WM im Roboter-Fußball: Der Ball ist rot, und das Spiel dauert 20 Minuten

SPIEGEL ONLINEAmy ist knapp 60 Zentimeter groß, erst einige Wochen alt, aber in der Tor-Ausbeute so erfolgreich wie Mario Gomez. Diese Woche startet in Mexiko die Fußball-WM der Roboter. Die größte Chance auf den Titel hat eine Studentengruppe aus Bremen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...839717,00.html
  1. #1

    Mit 4000€ ist so ein Spieler ein wahres Schnäppchen.
    Ich höre zum erstenmal von dieser Robo-WM. Ich finde die Idee spannend und würde mir das gerne ansehen.
  2. #2

    Planspiel

    Sind sie nicht niedlich?..
    ..die im Gefechsfeld im Minutenbereich selbst planenden Infanterie-Waffensysteme der nahen Zukunft*
    Toor! Toor! Toor! Treffer! Getroffen! Sieg! Er hat sie alle umgehauen! Charly hat den Treffer vorbereitet, Echo hat die Deckung uebernommen, und dann hat Delta das Ding praezise in die obere linke Ecke platziert und Bumm! Das war ein verdienter Sieg!

    Die Zeitungen koennten ja mal zur Abwechslung schreiben, wer die Entwicklung der niedlichen kleinen Kerls finanziert. Im Laufe der Jahre sind in viele dieser "Mannschaften" und "Trainer" mittlerweile mehrere 10 Millionen Euro reingeflossen. Das macht man natuerlich nur zum Spass, um Jungwissenschaftler zu foerdern. Letzteres habe ich sogar schonmal in der Zeitung gelesen, dann muss es stimmen, jetzt bin ich wieder beruhigt.

    Meine Meinung: Ab in die Muelltonne mit ihnen und zwar ganz schnell, und ihre Entwickler zur Muellabfuhr. Bei ihrer geringen ethischen Bildung und Verantwortung fuer ihre Mitmenschen, sind letztere mit diesem Beruf hoffentlich nicht ueberfordert. Denn er verlangt eine Mindestanforderung: minimales Verantwortungsgefuehl. Hm, das wird nichts, also doch zur Infanterie.. Was Sie haben Angst? Warum? Ach, wegen der Kampfmaschinen? Das tut mir leid fuer Sie.

    Dr. Frankenstein
    (ich habe schlechte Erfahrungen gemacht)
    *das habe ich nicht zu den Fussballrobotern gesagt, sondern der beruehmte Joseph Weizenbaum
  3. #3

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Sind sie nicht niedlich?..
    ..die im Gefechsfeld im Minutenbereich selbst planenden Infanterie-Waffensysteme der nahen Zukunft*
    Toor! Toor! Toor! Treffer! Getroffen! Sieg! Er hat sie alle umgehauen! Charly hat den Treffer vorbereitet, Echo hat die Deckung uebernommen, und dann hat Delta das Ding praezise in die obere linke Ecke platziert und Bumm! Das war ein verdienter Sieg!

    Die Zeitungen koennten ja mal zur Abwechslung schreiben, wer die Entwicklung der niedlichen kleinen Kerls finanziert. Im Laufe der Jahre sind in viele dieser "Mannschaften" und "Trainer" mittlerweile mehrere 10 Millionen Euro reingeflossen. Das macht man natuerlich nur zum Spass, um Jungwissenschaftler zu foerdern. Letzteres habe ich sogar schonmal in der Zeitung gelesen, dann muss es stimmen, jetzt bin ich wieder beruhigt.

    Meine Meinung: Ab in die Muelltonne mit ihnen und zwar ganz schnell, und ihre Entwickler zur Muellabfuhr. Bei ihrer geringen ethischen Bildung und Verantwortung fuer ihre Mitmenschen, sind letztere mit diesem Beruf hoffentlich nicht ueberfordert. Denn er verlangt eine Mindestanforderung: minimales Verantwortungsgefuehl. Hm, das wird nichts, also doch zur Infanterie.. Was Sie haben Angst? Warum? Ach, wegen der Kampfmaschinen? Das tut mir leid fuer Sie.

    Dr. Frankenstein
    (ich habe schlechte Erfahrungen gemacht)
    *das habe ich nicht zu den Fussballrobotern gesagt, sondern der beruehmte Joseph Weizenbaum
    Jaja, man kann alles negativ sehen. Diese lustigen kleinen Kerlchen können aber vielleicht auch bald Menschen in ANDEREN gefährlichen SItuationen ersetzen. Feuerbekämpfung, Bergwerksarbeit, Minenräumung, Atomkraftwerke (besonders kaputte).

    Tatsache ist auch, dass diese Dinger für den Krieg nützlich sind. Das sind Computer aber auch. Und Autos. Und so ziemlich alles was an High-Tech Kram heute gibt und Sie so gerne benutzen.

    Solche Projekte sollten unbedingt weiter geführt werden. Es kann etwas gutes daraus entstehen (und hey, vielleicht können ja Leute wie Sie auch was dazu beitragen: In dem Sie via Demokratie dafür sorgen, dass diese Dinger nicht auf dem Schlachtfeld landen - ist es nicht eine tolle Welt in der wir leben?)
  4. #4

    Zitat von regensommer Beitrag anzeigen
    Mit 4000€ ist so ein Spieler ein wahres Schnäppchen.
    Ich höre zum erstenmal von dieser Robo-WM. Ich finde die Idee spannend und würde mir das gerne ansehen.
    Auf Youtube gibt es eine Reihe von interessanten und lustigen Videos über vergangene Turniere (z.B. Robocup 2010 Germany / Germany (Final) - YouTube)
  5. #5

    Stream

    Auf http://www.ustream.tv/channel/robocup-2012-field-a scheint es zu gegebener Zeit einen Live-Stream zu geben, in den letzten Jahren war der irgendwie besser zu finden...
  6. #6

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Sind sie nicht niedlich?..
    ..die im Gefechsfeld im Minutenbereich selbst planenden Infanterie-Waffensysteme der nahen Zukunft*
    Toor! Toor! Toor! Treffer! Getroffen! Sieg! Er hat sie alle umgehauen! Charly hat den Treffer vorbereitet, Echo hat die Deckung uebernommen, und dann hat Delta das Ding praezise in die obere linke Ecke platziert und Bumm! Das war ein verdienter Sieg!

