Während sich Amerikas Superreiche selbst dafür feiern, dass sie Milliarden spenden, geht es dem Rest des Landes schlechter denn je. Selten zuvor hatte die USA so viele Langzeitarbeitslose. Die Kluft zwischen den Ärmsten und der Spitze der Gesellschaft hat sich dramatisch geöffnet.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,711867,00.html
Das ist bei uns nicht anders, wir sind nur immer ein paar Jahre hinterher. Der Vermögensanteil der oberen 10 Prozent war auch hier nie höher, und auch hier stagnieren bzw. sinken die Einkommen des Restes. Aber solange man jene wählt die mit ihren Rezepten die Lage verschärfen, und solange Arbeitnehmer sich gegen Arbeitslose aufhetzen lassen, solange wird sich daran auch überhaupt nichts ändern.
Das gleiche haben wir ja auch in Deutschland erlebt, die Vermögen der Reichen und Superreichen wurden vom Steuerzahler gerettet und der gleiche Steuerzahler wird nun mehr auch noch dafür belohnt, weiterhin vom Staat ausgesaugt und ausgeplündert zu werden.
Ist aber lt. unserer Kanzlerdarstellerin alles systemisch, heißt ohne Alternative, was nix anderes heißt, daß die Dame gar keine Alternative hören will, weil es ihr von Bertelsmann, Springer und Ackermann verboten wurde!
Bei uns kann so etwas doch gar nicht passieren.
Bei der geballten Kompetenz von Politik, Wirtschaft, Medien.
Wenn es für ganze Bevölkerungsgruppen eine Alternative ist, als einzige Initiative "welfare" zu beantragen, statt eine Ausbildung oder eine anstrengende Arbeit - der niedrigen Qualifikation entsprechend - anzunehmen, wundert das nicht.
Zwischen Hilfestellung zu leisten und eine Masse von abhängigen Mündeln ohne Antrieb zu schaffen, verläuft eine sehr dünne Linie.
Wenn die Chinesen in Amerika produzieren lassen.
...es bei uns auch endlich bald so weit ist haben sich 14 % der Wahlberechtigten die auch wählen gegangen sind für die FDP entschieden, die Partei der Reichen und Schönen und dem unerschütterlichen Glauben an den ungebremsten Markt.
"Felix Amerika" möchte man da rufen. Das Pack kann sich nicht mehr nach oben arbeiten, die Löhne sind niedrig und die ganz Reichen werden immer reicher. Der lebendig gewordene Traum eines jeden FDPlers. Schade, dass bei uns so sozialromantische Nutzlosigkeiten wie Arbeitslosengeld und Kündigungsschutz dazu führen, dass immer noch zuviel Plebs sein Auskommen in Saus und Braus findet.
Extreme Einkommensverteilung sagt noch nichts über den Wohlstand der ärmsten aus.
In der Schweiz wimmelst auch vor Reichen, nur da gehts auch den ärmsten viel besser als in Deutschland. Es herrscht auch nicht dieser Neid wie in Deutschland. Man kümmert sich um den Inhalt seines eigenen Geldbeutels und nicht um den des anderen.
Deutschland wurde spätestens ab Mitte der 90er Jahre von den negativen Folgen der Globalisierung getroffen, das heisst Jobverlagerung und damit steigende Arbeitslosigkeit.
Die USA, UK Spanien und Irland hatten in der selben Zeit einen Boom als ob sie auf einer anderen Welt leben würden. Der Boom war aber nur auf Immobilienkrediten und einer wachsenden Bauindustrie gebaut. Mit den steigenden Immobilienpreisen haben sich die Verbraucher extrem reich gefühlt und konsumiert was die Kreditkarte und der Verbaucherkredit hergeben. Die USA, UK und Co fallen jetzt auch aus ihrem Immobilientraum wieder in die Realität zurück.
Somit folgt Deutschland nicht den USA sondern umgekehrt. Ich denke Deutschland ist nach harten 15 Jahren durch das schlimmste durch.