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Wohnhaus-Architektur in Japan: Der Traum vom eigenen Aalbett

NAI Publishers/ Photo by Kenâichi SuzukiDas typische deutsche Wohnhaus sieht aus, als käme es direkt vom Fließband. Japanische Architekten sind da mutiger. Dank hoher Steuern, Überbevölkerung und mieser Lichtverhältnisse erschaffen sie selbst auf 25 Quadratmetern kleine Wohnparadiese. Und zwar für relativ wenig Geld.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-876170.html
  1. #1

    och leute

    erzählt doch nicht wieder so einen Schmarn! "Das typische deutsche Wohnhaus sieht aus, als käme es direkt vom Fließband. Japanische Architekten sind da mutiger." Da kann man nur mit dem Kopfschütteln wie provinziell die Praktikanten beim Spiegel sind! In Hamburg gibts doch auch ein paar Wohnungen die man getrost als "abgefahren" titulieren kann....die masse der Japanischen Reihenhäuser sehen genauso Dröge, gleich un langweilig aus wie in deutschen Neubaugebieten.
    Mut und wirkliche Kreativität gibt hier und dort keine. Fahrt mal nach Japan und geht mal in normale Wohngebiete und erst DANN schreibt ihr den "Aufsatz" noch einmal.
    danke
  2. #2

    1. Versuch

    Deutsche Spitzdächer finde ich zum Würgen. Das sind Häuser von der Stange ohne individuelle Ideen der Erbauer. Kann ich mir gar nicht vorstellen, da finanziere ich mir mein Haus und kann noch nicht einmal bestimmen, was für Fenster reinkommen, weil der Bauträger nur die begrenzte Palette seiner Vertragspartner anbietet.

    Dann ist auch fraglich, ob diese Fertighäuser in 25-35 Jahren weiterverkauft werden können, oder nicht doch leer stehen und verkommen, weil sie keiner haben will.
  3. #3

    Schon mal was von Bauvorschriften gehört ...?

    ... offenbar nicht, denn sonst würde das arme viereckige Spitzdachhaus nicht so runtergeputzt werden. In vielen kleinen Gemeinden lassen die strengen Baurichtlinien gar nichts anderes zu: Traufhöhe, Firsthöhe, Kniestock, Dachneigung, Baufenster, etc. alles präzise vorgegeben. Bei so viel Kleingeistigkeit der Planungsbehörden bleibt oft leider nicht viel Spielraum für Kreativität. Trotzdem gibt's auch hier ausreichend individuelle und tolle Immobilienobjekte, da braucht man nicht nach Japan zu reisen.
  4. #4

    Ach, sind Fenster altmodisch!

    Es scheint auf den Beispielfotos so, als hätten japanische Architekten Angst vor Fenstern oder bieten als Top-Aussicht aus dem Bad das Auspuffrohr des Carport-PKW. Zeigt lieber mal Lösungen aus Holland oder Skandinavien, da kriegt man keinen ästhetischen Schüttelfrost wie bei diesen kalten Gebilden hier.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das typische deutsche Wohnhaus sieht aus, als käme es direkt vom Fließband. Japanische Architekten sind da mutiger.

    Architektur: Innovativer Hausbau in Japan - SPIEGEL ONLINE
    Wenn in Deutschland nicht alles überreguliert wäre, gäbe es hier auch interessantere Privathäuser (Bauvorschriften).
    So »innovativ«, wie hier gelobt, sind japanische Architekten auch nicht. Bild 5, das »Tree House« der Mount Fuji Architects in Tokio erinnert mich z. B. sehr an die Architektur des fast vergessenen genialen amerikanischen Architekten Bruce Goff. Fast eine 1:1-Kopie seiner Art zu bauen, aber so haben die Japaner mit Kameras auch mal angefangen …
    Andere Gebäude (Bild 6 zum Beispiel) sind ein schlechter Abklatsch der »Klassischen Moderne« (Mies van der Rohe, Rietveld, Le Corbusier usw.).
  6. #6

    ach bbin ich froh das ich ein ca.6qm großes fenster und in einem größeren gebaude aus holz und glas lebe und ein flachdach überm kopf hab schade nur das ich auf so viele von diesen einheitshäusern gucken muss die hauser an der hauptstraße sind langweilig und die in den seitenstaßen schön und kreativ also aufjedefall in nordreinwespfhälischen Kleinstädten
  7. #7

