DPAWohnraum ist knapp in deutschen Großstädten, Mieter kommen an Maklern und damit an hohen Gebühren kaum vorbei. Hamburg will jetzt im Bundesrat durchsetzen, dass die Vermieter den Vermittler bezahlen müssen. Was taugt die Initiative?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-863157.html
Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Im Handelskreislauf gibt es einen Mitverdiener, den Makler. Wenn Wohnraum knapp ist, sind seine Dienste teuer – für die Mieter. Ist viel Wohnraum da, wie in Emden z.B., muss wohl der Vermieter ran. Keiner muss Vermittler einschalten. Insofern wäre eine Rechtssprechung auch eine Zementierung dieses Status. Warum nicht die maximale Provision auf eine Monatsmiete deckeln? Das Problem entsteht durch die Höhe, kein Makler arbeitet wohl in der Höhe, so zumindest der Eindruck.
Wenn ich bedenke, dass ich in München für meine Wohnung 2000 Euro an den Makler zahlen musste, dessen einzige Leistung es war eine Anzeige auf Immo-Scout aufzugeben (die auch noch extrem schlecht war und vielleicht 10 Minuten Arbeit war), dann bin ich froh, dass endlich so ein Gesetz kommt.
Außerdem denke ich, dass obwohl es nicht erlaubt ist, sich Vermieter und Makler das Geld teilen, ansonsten kann ich mir die Faulheit von den Vermietern nicht erklären.
...um diese unselige schwarz-gelbe Apotheker/Hoteliers/Ärzte/Makler-Begünstigungsregierung abzuwählen!
Naja, ein Tröpfen auf den heißen Stein um das "dumme" Volk zu beruhigen und um davon abzulenken, dass die Entwicklung auf dem Wohnungs-"markt" vor allem der Politik zu verdanken ist.
Sollte es u.U. daran liegen, dass die Politiker nicht zufällig auch häufig Vermieter und Partizipierende sind?
Natürlich wird auch weiterhin der Mieter sämtliche anfallenden Kosten tragen - ganz egal, ob direkt oder indirekt über die Miete.
Die Vermieter werden den Teufel tun, die Kostenverschiebung zu Lasten der Rendite aus eigener Tasche zu zahlen, sie werden sie naturgemäß auf den Mieter umlegen.
Und wenn die Rendite nicht mehr stimmt, wird einfach nicht mehr vermietet.
Ich bin schon der Meinung, dass der Mieter die Maklerprovision bezahlen soll. Die Provision sind Aufwendungen, die zur Erzielung einer Mieteinnahme anfallen.
Bei Unternehmen wird auch der Kauf von z.B. Firmenwagen auch auf das Produkt aufgeschlagen. Der Kauf von Fahrzeugen hat aber auch nichts mit der Herstellung des Produktes selber zu tun. Meiner Meinung verhält es sich bei der Maklerprovision genau so. Übrigens... mein Mietobjekt vermiete ich immer selbst, ohne Maklerprovision, versteht sich.
Meiner Meinung nach sollte der Beruf "Immobilienmakler" sowieso verboten werden. Wenn jemand eine Wohnung verkaufen/vermieten möchte, dann soll er auf den entsprechenden, für Jedermann in Deutschland bekannten Portalen im Internet diese Wohnung auch anbieten. Und im Grunde machen Immobilienmakler das ja auch.
Was ist das für ein Schwachsinn, für im Grunde eine Adresse 4 bis 10% Provision zu kassieren. Ich sage Ihnen doch auch nicht wo der nächste Supermarkt ist, aber 5% vom Einkauf, bekomme ich, weil ich Ihnen den Weg zum Supermarkt beschrieben habe.
Naja aber die Camora funktioniert ja auch noch bis heute, darum hat es keinen Sinn sich aufzuregen, sondern es einfach so hinnehmen wie es ist. Die Politiker sind unfähig, weil sie sowieso alle unter einer Decke stecken mit den Verbrechern. Darum gehe ich schon seit Jahren nicht mehr zur Wahl, sondern mache mir am Wahlsonntag einen schönen Tag mit meiner Familie.
Vieleicht sollte man eher mal die Höchstgrenze kürzen. Für die magere Dienstleistung sind 2,38 Monatsmieten definitiv zu hoch angesetzt und können eigentlich nur wegen der Wohnungsnot ohne Gegenleistung durchgesetzt werden.
Im Fernsehen gibt es so eine Makler Dokusoap, wo der Makler sich Gedanken macht, verschiedene Objekte aussucht und diese persönlich bei Einzelterminen vorstellt - schön wär's. In der Realität (jedenfalls hier in Hamburg) schließt der Makler bei der Massenbesichtigung die Tür auf, sammelt nach 'ner halben Stunde die Bewerbungsbögen ein und kassiert dafür mal eben mindestens 1.500 Euro.