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Wünsche an den neuen Präsidenten: Nummer eins, übernehmen Sie
Bundespräsident Köhler war beliebt bei den Bürgern - selten waren die Erwartungen an den Nachfolger so groß wie beim Duell Wulff-Gauck. Visionen aufzeigen, Debatten anführen: Auf SPIEGEL ONLINE sagen 29 Prominente von Günter Wallraff bis Christian Ulmen, was sie sich von der neuen Nummer eins erhoffen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...702940,00.html
- #1 29.06.2010 12:40 von
- #2 29.06.2010 12:41 von
Spiegel-Unsinn
Hallo Spiegel, was schreibt Ihr da wieder für einen unglaublichen Unsinn: "...Köhler war beliebt..."??? Ihr habt selbst jahrelang den Köhler verrissen, habt ihn als Gespenst vom Schloss Bellevue betitelt und nun war er plötzlich beliebt? Ein Mann der im Volke sich hat nie blicken lassen?
Die Halbwertszeiten der Gedächtnissverluste von Spiegel-Politikredakteuren scheint sich erschreckend denen zu nähern, über die sie schreiben, den Köhlern und Merklern... - #3 29.06.2010 13:00 von
Bp
Genau zwischen Egon Bahr und Cristian Ulmen sollte sein Ort sein; das wäre sehr honorig.
Keinesfalls bei H-O Henkel oder Jutta Ditfurth. Am besten die beiden gar nichts mehr fragen. - #4 29.06.2010 13:08 von
Bp-gau?
Die politische Landschaft ist offensichtlich vergreist und tendiert zu ungehemmter Schwafelei. Der Rest an „Schauspielern“ etc. muss verdammt aufpassen, noch ne Rolle im Parteienfunk zu bekommen und ist entsprechend vorsichtig. Ich denke, dass einzig Frau Dittfurth die Fakten anspricht: Der „BP“ ist ein Ersatzkaiser, obwohl es bei der letzten Wahl ohne die Wendehälse von den „Grünen“ eine Kaiserin geworden wäre, die das Ansehen des Amtes vermutlich bewahrt hätte.
Angesichts der Tatsache, dass wir sowieso einen Abwink-Präsidenten bekommen wäre ich aber im Gegensatz zu Frau Dittfurth eher der Meinung, dass wir eine Monarchie nach englischem Vorbild einführen sollten. Diese Parteien-Diktatur, die sich hier noch „Demokratie“ schimpft wird einfach zu teuer, langfristig gesehen;)
Vor allem weiß man nicht, welche Leichen der „Politpfarrer“ Gauck im Keller hat. Irgendwie ahne ich den GAU für das Amt des Bundespräsidenten.
Aber mal ehrlich: Politik wird in der EU gemacht, ein Verfassungshüter ist nicht mehr nötig, da sich das parteipolitisch besetzte Verfassungsgericht sowieso längst selbst entmachtet hat. Zu allem Übel haben wir nicht mal eine Verfassung, weder in der EU noch in diesem unseren Lande. Höchstens sich widersprechende Provisorien. Genau hier liegt ein Hauptgrund für die Verdrossenheit der Bürger über die Politiker, die längst zu reinen Lobbyisten verkommen sind. - #5 29.06.2010 13:18 von
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4. Frauen bei 30 Befragten zeigt mir nur, dass wohl immer noch zu viele Menschen, in "wichtigen" Positionen, selbsteitel ihren "Zapfen streiche(l)n".
Und deshalb wünsche ich mir als Mann, dass der kommende Bundespräsident sehr schnell seinen letzten Zapfenstreich erlebt, und dann endlich mal eine Bundespräsidentin gewählt wird. - #6 29.06.2010 13:26 von
Schwieriges Unterfangen
Eine bestechende Auswahl von Befragten - was sollte denn mit ihr abgedeckt werden, das demokratische Meinungsspektrum? Dass es gelungen ist, möchte ich persönlich in Zweifel ziehen - wie gesagt, nur ich persönlich, denn es gibt wohl kaum etwas Subjektiveres, als Leute auszusuchen, die sich in ihrer Gesamtheit repräsentativ zu den wünschenswerten Eigenschaften eines Bundespräsidenten äußern. Also ein sehr schwieriges Unterfangen, das dem Leser am Tag vor der Wahl zumindest einen gewissen Unterhaltungswert beschert - wer allerdings mehr an der Meinung des Volkes interssiert ist, der wird hier nicht fündig.
- #7 29.06.2010 13:27 von
- #8 29.06.2010 13:37 von
Quote
Nix gegen Frauenquoten ;-)
Aber wir haben doch schon einen Kanzler, der sich "den Zapfen streicht" Erfahrungsgemäß ändert sich Politik oder sonstwas eben leider nicht, nur weil eine flotte Biene oder ein anderes Traumweib dort agieren.
Nun, Spaß beiseite, ich betrachtete die nicht existente Frauenbewegung der letzten Jahre anfangs mit bedauern. Aber mein Mitleid hält sich inzwischen in Grenzen.
Trotzdem, Käsmann, klar, wäre dafür gewesen. - #9 29.06.2010 13:53 von
Sitze
SPD Grüne = 457 Sitze in der Bundesersammlung
CDU FDP = 644 Sitze in der Bundesversammlung
Linke = 124 Sitze in der Bundesversammlung
SPD Grüne Linke zusammen: 581 Sitze
http://www.wahlrecht.de/lexikon/bundesversammlung.html
644 der Rgierung gegen 581 der Opposition
Nr. 1 ist schon übernommen, erwartet ernsthaft irgendwer
das Roland Koch hier Angela Merkel stürzen soll?
Hört doch auf mit dem Blödsinn...
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