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Wohlfahrt: Auf dem Weg nach unten

Während sich Amerikas Superreiche selbst dafür feiern, dass sie Milliarden spenden, geht es dem Rest des Landes schlechter denn je. Selten zuvor hatte die USA so viele Langzeitarbeitslose. Die Kluft zwischen den Ärmsten und der Spitze der Gesellschaft hat sich dramatisch geöffnet.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,711867,00.html
  1. #170

    15.40 Uhr Fast dreissig Jahre vorher das Schicksal der USA vorausbeschrieben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während sich Amerikas Superreiche selbst dafür feiern, dass sie Milliarden spenden, geht es dem Rest des Landes schlechter denn je. Selten zuvor hatte die USA so viele Langzeitarbeitslose. Die Kluft zwischen den Ärmsten und der Spitze der Gesellschaft hat sich dramatisch geöffnet.

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,711867,00.html

    Wäre das Buch in den USA oder von einem Amerikaner, Engländer geschrieben worden, es wär` schon längst weltweit durch Massenmedien propagiert. Es schrieben ja nur Deutsche, die auf so einem Gebiet nicht promotbar. Ist dem so? In dem Buch steht es tatsächlich so: Massenverarmung in den USA, im Westen; apokalyptische Naturkatastrophenszenarien; gleichzeitig Antiterrorkämpfe unter fingierten Anlässen (Andeutung WTC, New York); vorsätzlich, also gewollt, gezielte Umweltvergiftung; Völkerwanderungen; Korruptionen, hochkriminelle Politikcliquen; Tendenzen hin zu einer solchen Weltmafia mit Weltmachtambitionen; nur das Erscheinen von Ausserirdischen in Großraumflugkörpern mit Auftreten der Besatzungen in Washington D.C. blieb noch aus; auch das Auftreten von deutschen „Erlösern“ vor Hunderttausenden von verarmten Menschen im Land, das am Lincoln Memorial in Washington D.C. .
    Vorausahnung . . .
    Das Buch geschrieben von 1983 bis 1986: veröffentlicht.
  2. #171

    Viel zu verzweigt

    Zitat von Anna-Maria-49 Beitrag anzeigen
    Und Sie sind sich da so sicher, dass den USA nicht genau das gleiche übrig bleiben wird?
    Eher weniger würde ich sagen.
    Die USA sind ein Staatenbund - weitaus locker als die EU - und der "Präsident" ist nur in ganz ganz wenigen Bereichen wie dem Miltiär wirklich mächtig!

    Die Bundesstaaten sind letztlich vollkommen autark - haben ihre eigene Gesetzgebung die sich nur in Randbereichen an die Bundesgesetzgebung anpaßt.
    Merkel hat in D. mehr Diktatorische Macht als Obama .. der muss zu jedem Erlass letztlich zig verschiedene Institutionen hinter sich bekommen, und das wird dann irgendwo immer zwischen den Bundesgerichten und dem High Courd zerrieben.

    Das Bild eines Starken Präsidenten ist nur aus dem Ausland richtig - schlicht weil der fürs Ausland zuständig ist .. gegenüber den Bundestaaten ist seine "Macht" nicht grad wirklich gross!

    Und eines ist mal sicher, die Bundesstaaten selber sind sich nicht wirklich grün .. zig lebensweisen , vom den Mormonen bis hin zum Silikon Valley , zig anschauungen und und und ..
    Es ist kein Witz, aber in vielen "Bundestaaten" mußten die Kids ihren Eltern erzählen das es einen "Grossen Präsidenten" da irgendwo gibt .. den man wählen solle!
  3. #172

    Abwärts

    Zitat von supertom Beitrag anzeigen
    Sie werden uns versklaven. Der Faschismus hat ein neues Gesicht: Kapitalismus aber das ist das gleiche.
    Dem Kapitalismus ist es völlig egal ob Faschisten, Kommunisten oder Demokraten regieren, in ihm zählt der Profit und dadurch bedingt der möglichst freie Handel, sonst nichts. Die Geschichte belegt das leider, heute bestimmen in Deutschland noch immer Personen über das Schicksal von vielen Tausenden Mitbürgern, deren Vermögensgrundlage im Dritten Reich gelegt wurde. Grob könnte man es sogar auf alle Mitbürger ausdehnen, oder wer zahlt das, was Herr Finck aus der Schweiz dem Hotelgewerbe ermöglicht hat?

    Im übrigen haben sie uns längst versklavt, wir alle hängen an der Nadel und was dort herauskommt, können wir schon lange nicht mehr selbst entscheiden. Die Demokratien sind weitreichend zu einer Regierungsform der reichen Minderheit geworden, durch Erpressung oder Spenden ist dabei völlig egal. Nebenbei wird uns noch verkündet, welche harte Arbeit Superreiche verrichten, was nur dann stimmen kann, wenn sie sich selber aus Unter- und Mittelschicht nach oben gearbeitet haben, ohne jegliche familieren Beziehungen, viel Geld vom Elternhaus, oder Privatschulen genutzt zu haben.

