WM-Trikotdesignerin: Neue Kleider für die Kaiserinnen

Modedesignerin Annette Kres hat die WM-Trikots für die deutsche Frauen-Elf entworfen. Die hängen nicht mehr wie Kleidersäcke am Körper, sondern sind ein bisschen knapper geschnitten - was nicht jedem gefällt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...771660,00.html
  1. #1

    warum nicht Trikots wie beim Beach Volleyball?

    Also wenn Frauenfußball in weiblicherer Sportgarderobe gespielt würde, dann würde ich auch zuschauen. Am besten gefällt mir Beach-Volleyball, selbst wenn ich da die Spielregeln nicht kenne. Bei der Leichtathletik sehen sie auch deutlich besser aus, zumindest die die laufen und springen, Kugelstossoptik muß nicht sein.

    Diese von den Männer ausgeliehenen Sackhosen und XXL-Oberteile tun der Frauenbewegung nicht gut.
  2. #2

    Nach den Erfahrungen des gestrigen Spiels wären Kettenhemden eine Überlegung wert.
  3. #3

    Also was soll am jetzigen Trikot "sexy" "feminin" oder "körperbetont" sein? Auf den Fotos kann man dies nicht erkennen. Sie sitzen etwas besser als die vorherigen, sehen aber immer noch aus wie klein geschnittene Männerkleidung.

    Von den Volleyballerinnen trennen die Trikots doch noch Welten!
  4. #4

    China? Warum China?

    Warum werden die DFB-Trickots in China hergestellt? Gibts es keinen deutschen Herstellen (z.B. Trigema) der dafür geeignet ist?

    Ich denke, der DFB hat genug Geld und Sponsoren-Einnahmen, dass er es nicht nötig hat, Kinderarbeit und Billiglöhne auch noch Prestige-trächtig zu unterstützen. Dies hätte bei der Auftragsvergabe an die Designerin unbedingt in den Vertrag gehört.

    Für mich hat das Auftreten der WM-Manschaft auf einmal einen faden Beigeschmack.
  5. #5

    Adidas-Fotomodell

    Das "Adidas-Fotomodell" in Bild 4 ist Dzsenifer Marozsan, Mittelfeldspielerin bei FFC Frankfurt.
  6. #6

    Häh?

    Zu welchen Kameras soll dieser Goldton eigentlich kompatibel sein? Falls die "Farbe" von Kragen und Hosenbund gemeint sein sollte, ist dieser Versuch aber mal gründlich daneben gegangen. Auf meiner (vergleichsweise neuen und hochwertigen) Glotze kommt der jedenfalls mehr so hautfarben rüber - stünde Stützstrümpfen und Miederwaren aus dem Seniorenbereich ebenfalls ganz gut zu Gesicht.

    Und was um Gottes Willen hat man sich bloß bei dieser Schriftart gedacht, möchte man aufheulen, wenn es nach dem Nigeria-Spiel nicht genug andere Gründe zum Heulen gäbe.
  7. #7

    untauglich

    Als Anlass zur Diskussion über Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft taugt das Thema Fussball nun wirklich nicht. Egal wie sehr im Moment versucht wird, den Frauenfussball zu hypen, er ist qualitativ noch gigantisch weit weg vom Herrenfussball. Allein die Tatsache, dass die DFB-Damen immer mal wieder gegen die B-Jugend-Mannschaften (m.) von Bundesligisten testen, um zu lernen auch mit überlegenen Gegnern fertig zu werden, zeigt die Kräfteverhältnisse. Wer nach den Damen gestern noch auf Eurosport die deutsche U17 im WM-Viertelfinale gegen die USA gesehen hat, sieht auf Anhieb den Unterschied in Athletik, Ballbehandlung, Taktik. Kein Wunder, die Jungs wurden in deutschen Eliteinternaten oder Semi-Pro-Strukturen von Kindesbeinen an ausgebildet.

    Es zirkuliert iM in den Medien, dass die Favoriten der WM bislang enttäuschten, aber Fakt ist: Solange ich den Damenfussball verfolgt habe, war es nur selten wirklich besser. Sie sind einfach noch sehr weit weg von der Marktreife, was nicht schlimm ist und ja noch werden kann. Aber die Mädels haben weder den derzeitigen Hype verdient, noch die Kritik, die dehalb an ihnen aufkommt. Wenn sie irgendwann soweit sind, dass sich jemand auch ohne Milliarden-Euro-Werbung für sie interessiert (z.B. Wer ist aktueller Damen-BuLi-Meister? Richtig: Keine Ahnung.), dann kann mans ja nochmal mit dem großen TV-Publikum und 70000 Zuschauern probieren.
  8. #8

    Kreisklasse-Fußball mit 20000 Zuschauern

    Oder gar 70000 wie beim Eröffnungsspiel.

    Ist ja auch schon mal was...

    Dass die Mädels athletisch nicht mit den Jungs mithalten können ist klar und auch niemandem anzukreiden - aber dass sie technisch und taktisch auch noch so weit weg sind, da sollte man dringend was dran ändern...
  9. #9

    Sicher!

    Zitat von Roana Beitrag anzeigen
    Oder gar 70000 wie beim Eröffnungsspiel.

    Ist ja auch schon mal was...

    Dass die Mädels athletisch nicht mit den Jungs mithalten können ist klar und auch niemandem anzukreiden - aber dass sie technisch und taktisch auch noch so weit weg sind, da sollte man dringend was dran ändern...
    Die WM ist z.B. dazu gedacht, den Sport populärer und damit einträglicher zu machen. Wenn die Trainer der populärsten deutschen Mannschaften umsonst arbeiten müssen, woher soll denn die Technik dann kommen?
    Bei den Männern verdienen die guten Trainer Millionen...