AFPDie rechtsradikale Partei "Goldene Morgenröte" gewinnt seit dem Einzug ins griechische Parlament rasant an Zuspruch. Wenn jetzt Wahlen wären, würden die Extremisten drittstärkste Partei - noch vor den Sozialdemokraten.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...854280,00.html
... und baut ein neues Feindbild auf! Die Ausländer, und da besonders die Deutschen!
Aber auf das Geld dieser "verhaßten Ausländer" wollen sie - natürlich - nicht verzichten!
Dann sollten die "bösen Ausländer", welche ja nach Meinung der "Goldene Morgenröte" und deren Wähler Schuld an der Misere sind, Griechenland meiden und auch die "Transferzahlungen" einstellen.Die "Goldene Morgenröte" verfolgt eine aggressiv ausländerfeindliche Politik, die auch für die zunehmenden gewaltsamen Übergriffe auf Ausländer in Griechenland verantwortlich gemacht wird.
Hmmmmmmmmm, wenn die Ausländer an allem schuld sind, sollen dann die Touristen auch wegbleiben? Oder werden die geduldet?
Das droht jedem Land, dass sich nicht bei Zeiten um ein gerechtes miteinander in allen Bereichen bemüht, also auch Deutschland. Und bevor man jetzt wieder mal auf den Griechen rumreitet, sollte man mal an die Rechten und Rechtsextremen im eigenen Land denken. Davon gibt es mehr als genug auch mit Macht und Einfluss.
25 % Rendite haben einen Preis den niemand mit klarem Verstand und wenigstens ein bisschen Verantwortungsgefühl bezahlen möchte.
Es ist in Deutschland schon so.Vor ein paar Tagen die Diskussion ueber die Aufnahme von syrischen Fluechtlingen,gab mir teilweise zu denken.Und es ist,wie Sie schreiben:In Krisenzeiten haben die Rechten einfache und buergernahe Loesungen.Aus diesem Grund gewinnen sie an Zustimmung.Waehrend in Deutschland die Angst waechst,dass sich der Lebensstandart verringern koennte,die Angst,dass jemand ihm seinen Job wegnehmen koennte;vergisst die Mehrheit der deutschen Bevoelkerung,dass es ihnen,im Vergleich zu den Krisenstaaten mehr als gut geht.
Deutsche und andere ausländische Touristen werden nach wie vor sehr gastfreundlich empfangen. Ich habe jedenfalls diesen Sommer keinen Unterschied zu den vorangegangen Jahren festgestellt (und ich halte mich nicht in Touristenoasen auf).
Spürbare Ausländerfeindlichkeit richtet sich gegen Ausländer, die dort leben, also z.B. Albaner und Afrikaner.
Ich habe selbst erlebt, wie ein paar griechische Jugendlichen am Strand jeden vorbeikommenden schwarzen Eis- oder CDverkäufer mit Worten ("maláka") und Gesten übel beschimpften. Bis dass ein Rettungsschwimmer dies mitkriegte und die Rüpel verscheucht hat.
Der Grund fuer die Erstarkung der Neonazis in Griechenland ist der seit 22 Jahren nicht endende Strom illegaler Fluechtlinge in dieses kleine Land. In den 90ern waren es hunderttausende Albaner, seitdem folgen Nord/Schwarzafrikaner, Pakistaner, Inder, Bangladeshis, Chinesen, Afghanen, Iraner, Iraker usw. Die meisten davon junge Maenner. Resultat ist eine steigende Kriminalitaet, Bandenbildung usw, Verzerrung des Arbeitsmarktes und der Loehne, eine Belastung des sowieso schon rudimentaeren Sozialstaates. Immer mehr Griechen haben davon die Schnauze voll und die Neonazis nuetzen das natuerlich aus.