab keine Kriege um Eigentum. Die Menschen lebten friedlich miteinander.

    Heißen Sie Alice?
  9. #218

    Kassieren oder blamieren

    Zitat von mamasliebling Beitrag anzeigen
    Die Linke hätte jetzt super gut bei der Bevölkerung punkten und Achtung kassieren können,
    Sehr richtig. Sie hätte. Nicht nur durch die Steilvorlage Wulff und die eigenwillige Gaucknominierung. Vor allem auch nach Muttis Lapsus, die Linke aus der "überparteilichen" Kandidatenfindung auszuschließen.

    Man hätte also alles Potenzial zum Punkten gehabt. Und wieder wird es vergeigt.

    Die Linke schafft es ständig, durch das egozentrische Kampfgebelle besonders des aktuellen Führungsduos von bisweilen sehr vernünftigen Inhalten abzulenken und sich so für große Teile der Bevölkerung unwählbar zu machen.

    Da hilft auch nichts, sich schmollend in die Ecke zu verziehen und die Schuld bei denen zu suchen, die vermeintlich nur auf Kaderschelte aus sind.
  10. #219

    ...

    Zitat von fridayn Beitrag anzeigen
    Nur peinlich, wenn dann der Klickbot auffliegt.

    Sie kennen doch den Unterschied zwischen dimap-Umfrage und einem "Gefälltmir" Knopf? oder

    Und Sie glauben an die dimap-Umfragen?

    Ich wusste doch, dass es solche Menschen gibt.