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Wüstenstromprojekt: Deutsche Firmen ziehen sich aus Desertec zurück
APErst Siemens, jetzt Bosch: Beim Solarstromprojekt Desertec sind deutsche Unternehmen auf dem Rückzug. Doch laut den Desertec-Planern sind auch neue Partnerschaften geplant.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-866819.html
- #1 12.11.2012 19:21 von
Verrstaendlich diese Entwicklung,
denn die Frage stellt sich, brauchen wir diesen Strom von "weit her" noch? Überkapazitäten von Wind und Solar Erzeugern lassen dieses Project fuer Deutschland mehr und mehr als entberlich erscheinen. Der Schwerpunkt fuer Deutschland sollte darin liegen, den fluechtigen Strom aus erneuerbaren Quellen in eine zuverlaessliche Energiequelle umzuwandeln, sprich Speichermethoden zu entwickeln, die moeglist ohne grosse Energieverluste auskommen. Darin liegt die Zukunft der Energiewirtschaft.
- #2 12.11.2012 19:23 von
Fördermittel
Vermutung : die Förderung für dieses sinnlose Projekt wurde gekürzt.
Wenn in Marokko elek. Energie lohnend hergestellt werden könnte, wären die Marokkaner wohl die Ersten, die dies für den Rigenverbrauch schon täten. - #3 12.11.2012 19:31 von
Tja
Das war eh eine Totgeburt. Tanker fuer Tanker vom arabischen Oel abzuhaengen ist wesentlich weniger schlimm als mit diesen instabilen Staaten durch ein dickes Kabel verbunden zu sein.
- #4 12.11.2012 19:43 von
Andasol
Nach dem Desaster mit Andasol ist nur vernünftig, aus einem weiteren Hirngespinst auszusteigen.
Bravo Siemens und Bosch! Eine gute Entscheidung. - #5 12.11.2012 19:44 von
- #6 12.11.2012 19:55 von
Den bisherigen Kommentaren ist nicht viel hin zu zu fügen...
Dies noch:
- Ich zweifle die Wettbewerbsfähigkeit an, zu viele Risiken bis der Strom bei uns ist. Wenn schon Umwandlung in Methan oder anderes zum Export. Statt Öl.
- Die vielen 10000 kleinen Projekte und Anlagen in Europa werden schneller verwirklicht, als dieses grosse weit weg.
- Bei Projekten daheim bleibt mehr Kapital im Land und schafft hier Arbeit
- Höchstens zur Diversifizierung der Erneuerbaren Energien und damit eine konstantere Versorgung wäre es hilfreich. Aber ob der Dauer und der Risiken geht das wohl wo anders besser ... - #7 12.11.2012 20:05 von
Deutsche Firmen ziehen sich aus Desertec zurück
Desertec soll - nach dem Atomausstieg - den Monopolisten das einträgliche Geschäft auch zukünftig sichern. Der Ausstieg verantwortungsvoller Firmen aus Desertec ist daher überfällig. Die Zukunft gehört dezentral erzeugter Schwarmenergie. Nur so können horrende Netzinvestitionen - von der Politik wieder auf den Kleinverbraucher abgewälzt - verhindert werden.
- #8 12.11.2012 20:07 von
Das Merkwürdigste am Wüstenstrom
- #9 12.11.2012 20:19 von
Lohnend Strom herstellen könnte man mit Solarenergie in Marokko schon, zumindest allemal lohnender als mit Solarprojekten in Hannover usw. wie es hierzulande gerade läuft.
Das Problem dürfte ganz woanders liegen: Was bringt uns der Strom in Marokko oder Tunesien? Um Geld damit zu verdienen müsste er über Trassen nach Europa transportiert werden...über eine Strecke von tausenden Kilometern auf denen aktuell praktisch NULL Infrastruktur dafür bereitsteht.
Ein entsprechendes Stromnetz aufzubauen würde dutzende Milliarden kosten und Minimum 15-20 Jahre wenn nicht mehr dauern. Erst danach würden (vielleicht) Strom und Geld fließen.
Das kaum ein Privatunternehmen bereit (oder fähig) ist eine derartig lange Zeit für den ROI zu tragen sollte nicht wirklich überraschen.
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