    Innovation?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das typische deutsche Wohnhaus sieht aus, als käme es direkt vom Fließband. Japanische Architekten sind da mutiger. Dank hoher Steuern, Überbevölkerung und mieser Lichtverhältnisse erschaffen sie selbst auf 25 Quadratmetern kleine Wohnparadiese. Und zwar für relativ wenig Geld.

    Architektur: Innovativer Hausbau in Japan - SPIEGEL ONLINE
    Designmäßig mögen ja ein paar Innovationen drinstecken. Aber warum wird kein Wort über die Energieversorgung verloren? Gerade bei Gebäuden kann man noch viel machen, um deren Energieverbrauch so niedrig wie mögich zu halten. Mir scheint, als wäre die ganze Energiedebatte noch nicht so richtig bei den Architekten und ihren Kritikern angekommen. Viel lieber geilt man sich an Design und Material auf. Aber was nutzt das einem, wenn man darin im Dunkeln sitzt und friert - was sicherlich etwas schwarzmalerisch erscheint aber zumindest nicht vollkommen abwegig ist.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das typische deutsche Wohnhaus sieht aus, als käme es direkt vom Fließband. Japanische Architekten sind da mutiger. Dank hoher Steuern, Überbevölkerung und mieser Lichtverhältnisse erschaffen sie selbst auf 25 Quadratmetern kleine Wohnparadiese. Und zwar für relativ wenig Geld.

    Architektur: Innovativer Hausbau in Japan - SPIEGEL ONLINE
    Typisch deutscher Artikel ( obwohl ich mich eigentlich gegen die forumlierung "typisch deutsch" immer wehre aber hier passt sie)
    Auch in D gibt es genügend architektonischer schmankerl aber bei uns ist ja alles schlecht und überall anders auf der Welt ist alles gut....
    0815 Siedlungen UND Innenstaedte sind tatsächlich ein graus, aber die gibt es ( wie tatsächlich erwähnt) überall auf der Welt.
    Recherchiert bitte einmal ueber deutsche Holzhaueser, auch als Hotel ( in HH zB) und schreibt den Artikel entweder neu oder neutral ohne den "typisch" deutschen Minderwertigkeitskomplex.
    danke.
  9. #9

    Richtig!

    Zitat von omantel Beitrag anzeigen
    ... offenbar nicht, denn sonst würde das arme viereckige Spitzdachhaus nicht so runtergeputzt werden. In vielen kleinen Gemeinden lassen die strengen Baurichtlinien gar nichts anderes zu: Traufhöhe, Firsthöhe, Kniestock, Dachneigung, Baufenster, etc. alles präzise vorgegeben. Bei so viel Kleingeistigkeit der Planungsbehörden bleibt oft leider nicht viel Spielraum für Kreativität. Trotzdem gibt's auch hier ausreichend individuelle und tolle Immobilienobjekte, da braucht man nicht nach Japan zu reisen.
    So sieht es nämlich aus, von wegen Zitat Artikel: "In Deutschland scheint das typische Spitzdach-Viereck-Haus tief in der Psyche verwurzelt zu sein. "
    Es sind natürlich die Bauvorschriften, gerade in der bayerischen Provinz! Als mein Vater mal in Holland tätig war, so habe ich mit Staunen die dortigen Neubausiedlungen gesehen. Teils schöne Architektenhäuser bunt gemischt mit auf klassisch gemachten Backsteinhäusern, aber schon ein bischen zu extrem für meinen Geschmack. Auf jeden Fall war es aber sehenswerter, als der deutsche, teils sehr übertriebene Bauvorschriften-Einheitsbrei.








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