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Wirtschaftsverbrecher: Knast und Knete
Jürgen Schneider, Manfred Schmider, Bodo Schnabel: Viele Ex-Manager,*die verurteilt wurden, gelten zwar als Unpersonen. Aber materiell geht es ihnen verblüffend gut - auf ihren Abstieg können sie mit Champagner anstoßen statt mit Dosenbier. Lohnt sich Verbrechen doch?
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...786365,00.html
- #20 25.09.2011 01:29 von
- #21 25.09.2011 02:03 von
- #22 25.09.2011 03:10 von
Knast und Knete
Um Wirtschaftsverbrecher werden su koennen muss man vorher in der Politik versagt haben.
- #23 25.09.2011 06:19 von
Kennt jemand...
ein ehrlicheres OnlinePortal? Ich bin so langsam aber sicher die Spiegel Redaktion leid. Wie kann man für so etwas überhaupt Raum schaffen? Wahrscheinlich ein Deal: Dü veröffentlichst bei uns und wir dafür bei Dir...
Das Schlimmste aber ist: Der Spiegel ist so subjektiv manipulativ, dass es immer genügend Menschen gibt, die auf das neo-liberale Neudeutsch herein fallen. Und um den Anschein von Seriösität zu wahren wird dann hin und wieder mal ein leicht relativierbarer alternativ Artikel eingeworfen.
Im akuten Fall wäre es cool gewesen einfach mal die Hilflosigkeit der Strafverfolgungsbehörden aufzuzeigen; denen es per Gesetz einfach nicht möglich ist, den Betrügern und Dieben die Beute abzunehmen und die Opfer zu entschädigen.
Wie wäre es denn mal mit einer Anleitung zum Betrügen ähm... "wie man Geld vor Behörden sichert", meine ich natürlich...
Oder bei der Beispielliste der Betrüger den ein oder anderen Namen zu nennen, der sehrwohl wieder Fuß gefasst hat - wie der Dicke "Ehrenvorsitzende" oder der Graf... - #24 25.09.2011 06:26 von
egregrsg
Hmmm. Deshalb mussten Schäuble und seine Kabinetts-Kollegen ja jetzt auch reagieren und konstruierten eine nachträgliche Generalamnestie für alle deutschen Schweizgeld-Steuersünder, damit die wilden Staatsanwälte und Steuerfahnder ein bisschen ausgebremst werden.
Ich hab neulich bei Monitor einen Bericht über deutsche Steuerfahnder gesehen, die sich vom Schäuble alle (und zwar ausnahmslos!) ins Kreuz getreten fühlen, weil sie dann sämtliche Ermittlungen einstellen müssen, da sie dann die Schweizer Steuerverbrecher-CDs garnicht mehr benutzen dürfen. Hunderte von Verfahren, die da derzeit laufen, müssten eingestellt werden. Dann dürfen deutsche Steuersünder ganz offiziell ihr hinterzogenes Geld ganz offiziell in die Schweiz verschieben und bezahlen dann anonym (anonym!) nur einen geringen Steueranteil, der jeweils von den Schweizern direkt an deutsche Finanzministerium überwiesen wird. Somit wird Steuerziehung in Deutschland ganz offiziell legal oder zumindest halb-legal. Da frag ich mich glatt, von wem unser Finanzministerium sich dieses Gesetz wieder hat vorformulieren lassen.
Da kann man froh sein, dass die SPD dieses Amnestiegesetz im Bundesrat gestoppt hat.
Da wurde anscheinend windelweich verhandelt und die Schweizer Banken/Regierung und die deutsche Steuerhinterziehr-Lobby haben sich mal wieder durchgesetzt. Die Amerikaner haben das besser gemacht. Die haben einfach gesagt: Wenn Ihr nicht mit uns kooperiert und uns die Namen und Kontostände sämtlicher amerikanischer Bürger nennt, dann entziehen wir Euch die Handelserlaubnis für den amerikanischen Markt und für den US-Dollar. Ähnliches könnten Deutschland und Europa der Schweiz ebenfalls für den Euro und den EU-Raum androhen und ruck zuck würden die Schweizer parieren, da ihre Banken nämlich am Ende wären, wenn sie im zweitgrößten Wirtschafts- und Finanzraum der Welt nicht mehr mitspielen dürften, aber dafür sind Europas und vorallem Deutschlands Politiker wieder mal zu feige.
Viele Grüße - #25 25.09.2011 08:31 von
die tun mir ja alle sooooo leid
so ein paar Jahre Knast sind ja geradezu lächerlich - wenn man mal bedekt wieviele Leute bei der Schneider-Pleite mit bankrott gegangen sind, und das Geld von Comroad hat ja auch irgendjemandem mal vorher gehört. Zum Beispiel mir, ich hatte für 500 Euro Comroad Aktien - der Typ der das verbockt hat dürfte mir jedenfalls nicht auf der Straße begegnen, das könnte übel ausgehen.
- #26 25.09.2011 08:50 von
- #27 25.09.2011 08:58 von
- #28 25.09.2011 09:11 von
xxx
Man fragt sich,wie die Gemahlin von Wirtschaftsverbrecher Schmider ins sündhaft teure Küsnacht,natürlich in der Schweiz,umziehen konnte.Da sind wohl noch ein paar Hundert Millionen Haushaltsgeld bei Schmiders Verhaftung von den Strafverfolgungsbehörden "übersehen" worden.Wieder einmal mehr spielt die Eidgenossenschaft eine traurige Rolle als Geldversteck von Kriminellen.
- #29 25.09.2011 09:38 von Der_Kritiker
Wer ist Eigentümer welchen Geldes?
Nach dem mir bekannten Strafrecht kann der Statt Geld was der Ehepartner besitzt nicht zu Schadensersatzforderunegn herangezogen werden wenn Gütertrennung besteht. Auch wenn es uns nicht schmeckt aber hier handelt es sich um legale Methoden. Man übertragt einen Großteil seines legalen Vermögens auf den Ehepartner und ist dann fein raus.
Hier der Schweiz also den schwarzen Peter zuschieben zu wollen ist nicht korrekt, auch wenn manches was dort geschieht für uns nicht nachvollziehbar ist. Wenn man also was dagegen unternehmen will so müssen die Gesetze entsprechend geändert werden, was aber dann auf jede Ehe entsprechende Auswirkungen haben dürfte. Eine Getrenntveranlagung ist dann nicht mehr möglich und somit bestünde die Gefahr, dass dieses vom Grundgesetz auch nicht mehr abgedeckt ist. Es dürfte also ggf. Verfassungsklagen nach sich ziehen.
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