    Wenn man heute liest, in welche Abgründe die Amerikaner blicken müssen, lässt sich durchaus erahnen wie es bei uns in Zukunft weitergeht, dabei sind die Verzögerungen nicht mehr derart stark, wie sie einmal waren. Diesmal wird es schneller ablaufen und Lösungen bietet bei uns noch nicht einmal die Opposition an, da ist das große schwarze Loch der lähmenden Ahnungslosigkeit. Eines ist allerdings sicher, wir werden auch ärmer werden, es wird so weitergehen, trotz Rekordwachstum nach der Krise und Rekordgewinnen bei den Banken. Sie werden uns dann auch wieder erzählen, dass der Sozialstaat dringend reformiert werden müsse, schließlich lebt bei uns die Unterschicht noch immer in spätrömischer Dekadenz, auch wenn es das Bundesverfassungsgericht ander sieht.
  4. #173

    -

    Zitat von matt1981bav Beitrag anzeigen
    Extreme Einkommensverteilung sagt noch nichts über den Wohlstand der ärmsten aus.
    In der Schweiz wimmelst auch vor Reichen, nur da gehts auch den ärmsten viel besser als in Deutschland. Es herrscht auch nicht.....
    Reagan, Thatcher, Schröder.
    Diese Erfüllungsgehilfen der "wahren Lehre nach Hajek" haben mit dem Märchen, daß Niedrigstlöhne gut für die Wirtschaft sind die Binnenmärkte ruiniert und die sogenannte "Finanzindustrie" zur allein entscheidenden Macht erhoben.
    Was Obama macht ist viel zu zaghaft, und Merkel rennt weiter in die falsche Richtung, während GRÜNE und SPD unfähig sind ihre Fehler einzugestehen und eine Kehrtwende einzuleiten.
    Und unsere Mainstream faselt von "Boom", wobei noch nicht einmal das Vorkrisenniveau erreicht ist und die derzetige Politk unweigerlich in den "doubledip" führt.
    Aus den Erfahrungen der dreissiger absolut nichts gelernt.
  5. #174

    Republicans reloaded

    Zitat von libertarian Beitrag anzeigen
    Ein paar Anmerkungen:

    1. Artikel wie der des Herrn Schulz sind tendenzioes. Da werden Meinungen zememtiert und gezielt mit Einzelfaellen und selektiver Datenauswahl manipuliert. Das ist erst mal nichts schlimmes, man muss es nur wissen. Die einzelnen Aussagen und .....

    Na dann - Palin for President ! Der Wahnsinn hat Methode. Viel Spass übrigens.
    Die "Steuer runter" Demagogen gibt es ja auch hier; nur glaubt daran niemand mehr - und an Ihre propagierten Lösungen auch nicht.
    Mach die Reichen noch reicher, dereguliert und befreit die Banken weiter, schafft die rudimentären Sozialsysteme ganz ab, senkt die Steuern auf 0 und bombt Al Kaida sonstwohin - es wird nichts mehr helfen. Das Spiel ist vorbei, die Bank ist pleite und der neue Chef sitzt in Peking. Das wird man auch an der Ostküste noch merken.
  6. #175

    xxx

    Zitat von spieglfechter Beitrag anzeigen
    Und was, exakt, hat Friedman mit Hajek gemeinsam ?
    Wer ist eigentlich dieser Hajek, der hier "rumgeistert"?
  7. #176

    Verbesserung

    Zitat von Jay's Beitrag anzeigen
    Ausserdem herrscht immer noch die Meinung natuerlich bei den Republikanern aber auch bei einigen Demokraten, dass die Wirtschaft nur durch Taxcuts wieder in Schwung kommt. Sie ist natuerlich wegen der Taxcuts in Schwung gewesen, was ja auch die Bush Area gezeigt hat.
    Sie ist natuerlich wegen der Taxcuts NIE in Schwung gewesen, was ja auch die Bush Area gezeigt hat.
  8. #177

    Die Suche nach der goldenen Mitte

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Im sozialistischen, leistungsfeindlichen Deutschland wird das nicht passieren. Wie heißt es so schön? "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends." Eine Neidunkultur wie die deutsche wird Sozialismus also immer einem geordneten Kapitalismus vorziehen. Man sieht ja auch jetzt wieder, wie die halbgebildete Bevölkerung alle aus dem Sozialismus resultierenden Probleme damit begründet, dass nur noch nicht genug Sozialismus herrsche. Ein Zirkelschluss und Teufelskreis, aber der freiheitshassende Michel ist halt unverbesserlich.

    Die USA dagegen haben nicht das Problem, eine sozialistische Bevölkerung zu haben. Paradoxerweise ist genau deshalb ihre Furcht gegenüber entsprechend anmutenden Elementen in der Staatsphilosophie übertrieben. Und paradoxerweise hat genau diese ehrenwerte Skepsis dazu geführt, den gegenteiligen Fehler zu begehen und jede Markt- und Gesellschaftsregelung durch den Staat als Bedrohung durch die Staatsmacht zu brandmarken.
    Amerika ist aber nicht Deutschland, auch wenn wohlstandsverwöhnte Sozialisten im Forum erwartungsgemäß eifrig dabei sind, die Gemeinschaft des vermeintlichen internationalen Prekariats auszurufen. Und nein, im Wohlfahrtsstaat Deutschland herrschen alles andere als amerikanische Zustände. Wie verkommen, eingebildet und dekadent muss man sein, um das zu glauben?


