Work-Life-Balance: "In der Freizeit auf dem Kriegspfad"

CorbisEine neue Studie enthüllt: Stress im Beruf erhöht das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dagegen will der Mediziner Matthias Marquardt ein Mittel gefunden haben - die "Instinkt-Formel". Im Interview verrät er, wie gestresste Arbeitnehmer ihre Gesundheit schützen können.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...855653,00.html
  1. #1

    Sympathischer Mensch

    Status und Prestige treiben ihn an, die teure Villa gilt ihm als erstrebenswert. Einkaufen geht für ihn nur im Bioladen, haben wir doch in den letzten Wochen erst erfahren, wie (un)sinnig Biokost eigentlich ist, und behandelt werden bei ihm nur Privatpatienten.

    Ein durch und durch sympathischer Mensch.
  2. #2

    Ein kluger Rat...

    Ich muß leider auch sagen, dass alle diejenigen, die über zuwenig Geld jammern und sich von Döner ernährend, ausnahmslos teure Handys haben, da scheint das eine geradezu das andere zu bedingen.

    Einfach mit dem Rad zu Job, da spart man zuerst Zeit und dann sogar noch Geld...und wer zu weit weg wohnt: Umziehen! Nichts ist stressiger, als jeden Tag im Stau, so toll kann das Landleben gar nicht sein....
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine neue Studie enthüllt: Stress im Beruf erhöht das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dagegen will der Mediziner Matthias Marquardt ein Mittel gefunden haben - die "Instinkt-Formel". Im Interview verrät er, wie gestresste Arbeitnehmer ihre Gesundheit schützen können.

    Mediziner Dr. Matthias Marquardt im Interview über Work-Life-Balance - SPIEGEL ONLINE
    Neulich hat ein Forist etwas sehr wahres zu dem Thema geschrieben:
    Sinn und Zweck dieser ganzen Work-Life-Balance-Beratungsindustrie ist es doch die Verantwortung für die Entwicklungen in der Arbeitswelt immer auf das Individuum abzuschieben. Geht es dabei tatsächlich um die Lösung von Problemen oder die Umsetzung von Zielen ganz nach der Verwertungslogik? Vielleicht hilft die "Instinktformel" ja sich weiterhin (für andere) gewinnbringend selbst auszubeuten. Der nächste Burnout ist dann trotzdem nur eine Frage der Zeit.
  4. #4

    gut informiert zu sein?

    Da hat jemand aber ein echt komisches Bild von dieser Seite hier. Von den 7 Artikeln, die genau jetzt groß vorne sind, halte ich gerade mal 3 für wirklich "wichtig"...
  5. #5

    echt witzig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine neue Studie enthüllt: Stress im Beruf erhöht das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dagegen will der Mediziner Matthias Marquardt ein Mittel gefunden haben - die "Instinkt-Formel". Im Interview verrät er, wie gestresste Arbeitnehmer ihre Gesundheit schützen können.
    Da steht man ganz ohne Schreibtisch nach 12 Stunden Abwesenheit komplett zerstört in der Tür und will nix mehr wissen, obwohl man dringend noch dies und das tun sollte. Dem Wohlbefinden sei es geschuldet. Ich könnte bei solchen Sprüchen nur noch lachen.

    Aber so ist es halt. Deutschland ist Schreibtisch und wer um 8 auf dem Sofa einschläft, der hat sich nur zu wenig bewegt. Solche Kameraden sind weltfremd. Wo Arbeitszeiten pro Woche weit über 40 Stunden liegen, die An- und Abfahrt dem Arbeitnehmer aufs Auge gedrückt werden, da bleibt keine Zeit für eine lockere Runde an Jogging. Es sei denn, man schwingt sich morgens um 4 aus dem Bett und hüpft im Tran durch die Gegend. Und hat sein Bett dann kaum mehr ernsthaft gesehen.
  6. #6

    Toll...

    Tolle Ratschläge!

    Morgens also ertsmal eine Stunde joggen.
    Was wenn man eh schon früh raus muss? Also um 4Uhr oder 5 Uhr aufstehen damit man noch ne Runde joggen kann, dann wieder zurück duschen, umziehen und dann mit dem Rad zur Arbeit, wenn man den mit dem Rad zur Arbeit kann.

    Früher haben die Leute sicher 40% ihrer Einnahmen für Lebensmittel ausgegeben. Schön, aber heute geben die Leute auch, sagen wir mal 50% ihres Einkommens für Miete und Nebenkosten aus. Wenn wir mal von einem normalen Durschnitteinkommen ausgehen.
    Da ist dann auch wenig Platz für den Fischhändler, wenn es den einen vorort gibt.
    Abends im See schwimmen gehen, auch toll, wenn man einen Badesee vor der Tür hat. Sicher auch toll im Winter.

    Klar ich fahre auch mit dem Rad zur Arbeit solange es keinen Frost gibt, und schwimmen gehe ich auch eigentlich gerne, nur sind Schwimmbäder nicht kostenlos.

    Für mich klingt das wiedermal nach tollen Vorschlägen aus dem Elfenbeinturm. So wie der Vorschlag Leute mit wenig Geld sollten doch am besten in Immobilien investieren damit sie was im Alter haben.
  7. #7

    Was für ein Snob...

    ... mit einem 18 Jahre alten Röhrenfernseher anzugeben...
  8. #8

    Da ist doch was schief...

    Der, dessen Work-Life Balance in die Wicken gegangen ist, soll sich zum Gegenlenken erst einmal die Zeit nehmen, einen Schinken von 352 Seiten zu lesen? Geht's noch?
  9. #9

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Wo Arbeitszeiten pro Woche weit über 40 Stunden liegen, die An- und Abfahrt dem Arbeitnehmer aufs Auge gedrückt werden, da bleibt keine Zeit für eine lockere Runde an Jogging.
    dann verteil das ganze mal auf 6 tage in der woche, wie es in den meisten ländern üblich ist. gut, da arbeitet man dann > 45 stunden bei < 15 urlaubstagen im jahr...aber wir haben es schon schlecht