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Wirtschaftskrise in Syrien: Schlangestehen fürs tägliche Brot

REUTERSHausfrauen in Damaskus spüren es an den Preisen; Banker merken es, weil sie die Einlagen schwinden: Der Bürgerkrieg in Syrien hat das Land in eine Wirtschaftskrise gestürzt. Sie könnte das Regime schneller zu Fall bringen als die Streitmacht der Rebellen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830242,00.html
  1. #1

    um mir Menschen die nach Brot anstehen anzuschauen ...

    muss ich nicht nach Syrien reisen, da reicht schon jede etwas größere Deutsche Stadt! Ich arbeite ehrenamtlich für eine Tafel in einer gar nicht so großen Stadt in Schleswig Holstein, vor fünf Jahren habe ich damit angefangen, wir kannten jede Person persönlich die uns um Rat und Hilfe bat. Jetzt sieht es ganz anders aus, es bilden sich zur Ausgabe- Zeit wirklich Schlangen von Menschen die für Lebensmittel anstehen und auch berechtigt sind diese zu bekommen! Ach, Armut gibt es ja offiziell nicht in Deutschland, DANKE SPD und GRÜNE!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  2. #2

    Zitat von unixv Beitrag anzeigen
    muss ich nicht nach Syrien reisen, da reicht schon jede etwas größere Deutsche Stadt! Ich arbeite ehrenamtlich für eine Tafel in einer gar nicht so großen Stadt in Schleswig Holstein, vor fünf Jahren habe ich damit angefangen, wir kannten jede Person persönlich die uns um Rat und Hilfe bat. Jetzt sieht es ganz anders aus, es bilden sich zur Ausgabe- Zeit wirklich Schlangen von Menschen die für Lebensmittel anstehen und auch berechtigt sind diese zu bekommen! Ach, Armut gibt es ja offiziell nicht in Deutschland, DANKE SPD und GRÜNE!
    Nun hat man mal wieder die Katze aus dem Sack gelassen, es geht also gar nicht um die Menschen in Syrien, sondern um den Sturz Assads im Interesse des "Westens" durch die ach so "friedlichen Rebellen".
  3. #3

    Das in Syrien gewählt wurde interessiert natürlich nicht! 7000 Kandidaten haben sich für die Ca 200 sitze im Parlament beworben. Die Opposition boykottiert die Wahlen. Die sind ja auch zu sehr.mit bomben bauen beschäftigt
  4. #4

    optional

    Wenn sich jemand Geld sparen will, indem er für Brot ansteht, um sich dafür danach mit dem Geld etwas anderes zu kaufen, dann ist das nicht notwendigerweise ein Zeichen von Armut. Und Geld um sich Brot im Supermarkt zu kaufen hat in Deutschland jeder. (Illegale Einwanderer mal abgesehen)
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Der Verfall der Wirtschaft schürt im Westen die Hoffnung, dass die Sanktionen sich doch noch als probates Mittel erweisen, Assad zu Fall zu bringen...
    Dem dusseligen "Westen" ist anscheinend überhaupt nicht klar, was er sich da wünscht...
  6. #6

    Käse & Brot

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hausfrauen in Damaskus spüren es an den Preisen; Banker merken es, weil sie die Einlagen schwinden: Der Bürgerkrieg in Syrien hat das Land in eine Wirtschaftskrise gestürzt. Sie könnte das Regime schneller zu Fall bringen als die Streitmacht der Rebellen.

    Wirtschaftskrise in Syrien könnte Assad zu Fall bringen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Fr. Putz in öfters mal in Damaskus gewesen wäre (was sie ausweislich ihrer Artikel nicht ist), dann wüsste sie, dass in Damaskus seit jeher die Menschen vor den Bäckereien Schlange stehen, auch in „guten Zeiten“, weil a) das frische Brot besser schmeckt, b) viele Kleinhändler bei diesen Bäckereien zum staatlich subventionierten Preis Brot holen, um es in ihrem Laden mit kleinem Aufschlag weiterverkaufen und c) die Armen genau diesen Aufschlag sparen möchten und sich daher ebenfalls in die Reihe stellen.

