Wirtschaftstudie: Kaufkraft der Deutschen ist so niedrig wie 1991

DBBDrei Minuten muss jeder Deutsche für eine Flasche Bier arbeiten. Das war auch schon vor 20 Jahren so. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft hat sich die Kaufkraft kaum verändert. Die Inflation hat die Steigerung der Nettolöhne aufgefressen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...846128,00.html
  1. #1

    durchaus glaubhaft!

    diese Inflation spürt wohl jeder. Die Löhne steigen nicht , in der gleichen Zeit muss nur wesentlich mehr geleistet werden. Das zusätzlich ! Kein Wunder dass die Binnenwirtschaft lahmt, das wird Frau Merkel gar nicht gerne hören wollen. Auch klein wunder dass die Bonität herabgestuft wird. So langsam wird es ernst in Deutschland. Schönreden nutzt nichts mehr. Jetzt wid endlich auch die Misere offiziell bestätigt, es wurde höchste zeit, damit uch der Letzte in diesem Staat aufwacht.
  2. #2

    Nicht alle Deutschen

    .
    müssen für ein Bier 3 Minuten arbeiten. Es gibt Deutsche die Ihr Leben lang Schampus trinken können, ohne einen Handschlag dafür arbeiten zum müssen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Minuten muss jeder Deutsche für eine Flasche Bier arbeiten. Das war auch schon vor 20 Jahren so. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft hat sich die Kaufkraft kaum verändert. Die Inflation hat die Steigerung der Nettolöhne aufgefressen.

    Studie des IW: Kaufkraft der Deutschen so niedrig wie 1991 - SPIEGEL ONLINE
  3. #3

    es ist alles Ansichtssache!

    siehe Artikel auf Welt online:
    "Kaufkraft der Deutschen so hoch wie vor 20 Jahren"
    --> inhaltlich das Gleiche, einmal eine positive Überschrift, einmal eine negative. SO kann man die Stimmung zum Guten oder zum Schlechten kippen lassen!

    Quelle:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article108371480/Kaufkraft-der-Deutschen-so-hoch-wie-vor-20-Jahren.html
  4. #4

    optional

    Aber mit dem Liter Spritt fährt ein heutiges Durchschnittsauto aber weiter als ein damaliges Durchschnittsauto.
  5. #5

    Na und.

    Ich kann ja die volkswirtschaftliche Relevanz dieser Findings nicht beurteilen, aber was wäre denn gewonnen, wenn die Kaufkraft in dem Sinne steigen würde, dass ich mir jetzt pro Stunde Arbeit 25 statt 20 Flaschen Bier kaufen könnte, oder alle drei Minuten einen MP3-Player statt einer Flasche Bier?
    Sieht jemand eine Verbindung zur Lebensqualität, die mir entgeht ?
  6. #6

    alles Blödsinn??

    Abgesehen vom dem was mein Vorredner schrieb frage ich mich schon lange was diese Wachstumszahlen aussagen! Ev. wenig bis gar nichts.

    Ein Auto heute im Vergelich von vor 20J? Das ist wie Golf und S-Klasse. Auch wenn es das Gleiche kostet habe ich viel mehr Luxus für das gleiche Geld. Ähnliches gilt für die Wohnung, für Hifi, Küchengeräte, jedes Obst das ganze Jahr, usw usw
    Warum ist der Flugverkehr um die Hälfte gestiegen? Weil wir es uns leisten können!

    Mir ist es völlig egal wie viel Geld ich auf dem Konto habe oder gar wie die Summe aussieht wenn ich die Inflation berücksichtige. Das einizige was zählt ist: Was bekomme ich dafür. Und dass ist viel mehr als frühe. Ganz zu schweigen von meinen Eltern vor 40 Jahren.
  7. #7

    Also seit der Erfindung der EU

    Summa summarum: Seit 20 Jahren arbeiten wir und bezahlen Steuern, damit sich fremde Leute in fremden Ländern Bier und Schampus kaufen können. Schuhe, Textilien und sonstiger Billigschrott sind heute nur deshalb billiger, weil sie aus China importiert werden. Also nicht mal den Ramsch verdanken wir der EU-Erfundung. Dafür aber das Ramsch-Niveau der ausgelutschten Pleite-Staaten. Fazit: Wir arbeiten und bezahlen für Schrott. Nein, Danke!
  8. #8

    Oh - es merkt jemand...

    Die bescheidenen Lohnerhöhungen der letzten zwei Jahrzehnte sind doch nicht nur gefühlt durch Euro, Inflation und ständig steigende Gebühren aufgefressen worden. Viele Lebensmittel sind allein seit Anfang dieses Jahres um rund zehn Prozent teurer geworden, die Benzin- und Strompreise haben sich durch Ölkonzerne und Staat seit 1991 mindestens verdreifacht. 1991 kostete der Liter Super zwischen einer Mark und 1,10 Mark. 1993 bügelte Helmut "blühende Landschaften" Kohl 20 Pfennig Mineralölsteuer drauf, 1998 Rot-Grün die sogenannte Ökosteuer, 2005 Schwarz-Rot die Märchensteuer. Jetzt sind wir bei umgerechnet drei Mark. Eines der wenigen Dinge, die seit den 1990ern deutlich billiger geworden sind, ist Telekommukation. Wenn man heute Jugendlichen erzählt, daß eine Minute im deutschen Festnetz mal 70 Pfennig gekostet hat und nach den USA fünf Mark, gucken die einen wie ein Auto an.
  9. #9

    Es geht uns so gut wie 1990

    Zitat von quertz Beitrag anzeigen
    siehe Artikel auf Welt online:
    "Kaufkraft der Deutschen so hoch wie vor 20 Jahren"
    --> inhaltlich das Gleiche, einmal eine positive Überschrift, einmal eine negative. SO kann man die Stimmung zum Guten oder zum Schlechten kippen lassen!
    Egal, das Fazit ist immer das Gleiche - es geht den Deutschen anders als oft behauptet nicht schlechter als vor 20 Jahren - und da ging es ihnen sehr gut!
    Die Reallöhne sind also nicht gesunken und der Euro hat die Preise nicht verdoppelt - diese Märchen sind nun widerlegt!