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Wulff-Gönner Egon Geerkens: Reich mit Schrott und Diamanten

Egon "Bubi" Geerkens gilt als so schillernd wie medienscheu - und als väterlicher Freund des Bundespräsidenten. Mit Schmuck, Schrott und Immobilien machte der Osnabrücker Unternehmer Millionen. Nun gerät Christian Wulff wegen der Verbindung zu ihm in Bedrängnis.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...803463,00.html
  1. #10

    Freund Steuerflüchtling !

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Wenn hat Herr Wulff auf die Füsse getreten, dass jetzt so eine Medienhetze veranstaltet wird. Reich werden ist in Deutschland noch keine Schande und reiche Freunde haben auch nicht. Ob ein Privatkredit eine geschäftliche Beziehung ist, na ja, eher was persönliches, aber manche machen nur Geschäfte und kennen nichts persönliches. Wenn daraus ein Vorteilsnahme für den Kreditgeber entstanden ist, dann muss man neu nachdenken, aber sonst durchhalten. Nur wer ist auf den Posten scharf?
    Moral ist ehrenwert wenn sie für die Anderen gilt. So hat man in der CDU/CSU schon immer gedacht.
    Selbstverständlich ist reich sein keine Schande und reiche Freunde haben auch nicht, aber als Ministerpräsident Kredite von reichen Freunden annehmen, die ihr Geld in Deutschland verdienen aber dann ins Ausland schaffen und ihrem eigenen Land die fälligen Steuern verweigern, ist eine Schande.
    So ein Mensch ist für mich unglaubwürdig und kann nicht Präsident sein, die angeblich wichtigste politische moralische Instanz in Deutschland.
  2. #11

    Bananenrepublik

    Zu welchem "Finanzunternehmen" hat denn Wulff keine Verbindung?
    Und er will uns vertreten? Woher kommt nur dieser Gedanke dass er sich selbst darüber kaputt lacht?
  3. #12

    Daumen hoch für den Präsidenten

    Also meine Hochachtung hat jede Person die sich unter Freunden einen
    gewissen Betrag ausleihen kann.Mir ist es lieber so als bei einer korrupten Bank(davon gibt es ja unendlich viele...)einen überteuerten Kredit zu ergattern.
    Man sieht mal wieder,es gibt zur Zeit zu wohl zu wenig News um sich mit solchen Albernheiten abzugeben...
  4. #13

    oh doch

    Zitat von ignazwrobel Beitrag anzeigen
    Ein Vorgang wie viele andere auch.

    Wir sollten damit aufhören, jeden Vorgang als grundsätzlich schlecht zu bewerten.

    Ist hier irgend jemand zu schaden gekommen ? Nein

    Wenn wir so weiter machen, dann gehen uns bei Zeiten die Leute aus, die sich irgendwie in der Öffentlichkeit engagieren.

    Die ganze Diskussion schürt nur Neid in der Bevölkerung und macht negative Stimmung.

    Zudem ist von Aufbruchstimmung rein gar nichts zu spüren, wenn wir immer alles in ein schlechtes Licht rücken.
    im vorliegenden Fall ist Schaden entstanden. Wenn auch kein materieller, jedoch ein Schaden für das Ansehen des höchsten Staatsvertreters. Es ist zwar heute üblich, wie in der Guttenberg Affäre, nach materiellen Schäden zu messen, was jedoch nicht bedeutet, dass dies richtig und moralisch ist.
  5. #14

    Du meine Güte !

    Dieser Geerkens ist ja ein echter Schwer-Krimineller, genau so wie Maschmeyer und Ferres. Ein Bundespräsident, der sich in solchen Kreisen bewegt, ist natürlich untragbar.
    Also: Ein Politiker darf keinen Kredit von Privaten annehmen, denn das ist in jedem Falle mit Korruption gleich zu setzen. Er darf aber eigentlich auch keinen Kredit von Banken annehmen. (Man stelle sich vor, das Darlehen wäre damals von der Commerzbank-Tochter Euro-Hypo gekommen oder der HRE - aber Holla!)
    Also am besten überhaupt keinen Kredit aufnehmen, das ist verdächtig. Und wenn im Parlament nach Beziehungen zu einer bestimmten Person gefragt wird, dann muss man, ungefragt, auch gleich noch über Beziehungen zu deren Ehepartnern, Kindern, Enkeln, Eltern, Neffen, Nichten, Nachbarn, Freunden, Kegelbrüdern und Leuten, die zufällig mal hinter denen in der Schlange zur Supermarktkasse gestanden haben Auskunft geben.
    Genau genommen müssten Berufspolitiker also permanent alle geschäftlichen und persönlichen Kontakte offenlegen, oder, noch besser, sie müssten sich all solcher Kontakte von vorn herein enthalten.
    Das hätte ich dann aber gerne auch von allen Abgeordneten, auch wenn sie gerade in der Opposition sind.
  6. #15

    WUlff - Schroeder

    Kann hier auch kein Drama erkennen, war doch ein gutes Geschaeft fuer beide. Ist ja nicht so wie bei Schroeder, der seine "Biografie"-Rechte an einen schmierigen Vertreter fuer eine Million Euro abgetreten hat, dessen halbseidenem Geschaeft er vorher massiv geholfen hatte.
  7. #16

    Warum eigentlich nicht?

