Eben. Da gibt es nämlich die schöneaußerhalb der Universität weithin unbekannte Regel, dass ein sogenannter Privatdozent (d. h. ein Habilitierter, der noch keinen Ruf als Professor hatte, wobei ja keineswegs garantiert ist, dass er jemals einen solchen bekommen wird) regelmäßig unentgeltlich eine Veranstaltung an seiner Heimatuniversität abzuhalten hat, weil sonst seine "Venia", sprich die Lehrbefähigung, erlischt. Er muss also umsonst arbeiten bei Strafe des Verlustes der formalen Qualifikation. Umsonst? Schlimmer noch. Er wohnt ja vielleicht gar nicht (mehr) vor Ort und muss natürlich alle Fahrt- und Unterbringungskosten, um diese Veranstaltung haltern zu können, aus eigener Tasche bezahlen.

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