Ich würde eher sagen, dass die Sprache prägnant ist. "Einfach" ist relativ, und "einfach" bietet wie "kompliziert" auch immer die Gefahr von Heissluft-Geschwafel. Ausserdem, auch in klar und schnörkellos formulierter Wissenschaft ist die Fachterminologie natürlich eine Grundvoraussetzung. Entsprechend ist das selten leicht verständlich für fachfremde Personen.
Alles in allem ginge es darum wohl um dem Kontext angemessene Sprache, was ein gar nicht so trivialer Balanceakt ist. Bei der auch der Empfänger immer eine Rolle spielt, d.h. zu Kollegen sollte man über die gleiche Thematik anders sprechen als mit Studenten oder gar der Öffentlichkeit.

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