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Wulff in der Krise: Bundespräsident entlässt seinen Sprecher

Der Bundespräsident zieht erste personelle Konsequenzen aus seiner Kreditaffäre: Nach tagelanger öffentlicher Debatte trennt sich Christian Wulff von seinem langjährigen Sprecher Olaf Glaeseker. Am Nachmittag will Wulff eine persönliche Erklärung abgeben.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...805371,00.html
  1. #70

    Wulff, das Amt und die Ehre

    Zitat von intenso1 Beitrag anzeigen
    Was können sie von solchen Politikern erwarten, die nicht mal ihre eigenen Problem klären können?
    Diese Politiker sollen nun die Probleme Deutschland`s und der EU lösen?
    Er ist nicht dazu da, um Probleme zu lösen. Er soll repräsentieren, sonst nichts. Dass man dafür einen integren Menschen wählen sollte, versteht sich von selbst. Es ist dieser unsäglich dummen Bundesregierung zu verdanken, dass dieses Amt mittlerweile das Ansehen eines Pferdehändlers besitzt.
    Die Entschuldigung Wulffs ist meiner Meinung nach nur der Versuch, Schlimmeres zu verhindern. Wie sonst könnte man es verstehen, dass er so lange brauchte, um die Fakten über Anwaltskanzleien zu veröffentlichen?
    Für mich ist er ein unkorrekter, verlogener Mensch. Enttäuscht bin ich nicht, denn er war schon lange vorher Mitglied in einer C-Partei.
  2. #71

    Entlassung von Wulff

    Zitat von ernst lubitsch Beitrag anzeigen
    Anstatt seinen Sprecher - wenn auch "auf eigenen Wunsch" zu entlassen, sollte der Herr Bundespräsident sich selbst entlassen.

    Der Bundespräsident erbt nämlich nicht automatisch "die Würde des Amtes" sondern diese folgt der Würde des Bundespräsidenten. Wo die aber dermaßen angekratzt ist, sollte er um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, endlich ein Ende machen.
    Wie können Sie so etwas sagen? Jetzt möchte das Volk doch erst die Weihnachtsansprache hören. Das ist wie Märchen, Krimi und Lügengeschichte in Einem. Das gönnen wir uns noch.
    Und was kommt danach? Da ist doch keiner da, der auch nur ansatzweise dafür geeignet wäre. Und die Opposition ist doch tot, tot und tot.
  3. #72

    Sowas!

    Was soll man von einem Menschen erwarten, der nur seinen eigenen Vorteil sieht und die Moral überschreitet, genau das ist es, was solche Menschen tun: sie beschuldigen andere.

    Das ist es, was auch schon andere gemacht haben. Fehler begehen und andere dafür bestrafen. Wenn wir in der Geschichte nachsehen, wer das auch schon mal gemacht hat, wissen wir nur zu gut, wie fies solche Aktionen sind. Und was dabei herausgekommen ist. Und was das für Leute waren!

    Aber so blöd sind wir nicht, Herr Wulff, damit ist Ihre Glaubwürdigkeit nicht verbesser worden, im Gegenteil. Sowas macht man auch in der Wirtschaft, entlassen wir mal die Untergebenen, dann ist die Weste wieder rein. Aber so kann man das mit uns nicht mehr machen!

    Es dauert nicht mehr lange und Herr Wulff wird zurücktreten. Oder er wird zurückgetreten.
  4. #73

    Zitat von guteronkel Beitrag anzeigen
    (...) Und die Opposition ist doch tot, tot und tot.
    Die haben die Ohren angelegt, den Kopf eingezogen und sind in Deckung gegangen.
    Warum?
    Weil sie dasselbe Problem haben wie die CDU mit deren Wulff, nur mit ihrem Schröder und alles noch zwei Nummern größer.
  5. #74

    Er muss gehen!

    Manchmal beschleicht mich das unangenehme Gefühl, zwar in einer hoch entwickelten Demokratie leben u. arbeiten zu können, aber mit meinen Entscheidungen bei Wahlen der letzten 20 Jahre,
    ständig die falschen Leute für mein Land in´s Rennen geschickt zu haben, und dieses, ohne auf Farben fixiert gewesen zu sein. Das Ergebnis ist ein neu entstandenes Prekariat in Kombination mit einem neuen Geldadel . Asche auf mein Haupt : )

    Wie sagte einst der Kanzlerinberater und spätere KorrumPierer von Siemens, als rot/grün ante portas stand: `...Wir können mit jedem...´ Recht behielt er. Hans Eichel sorgte mit seinen Kumpanen für das für Deutschland traumatische Finanzmodernisierungsgesetz, das Leuten wie Rürup, Maschmeyer u. Riester, Ackermann, Nonnenmacher, etc. die Taschen füllte u. unser Land ausbluten ließ.

