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Wütende IWF-Chefin: Lagarde rechnet mit den Griechen ab
Getty Images"Helft euch selbst und zahlt endlich Steuern!" Unverblümt sagt Christine Lagarde den Griechen die Meinung. In einem Interview gibt die IWF-Chefin jegliche diplomatische Zurückhaltung auf. Sie habe mehr Mitleid mit afrikanischen Kindern als mit Schülern in Griechenland.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835404,00.html
- #180 26.05.2012 12:59 von
Dann schauen Sie doch mal in die Haushalte von Bund und Ländern. Es ist sehr leicht zu sehen, wo die Kohle rausgeworfen wird.
Typisch deutsche Denke: Der Staat gibt einen Zuschuss zu den Krankenkassen, damit die Beiträge halbwegs stabil bleiben können.
Die Krankenkassen erwirtschaften Überschüsse und jetzt wird die Kohle an die Versicherten ausgeschüttet, anstelle die Staatszuschüsse zurückzuzahlen. Jaja, immer die dicken fetten Bonzen, die alles absahnen. Und vom Milliardenschweren REntenzuschuss profitieren ja auch nur die Reichen. Und von Hartz IV erst. Wissen Sie doch. Ab 1 Mio Vermögen ist die Bedürftigkeitsprüfung abgeschafft und es gibt unendlich Geld vom Staat.
Und dann die fetten NULLZInsen, die die Bonzen und Banken vom Staat kriegen. Das Kapital nimmt uns alle aus. Wer das nicht kapiert, dem kann ich auch nicht helfen .... denn er braucht keine Hilfe.
Allen anderen empfehle ich ein Phrasensparschwein. Kinners, Ihr werdet reich! - #181 26.05.2012 12:59 von
- #182 26.05.2012 12:59 von
Zahltag
Zitat:
Jahrzehntelang hätten sie es sich gut gehen lassen - nun sei Zahltag.
Ach, jahrzehntelang wurde uns was von Wohlstand erzählt, und nun soll das nur noch für die Reichen gelten, die ohnehin schon genug haben? - #183 26.05.2012 13:00 von
endlich klare worte...
die französin darf so etwas sagen, eine angela merkel dürfte es eben nicht. das ist der grosse unterschied. aber es ist korrekt, die samthandschuh-diplomatie bringt nichts. und wenn italien auch aus dem euro austreten möchte, verhindern können wir es nicht. die welt wird nicht untergehen und letztlich haben wir deutschen ohne euro auch gut gelebt.
- #184 26.05.2012 13:02 von
...
So viel Ehrlichkeit hätte ich dem IWF nicht zugetraut. Eigentlich lassen deren Führungskräfte erst nach ihrem Dienstzeitende die hässliche Fratze dieses Haufens erahnen. Köhler mit seinen Kriegen gegen arme Länder um Handelswege zu sichern lässt grüßen.
Wenn die Dame ausscheidet wird sie vielleicht auch noch die Ehrlichkeit besitzen, dass ihr Mitleid mit afrikanischen Kindern gegen Null tendiert. Andernfalls müsste sie angesichts des Elends, dass ihr Verein in Afrika anrichtet noch heute zurücktreten.
- #185 26.05.2012 13:02 von
Der Spruch bleibt dennoch war. Man kann nur das Geld ausgeben dass man hat. Um es zu haben muss man es entweder vorher verdient haben oder es sich leihen. Ob man es aber leihen kann hängt von seiner Kreditwürdigkeit ab. Davon hängen auch die damit verbundenen Kosten ab.
Man lebt immer dann über seine Verhältnisse wenn man Konsum auf Kredit finanziert. Denn dann muss man in der Folge entweder sein Einkommen steigern oder sich in seinen Lebensverhältnissen einschränken wenn diese Kredite fällig werden.
Die EZB kann wie jede andere Bank auch beliebig viel Geld aus dem nichts schöpfen. Gleichzeitig muss sie es jedoch knapp halten weil es sonst seinen Wert verliert. Daher ist Geld für die meisten Menschen ein knappes Gut und sparen eine gute Strategie um sich etwas leisten zu können. - #186 26.05.2012 13:03 von
Verändern
Worüber regen Sie sich auf! Ich gebe Ihnen ja recht! Die Griechen hätten vieles schon vorher verändern müssen. Aber – so wie ich (und übrigens auch Sie!) in diesem unserem Land nichts wirklich verändern können, weil die „Demokratie“ hier wie da nur über die Erfordernisse der Reichen (werden Sie nicht gerne hören) funktioniert, konnten es die kleinen Griechen auch nicht. Wussten Sie, dass immer die stärkste Fraktion nach Wahlen noch 50 Sitze extra bekam, nur um bloß keine wirkliche Opposition zuzulassen? So blieben die reichen Griechen die Reichen und die armen Griechen die Armen – wie bei uns. Und noch mal ja: Es ist wirklich typisch für Linke, die Schuld und die Verantwortung bei denen zu suchen, die sie haben: bei den Großverdienern, den Steuerhinterziehern, den Kriegsgewinnlern und wie sie alle zu nennen sind. In einem Punkt allerdings widerspreche ich Ihnen scharf: W i r – die Linken – sind diejenigen, die alles verändern wollen!
- #187 26.05.2012 13:03 von
- #188 26.05.2012 13:04 von
Sie lieben wohl die Sophisterei. Fakt ist, dass diese 112 Milliarden Euro, die die Bürger der anderen Euroländer abführen mussten, auf den Bankkonten der Griechen liegen oder ausgegeben wurden. Also muss man es dort holen. Wo ist das Problem, wenn die wohlhabenden und reichen Griechen mal so etwas wie Solidarität mit ihren armen Mitbürgern zeigen müssen?
Das ist aber das Problem Griechenlands und nicht das Problem Europas - #189 26.05.2012 13:04 von
Diplomatie ist toll - aber zielführender sind nicht selten "klare Worte". Wie effizient das griechische Steuersystem tatsächlich ist, kann ich nicht sagen - aber bis jetzt habe ich diesbezüglich nur negative Medienmeldungen gesehen und gehört. Natürlch ist es beschämend für einen Menschen/Staat eingestehen zu müssen, dass er nicht ordentlich wirtschaften kann, aber warum fällt es so schwer, angebotene Hilfe (Schäuble mit Steuerprüfern) anzunehmen? Wer falschen Stolz trägt, brauch keine anderweitige Hilfe erwarten. Denkt sich der einzelne Grieche, dass der dumme Deutsche, Franzose, Finne usw. sein Leben an der Sonne finanzieren soll?
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