    Die Lösung der ewigen nationalen, unternehmerischen und privaten Finanzprobleme ist simpel: Sie besteht darin, Wirtschaft nicht mehr durch eine ideologische Brille zu betrachten, sondern wissenschaftlich und mit nüchternem Verstand zu analysieren. Dann offenbaren sich sowohl kontrollsüchtige Zentralverwaltungswirtschaft als auch zügellose Marktgläubigkeit als teure Ersatzreligionen, welche mit einem gerechten, nachhaltigen, leistungsfreundlichen und sozialen Wirtschaftssystem nichts zu tun haben.
    Das haben Sie aber schön geschrieben, sind Sie von der CDU? Dachte ich mir's doch, grins
    "Ist die Durchsetzung des in jeder Form Stärkeren in allen Lebensbereichen der Gesellschaft." Ich halte Kapitalismus, ebenso wie den Sozialismus, für gescheitert. Der Kapitalismus ist jedoch nach meinem Verständnis kein künstliches von Menschen erdachtes Gesellschaftssystem wie der Sozialismus. Die Grundzüge des Kapitalismus, das Streben nach Besitz, Anerkennung und damit verbundener Macht sind im Menschen selbst begründet. Lebenserhaltung und Existenzsicherung als Urinstinkte begründen dieses Verhalten. Diese Urinstinkte, geboren aus dem Überlebenskampf um die seine Existenz sichernden notwendigen Dinge des Lebens bilden die Basis des Kapitalismus, welcher gepaart mit Selbstsucht und Gier sich zum Raubtierkapitalismus entwickelt hat. Diese Urinstinkte und die Tatsache, dass der Preis eines Produktes nicht in vollem Umfang wieder als existenzsichernde Ausgabe dem Wertschöpfungsprozess, sprich Markt, zu fließt, sondern als Gewinn (zu einem Teil den Beschäftigten vorenthaltener Lohn) oder Sparvermögen (Kapital) über die Banken der Geldwirtschaft, dem Kapitalmarkt zur Verfügung steht und damit die Grundlage für den Kapitalismus bildet.
    http://die-welt-der-reichen.over-blo...te-860022.html
  9. #178

    Müll

    Zitat von K-Mann Beitrag anzeigen
    Es ist dort mittlerweile wie überall im Kapitalismus: eine kleine Oberschicht besitzt und bestimmt über alles, alte Strukturen zerbrechen, und nicht jeder findet in neue Strukturen hinein. Was früher allen gehörte, gehört heute nur noch wenigen (wissen Sie, was Oligarchen sind?).
    Dass es zu Zeiten des Sozialismus in jenem Land Hunger gegeben hätte, ist mir nicht bekannt. Heute finden Sie dort (wie auch hier zu Lande) Menschen, die Mülltonnen nach Essbarem durchsuchen. Also, noch einmal, wie definieren Sie "Elend"?
    In der Tat habe auch ich erfahren, dass es bei uns Leute gibt, die Abfall-Container großer Lebensmittelläden nachts/nicht unbedingt legal nach Essbarem (Joghurt, Salat, etc) absuchen, um es Leuten aus ihrer Nachbarschaft weiterzugeben. Ja, weit haben wir es schon gebracht.
  10. #179

    Wie schreibt man Objektivität?

    Es ist schon traurig, wenn man solche Artikel im Spiegel liest.
    Die Standardkrisenbilder, ein paar Charts und fertig ist die Horrorstory.
    Wenn man, so wie ich, seit einigen Jahren in den USA lebt, nicht etwa auf hochbezahlte Abordnung eines deutschen Unternehmens, sondern mit US-Vertrag, so sieht man die Dinge schon etwas anders.
    Scliesslich sind hier in den USA in der Krise viele Probleme der Vergangenheit bereinigt worden, u.a. die viel zu grosse und behäbige US-Automobilindustrie. Wenn ich heute die Investitionen der Koreaner, Japaner und auch der Deutschen in dieser Industrie ansehe, wundern mich Ihre Aussagen schon sehr. Diese Werke sind für Binnenkonsum ausgelegt. Was passiert eigentlich in Deutschland, wenn China, so wie in vielen anderen Industrien, die deutschen Importe beginnt zu regulieren?
    Sollte der Spiegel nicht lieber einmal über Modelle schreiben, wie die westlichen Nationen langfristig ihr Überleben sichern können? Da sitzen sicher alle im Boot, und Indien und China im anderen.....
    Wenn deutsche Unternehmen die heutigen Chancen im US-Markt nicht ausnutzen, und nur wenige tun das, so wird sich das mittelfristig auf die Wirtschaft in Deutschland negativ auswirken. China macht das Tor zu, uns was dann?








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