    Und wie sagte Seehofer so treffend: `...Die, die das Sagen haben, wurden nicht gewählt, und die, die gewählt wurden, haben nichts zu sagen...´

    Viele Empörte reden von einer Hetzjagd, aber anders, so ein Jäger, ist den Schweinen nicht beizukommen.

    Ein Dank an den investigativen Journalismus!
  6. #75

    nee

    Zitat von guteronkel Beitrag anzeigen
    Er ist nicht dazu da, um Probleme zu lösen. Er soll repräsentieren, sonst nichts. Dass man dafür einen integren Menschen wählen sollte, versteht sich von selbst. Es ist dieser unsäglich dummen Bundesregierung zu verdanken, dass dieses Amt mittlerweile das Ansehen eines Pferdehändlers besitzt.
    Die Entschuldigung Wulffs ist meiner Meinung nach nur der Versuch, Schlimmeres zu verhindern. Wie sonst könnte man es verstehen, dass er so lange brauchte, um die Fakten über Anwaltskanzleien zu veröffentlichen?
    Für mich ist er ein unkorrekter, verlogener Mensch. Enttäuscht bin ich nicht, denn er war schon lange vorher Mitglied in einer C-Partei.
    Punktlandung!
  7. #76

    !

    Als Bundespräsident hat man gewisse Privilegien. Man ist an kein Arbeitsrecht gebunden. Man darf seine Untergebenen entlassen oder wieder einstellen, wann immer man will. Die Entlassungen dürfen auch kurz vor Weihnachten durchgeführt werden. Es bedarf keinerlei Abmahnungen. Man darf sogar stellvertretend für sich selbst entlassen.
    Das ist zum Wohle des Staates gerechtfertigt.

    Oh Wulff, Du Kleingeist!
    Womit haben wir Dich verdient!
  8. #77

    wie bei Radio Eriwan....

    Zitat von SmarterAlsDu Beitrag anzeigen
    Was will uns der Bundespräsident damit sagen?
    Die nächste Konsequenz kann nur noch der Rücktritt sein, aber bis zu den nächsten Wahlen (SH) ist es ja wieder lang hin und vielleicht wächst ja doch Gras über die Sache...
    im Prinzip schon.....aaber hier in Deutschland wächst zumindest im Winter kein Gras! ..ich hab es vor einigen Wochen auch versucht, war aber wohl etwas zu spät dran mit dem Säen. Dagegen habe ich festgestellt, daß die Spatzen so fröhlich aus den Bäumen pfeifen
  9. #78

    Zitat von Sapientia Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nur, daß dieser Mann kein Format hat, weder ein geistiges, noch ein moralisches, und daher wird er nicht wissen, wann es besser sei zu gehen, sondern wie ein Osnabrücker Bauer mauern und versuchen so lange wie möglich zu bleiben.

    Die Backpfeife bekam die Merkel, das Leben lügt nicht.
    Wenn man einen Bauern auf den Thron setzt, darf man sich nicht wundern, daß er sich wie ein Bauer verhält, und dies insbesondere dann, wenn er unter Druck gerät.
    Da nützt dann auch die präsidiale Etikette und Kosmetik nichts mehr, Bauer bleibt Bauer und das scheint immer durch.
    Ich kenne die Osnabrücker Bauern nicht, wieso "mauern"die? Ungeachtet dieser meiner Unkenntnis verstehe ich aber auch nicht, was Sie dazu berechtigt, so abwertend über "Bauern" zu sprechen, immerhin handelt es sich dabei um die Menschen, die für unsere Ernährung sorgen. Und die Bauern, die ich kenne, sind nicht weniger klug und gebildet als die übrige Bevölkerung, arbeiten aber oft schwerer. Ich finde solche Redensarten, wie: "er ist eben ein Bauer" oder "Bauer bleibt Bauer" einfach empörend. Wo nehmen Leute, die so reden, eigentlich die Arroganz her, sich über die Bauern zu erheben? Ich habe mal vor ziemlich langer Zeit im Fernsehen die Supernanni bei einer jungen Frau mit 3 Kindern gesehen, die Erziehungsschwierigkeiten hatte, u. a. mit ihrem 3jährigen Jungen wegen seines ungenügenden Essens mit Messer und Gabel. Auf die Frage, warum er das denn müsse, erwiderte die 23jährige Hartz-IV-Empfängerin: "Er soll ja schließlich kein Bauer werden." Sie kann in dem Alter mit 3 Kindern noch nicht viel geleistet haben - aber sie stand natürlich turmhoch über dem "Bauern".


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