    Die Zeitungen koennten ja mal zur Abwechslung schreiben, wer die Entwicklung der niedlichen kleinen Kerls finanziert. Im Laufe der Jahre sind in viele dieser "Mannschaften" und "Trainer" mittlerweile mehrere 10 Millionen Euro reingeflossen. Das macht man natuerlich nur zum Spass, um Jungwissenschaftler zu foerdern. Letzteres habe ich sogar schonmal in der Zeitung gelesen, dann muss es stimmen, jetzt bin ich wieder beruhigt.

    Meine Meinung: Ab in die Muelltonne mit ihnen und zwar ganz schnell, und ihre Entwickler zur Muellabfuhr. Bei ihrer geringen ethischen Bildung und Verantwortung fuer ihre Mitmenschen, sind letztere mit diesem Beruf hoffentlich nicht ueberfordert. Denn er verlangt eine Mindestanforderung: minimales Verantwortungsgefuehl. Hm, das wird nichts, also doch zur Infanterie.. Was Sie haben Angst? Warum? Ach, wegen der Kampfmaschinen? Das tut mir leid fuer Sie.

    Dr. Frankenstein
    (ich habe schlechte Erfahrungen gemacht)
    *das habe ich nicht zu den Fussballrobotern gesagt, sondern der beruehmte Joseph Weizenbaum
    Nun verderben Sie den Leuten nicht den Spaß am Robofußball und denken Sie gleich an Krieg und Untergang und Zerstörung. Moment, ich hab hier grad 'ne Störung:

    "Wir sind die Borg. Bereiten Sie sich darauf vor, assimiliert zu werden. Ihre biologischen und technologischen Besonderheiten werden der unsrigen hinzugefügt werden. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist zwecklos." (Star Trek)

    Oh verdammt, ich wette die haben auch mal mit Robokicken angefangen!
  7. #7

    Die Antwort ist nicht so einfach

    Inzwischen haben die B-Humans aus Bremen 10:0 gegen Griechenland gewonnen - ein gutes Omen? ;)

    heise online | RoboCup-WM: Deutschland - Griechenland 10:0

    Natürlich kann man Objekterkennung auch für militärische Zwecke einsetzen. Doch eben auch für tausende andere Zwecke, wie bereits vorher erwähnt. Erfindungen an sich sind meistens weder gut noch böse - es kommt darauf an, wie sie eingesetzt werden. Die direkte Entwicklung von Waffensystemen ist natürlich eine Ausnahme. Gerade die Uni Bremen hat hier vermutlich eine Sonderstellung inne (Zivilklausel, obwohl die in den letzten Jahren anscheinend auch teilweise ignoriert wurde).

    Ich schätze Weizenbaums Aussagen zu vielen Themen, doch man darf nicht vergessen, dass er das eine Extrem repräsentiert (eine sehr negative Einstellung zu neuen technischen Entwicklungen). Blinde Entwicklung für alles und jeden wäre das andere Extrem.
    Der richtige Weg verläuft irgendwo dazwischen, ist aber nicht leicht zu finden.
    Der RoboCup gehört mit zu den harmlosesten Wettbewerben, die DARPA hat schon längst ihre eigenen, viel besser finanzierten (die Finanzierung des RoboCups war dieses Jahr wieder ein großes Problem). Deshalb: Ruhig bleiben und weiter denken!
  8. #8

    KI und Robotik ist das entscheidende Zukunftsthema

    Roboter-Fußball ist Klasse. Für die Zukunft ist auch eine Supercomputersteuerung interessant, also der Versuch, ein optimales Spiel zu schaffen. Das kann - wenn die Roboter ähnlich schnell wie Menschen sind - interessanter als Menschen-Fußball werden. So ... und jetzt denke man mal daran, wie viel Geld im Menschen-Fußball umgesetzt wird. Ansonsten ist KI und Robotik das entscheidende Zukunftsthema (man denke an die Wirtschaft aber auch an Militär und Weltraum), da sollten Milliarden investiert werden. Deutschland kann es sich nicht leisten darauf zu verzichten, denn in Zukunft schreiben Supercomputer Software, steuern Städte und Roboterfabriken. (imho)
  9. #9

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Sind sie nicht niedlich?..
    ..die im Gefechsfeld im Minutenbereich selbst planenden Infanterie-Waffensysteme der nahen Zukunft*
    Gibt es eine Technik die nicht vom Militär misbraucht werden kann? Seit erfindung der Bronzeverarbeitung kann wohl alles auch beim Militär verwendet werden! Aber jetzt gerade den Roboterfußball zu kritisieren? Sind Drohnen und andere unbemannte Waffensysteme nicht Beweis genug das das Militär garnicht an den putzigen Kickern interessiert sind, weil sie bessere Systeme haben? Sonst hätte die WM ja auch kein finanzielle Problem, wenn Generäle mit Millionen und Milliarden dahinterstehen würden