    Man gehe eine Stufe weiter zurück in der Affäre, die nun ja eine ist. Als die Grünen anfragten, ob Wulff eine geschäftliche Beziehung zu Geerkens unterhielte. Was, wenn er mit "Ja" geantwortet hätte? Bei der Frage, ob mit Geerkens oder "nur" mit seiner Frau, müsste diese erst mal erklären, wo sie das eigene Geld her hat und überhaupt: geben wir doch mal zu , dass es dasselbe ist. Und die Frage, ob es überhaupt eine geschäftliche Angelegenheit ist? Muss wohl ein freundschaftliches Geschäft sein, sagen wir mal ja. Also, was wäre denn das Nächste gewesen, was man den Wulff im Landtag gefragt oder ihm vorgeworfen hätte? Ich muss zugeben, ich weiß es gar nicht so genau. Darf er denn keine geschäftliche Beziehung unterhalten? Muss er doch wohl. Hätte man ihn gefragt, was er den Geerkens' im Gegenzug, außer Zinsen, die nicht zu niedrig waren, hat zukommen lassen? "Nichts", hätte er gesagt, "was denn?". Dann wäre die Angelegenheit vom Tisch gewesen. Oder nicht?
    Ich denke jetzt mal an den Özdemir, der von einem windigen PR-Berater seinerzeit einen Kredit angenommen hatte. Das kam 2002 raus. Deswegen und wegen ein paar anderer Sauereien ist er dann untergetaucht, bis Gras über die Sache gewachsen war (den Satz habe ich einem Gangsterfilm entnommen). Ich glaube, was den billigen Kredit anging, war es hauptsächlich der miese Ruf des PR-Beraters, der den hier eher amigomäßigen Umgang mit diesem verbot. Hat Wulff eingedenk dieses Fiaskos die Hosen voll gehabt und nicht erzählt, dass er sich Geld geliehen hat? Zurück zu Geerkens. Er macht, bislang, eigentlich keinen miesen Eindruck, typischer jüdischer Werdegang eines tüchtigen deutschen Arbeitsplatzschaffers. Geeigneter Freund für einen Präsidenten. Okay, die Sache mit der Schweiz. Wie der rechte Republikaner-Unterstützer Müller, der auf Deutschland schimpft aus der Schweiz heraus, wo er weniger Steuern zahlt, wie er sagt. Dessen Milchprodukte trotzdem oder deshalb so beliebt sind. Also nochmal: ich kann eigentlich nicht verstehen, warum der Wulff damals die Anfrage im Landtag nicht etwas weniger genau genommen hat. Mal sehen, was noch (raus)kommt.
  8. #17

    keine Kohle?

    Hat ihn seine Ex derart abgezockt, dass er kein Häuschen mehr kaufen konnte? Seit 94 an den Fleischtöpfen der Politiker gelabt, da sollte doch was übrig geblieben sein.
    Und besagte frau gab also das geld erst ihrem feinen gemahl, damit er das an seine exzellenz weiter reiche? so würde ich das als anwalt(wulff) auch hinbiegen. bisher hielt ich ihn ja für harmlos, aber so leichtsinnig und ungeschickt.......scheinabar gewöhnt man sich einfach dran, in den luftigen höhen
  9. #18

    Der Privatkredit an sich ist Wulffs bzw Geerkens Sache. Die spitzfindige Antwort an den niedersächsischen Landtag ist eine Beleidigung der
    Parlamentarier. Es stellt sich jetzt die Frage, bei wie vielen anderen Antworten Wulff ähnlich verfahren ist.
  10. #19

    Anwälte und so

    Zitat von aalf Beitrag anzeigen
    Der Privatkredit an sich ist Wulffs bzw Geerkens Sache. Die spitzfindige Antwort an den niedersächsischen Landtag ist eine Beleidigung der
    Parlamentarier. Es stellt sich jetzt die Frage, bei wie vielen anderen Antworten Wulff ähnlich verfahren ist.
    Na als Anwalt hat man eben gelernt, wie man solche Fragen geschickt beantwortet. Warum rangieren Anwälte auf meiner Achtungsskala nur so ganz weit unten? Und kurz nachdem man das rausfand wurde der Kredit schnell auf ne Bank übertragen. Allerlei Merkwürdigkeiten, aber halt jede für sich mit Potenzial sich rauszureden.
    Ob sich Murksel freut, ob all dieser Dummheit?


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