Wenn man die Erzählungen liest und die Fotos von Michael Martin sieht, dann beschleicht einen das ungute Gefühl, zuwenig aus seinem eigenen Leben gemacht zu haben.
Ich sitze hier tagtäglich in einem versifften, neonlichtgeflühtetem Großraumbüro, mit mobbenden, unzufriedenen Kolleginnen und Kollegen, cholerischen Vorgesetzten, vor diesen hellgraunen, alles vereinnahmenden PC-Kisten und Flachbildschirmen. Wie schön, erlebnisreich und aufregend könnte das Leben doch sein, anstatt sich hier täglich im Hamsterrad abzustrampeln, für nichts und wieder nichts.
Bin ich zu feige für die Veränderung?
Worin besteht eigentlich der Sinn des Lebens?
Habe ich Angst, vor dem Scheitern?
Fragen über Fragen, aber noch keine endgültigen Antworten!



