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Wüstenstrom: Staaten forcieren erstes Desertec-Solarkraftwerk
APDesertec nimmt immer konkretere Formen an: Deutschland und vier europäische und nordafrikanische Staaten forcieren laut einem Zeitungsbericht ein Abkommen, das den Bau eines Solarkraftwerks in Marokko ermöglichen soll. Bereits in zwei Jahren könnte der erste Strom aus der Wüste nach Europa fließen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864397.html
- #1 31.10.2012 07:50 von
- #2 31.10.2012 07:55 von
- #3 31.10.2012 08:02 von
Abhängigkeit
Bald sind wir nicht mehr von der OPEC sondern von Nordafrika abhängig. Besonders stabile Preise würde ich da nicht erwarten
- #4 31.10.2012 08:03 von
Gute Idee, aber
da steht nichts von einem Transportweg! Will man die Gibraltastrasse schliessen, mit Schleusen oder will man starke Kabel hineinhaengen, so wie das damalige Kabel Europa-USA?? Soviel ich weiss, ist dort eine starke Stroemung oben hinaus und unten hinein, oder umgekehrt.
Das ist mal wieder die Grundfrage! Vielleicht kann man es ja auch mit Schiffen versuchen, so Trafo in Marokko aufladen und in Spanien entladen?
Vielleicht koenen diese einiger Fortisten erklaeren, ich bin einfach zu dumm dazu! - #5 31.10.2012 08:03 von
Der Transfer von Strom aus Afrika dürfte wohl
genauso in die Hose gehen wie die Erneuerbaren hier bei uns. Verlust der Leistung von Afrika bis zu uns geschätzte 75%. Also wieder ein Faß ohne Boden um Steuergelder und Abgaben zu versenken und Einigen wenigen den Geldbeutel zu füllen. außerdem machen wir uns wieder mal abhängig vom Wohlwollen anderer Länder, wobei man nie weiß wie sich die Politik in diesen Ländern entwickelt und wir haben dann wieder Milliarden in den Sand gesetzt. Unsere Politiker sind nichts anderes als Steuergeldvernichter ohne auch nur den geringsten Sachverstand. Man sollte sie zum Teufel jagen.
- #6 31.10.2012 08:09 von
Was ist
wenn in Marokko der König gestürzt wird und Islamisten an die Macht kommen. Strategisch halte ich diese Projekte für ziemlich unsicher was politische und ideologische Entwicklungen im Magreb betrifft. Da sind wir wieder genauso erpressbar wie jetzt durch Putins Russland. Ausserdem haben wir dann Milliarden buchstäblich in den Sand gesetzt.
Vielleicht sollten Länder wie Marokko, Algerien, Tunesien und Lybien erstmal stabile demokratische Verhältnisse schaffen, dann könnte man wohl eher investieren ohne hinterher erpressbar zu sein. - #7 31.10.2012 08:10 von
Wasserverbrauch
Sind schon toll, diese Parabolrinnenkraftwerke mit Salzspeicher für den Nachtbetrieb. Aber leider verbrauchen die im Betrieb sehr viel Wasser (für die Reinigung der Spiegel und, absurderweise, für die Kühlung des erhitzten Öls). Außerdem sind die Spiegel leider nur mit Silber herzustellen (andere Materialien bringen schlechtere Lichtreflektion und deswegen schlechtere Ausbeute), deshalb sind die Dinger auch auf Sicht recht teuer.
Kurzum, prima Idee und gut, dass das gemacht wird, aber diese beiden Aspekte werden leider selten mit erwähnt. Insbesondere der Wasserverbrauch macht mir Sorge, das bedeutet in der Wüste meistens den Rückgriff auf fossiles Grundwasser, das besser zur Bewässerung von Anpflanzungen benutzt werden sollte. Also wieder das Dilemma zwischen Ernährung der Leute vor Ort und Energie für uns? - #8 31.10.2012 08:13 von
Stimmt nicht, bei Umwandlung in Gleichstrom
für denTransport entstehen solche Verluste nicht.
- #9 31.10.2012 08:13 von
Ich höre die Eulen singen...
Wie schön das die meisten hier schon die konkreten Zahlen gelesen haben und mit Ihrem Ingenieurwissen alles klein reden können. Lächerlich!
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