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Wlada in Russland: "Junge Frau, darf ich an ihnen saugen?"
Sie hat alles versucht,*sich deutsch zu fühlen und alles Russische hinter sich zu lassen. Doch jetzt erkundet die 24-jährige Wlada Kolossowa das Land, in dem sie aufwuchs - den Warnungen ihres Vater zum Trotz. Erste Lektionen in St. Petersburg: Drängele dich vor und brülle, so laut du kannst!
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...775337,00.html
- #1 25.07.2011 14:39 von
Drängele dich vor...
In anderen Gegenden läuft das Leben eben anders. Auch wenn das manchmal für heim gebliebene nicht nach zu vollziehen ist. Deutschland ist nun mal nicht die Welt. In jedem Fall bestimmt eine lohnende Erfahrung.Drängele dich vor und brülle, so laut du kannst - #2 25.07.2011 14:40 von
lustig
als ich die überschrift und das foto gelesen habe dachte ich dass vermutlich versucht wird den artikel mit berichten über plumple anmachen etc aufzupeppen. als ich dann den konsens des "an ihr saugen" gelesen habe musste ich herzlich lachen. sehr sehr lustig.
- #3 25.07.2011 14:59 von
Besuch beim ehemaligen Feind....
Sehr schön geschrieben! Freue mich auf mehr!
Und passt in die Zeit. Denn es wird Zeit anzuerkennen, dass Deutsche und Russen mehr gemeinsam haben als sie glauben. Leider, leider trennt die kyrillische Sprachbarriere Russland noch sehr vom restlichen Europa. Aber auch das wird sich eines Tages einmal ändern... - #4 25.07.2011 15:11 von
Sehr interessant geschrieben
Hallo :),
ich hatte am Anfang gedacht, dass ich jetzt mal wieder lesen darf wie toll doch Russland ist blablablaaa. Am Ende jedoch stellte ich fest, dass alles recht sachlich und dennoch interessant und persönlich blieb.
Ich selbst komme aus der Ukraine und habe dies nie vor irgendwem verstecken müssen. Ich glaube, dass andere (vor allem als Kind oder Jugendlicher) oftmals auch deswegen Interesse am Kontakt mit jemand anderem haben, weil dieser anders ist als man selbst und man dadurch eventuell eine spannende Geschichte reicher ist.
Allerdings ist es bei mir ein wenig anders: ich wäre am liebsten Deutscher und hätte niemals etwas mit dem ehemaligen Ostblock zu tun gehabt... aber scheinbar kann man es sich ja nicht aussuchen. Vielleicht ist dies auch der Grund warum ich Leute nicht verstehe, die positiv über Russland oder auch die Ukraine sprechen - bis auf die netten Menschen und die Gastfreundlichkeit habe ich dort niemals etwas gesehen, was mir positiv in Erinnerung geblieben wäre.
Übrigens: mein Vater hat mir mal ähnliche Ratschläge gegeben. Allerdings hatte er noch hinzugefügt, dass die Uhr in der Ukraine bzw. damals noch der UdSSR anders tickt und man deswegen anders vorgehen muss, wenn man "Erfolg" in eigener Sache haben will. - #5 25.07.2011 15:24 von
...
Erfrischend mal etwas Heiteres hier zu lesen. Musste herzlich lachen.
- #6 25.07.2011 15:26 von
Alles Gute! Toi toi toi.
Ich fürchte aber, der Vater hat recht. Leichtsinniger Unfug.
- #7 25.07.2011 15:27 von
Sehr schöner Beitrag!
- #8 25.07.2011 15:29 von Sentinel2150
Das mit dem Drängeln
ist doch wie das Überqueren der Straße bei Rot der Ampel.
In jedem Land wird man als deutscher erkannt, wenn man an der roten Ampel stehenbleibt und auf grün wartet.
Ich habe mir jetzt angewöhnt im Ausland grundsätzlich bei rot über die Straße zu gehen und auch schön zu Drängeln - #9 25.07.2011 15:46 von
Toll geschrieben!
Wenn die Reise nur halb so interessant wie die Reisereportage gut geschrieben ist, wird das ein tolles Erlebnis für die Autorin. Viel Spaß und danke, dass wir teilhaben dürfen.
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