Nach dem Amt gibt es keine rechtliche Handhabe mehr. Da müssen wir einen Gas-Gerd oder Bilfinger-Roland-Koch ertragen bzw. es hat uns - zugegeben leider - nichts mehr anzugehen, soll uns aber zum Denken anregen.
Daher kann man diese Beispiele nicht mit Wulff vergleichen.
(Späth und Carl-Zeiss-Jena ist zudem wieder eine andere Geschichte. Späth hätte es wohl vorgezogen, weiterhin den MP-Posten zu bekleiden, als nach Jena zu gehen. Und Späth ist in der Tat über die Vorteilnahme im Amt (Urlaubsreisen usw.) gestolpert. Jena war da dann die Ersatzlösung.)
Wulff ist im Amt. Wulff war in Niedersachsen im Amt. Wulff ist im Bund im Amt.
Es dreht sich jetzt um die Sauereien im Amt.
Über eventuelle zukünftige Sauerein nach dem Amt - seien sie Wulfferseits oder anderer-Politiker-seits - können noch nicht richten, da sie noch nicht eingetreten sind.
Andererseits können uns diese Beispiele auch in Sachen Wulff zum Denken anregen: Ist der Mann zu blöd, um bis zum Ende seiner Amtszeit zu warten? Dann kann ihm niemand mehr wegen Vorteilnahme an den Karren fahren - rechtlich gesehen!

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