    Der ganze Rest des Artikels ist Hörensagen, Schätzungen von amerikanischen (also interessierten) Kreisen.

    Über den Absatz, dass Damaskus sein Gold 15% unter dem aktuellen Marktwert verschleudern muss, muss ich aber mal richtig herzhaft lachen, das ist so unglaublich, dass ich den Kopf schütteln muss über so viel journalistische Naivität. Gold ist ein absolut homogenes Gut, was gerade auf diesen Märkten mit so geringen Margen gehandelt wird, dass niemand auf die Idee käme, dass man das mit so einem Abschlag anbieten muss, damit es jemand kauft.
    Genauso lächerlich die Vorstellung, dass syrisches Öl unverkäuflich sei. Mag sein, dass das etwas ins Stocken geraten ist, weil die Logistik durch den plötzlichen Stop etwas ins Stocken geraten ist, aber das Öl wird seine Käufer finden, garantiert.
    Da ist bei dem „von der "Washington Post" zitierte US-Regierungsmitglied“ wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken.
    Tatsächlich geht es der syrischen Wirtschaft nicht gerade gut, aber dass das Embargo das Land in die Knie zwingt, ist „wishful thinking“.
  7. #7

    Es geht um riesige Gasreserven

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hausfrauen in Damaskus spüren es an den Preisen; Banker merken es, weil sie die Einlagen schwinden: Der Bürgerkrieg in Syrien hat das Land in eine Wirtschaftskrise gestürzt. Sie könnte das Regime schneller zu Fall bringen als die Streitmacht der Rebellen.

    Wirtschaftskrise in Syrien könnte Assad zu Fall bringen - SPIEGEL ONLINE
    Wäre mal an der Zeit zu erwähnen um was sich wirklich handelt, nämlich um die riesigen Gasreserven, laut Voltairenet.org, die grössten bisher bekannten Reserven, die sich auf syrischem Gebiet befinden. Daher das plötzliche Interesse an Demokratie in Syrien, für welche man sich, seit Entstehen der syrischen Bath-Partei, vorher nie interessiert hat. Kein Wunder, dass Frankreich, England, USA und auch etwas zögerlich die Bundesregierung sich auf einmal intensiv für die s g Demokratiebewegung und die Demokratie interessieren. Dies gilt auch für die Erdogan-Regierung in der Türkei.

    Für Brot und eine Mahlzeit stehen heute EU-Mitbürger vom Nordkap bis Sizilien Schlange, um eine subventionierte oder im besten Fall kostenlose Mahlzeit zu erhalten.
  8. #8

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Nun hat man mal wieder die Katze aus dem Sack gelassen, es geht also gar nicht um die Menschen in Syrien, sondern um den Sturz Assads im Interesse des "Westens" durch die ach so "friedlichen Rebellen".
    Doch, es geht gerade um die Menschen! 10.000 Tote in den letzten 15 Monaten sind genug. 30.000 Tote in Hama Anfang der 80er Jahre sind ebenfalls genut. Dieses Regime strangaliert die Syrer nun seit über 40 Jahren - das ist definitiv genug.

    Diese "Gottesanbetung" von Assad geht mir gewaltig auf den Senckel! Gibt es niemanden anderes mehr als Assad? Die Syrer haben eine bessere Regierung verdient - und die wird defenitv kommen!!!
  9. #9

    Warum wohl will der "Westen" Syrien in die Armut treiben ?

    Zitat von badenserin Beitrag anzeigen
    Wäre mal an der Zeit zu erwähnen um was sich wirklich handelt, nämlich um die riesigen Gasreserven, laut Voltairenet.org, die grössten bisher bekannten Reserven, die sich auf syrischem Gebiet befinden. Daher das plötzliche Interesse an Demokratie in Syrien.....
    Wagt es etwa Syrien sein Öl in anderen Währungen als den Dollar zu verkaufen ?
    Libyen und der Irak wollten das auch.
    Und der böse Iran tut das auch.


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