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Wirtschaftsgeschichte: Das große Krabbeln

Irmela SchautzEiner musste den Job ja machen! In den bizarren Tätigkeiten vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte spiegelt sich der Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Autorin Michaela Vieser und die Illustratorin Irmela Schautz portraitieren ausgestorbene Berufe - wie etwa den Ameisler.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,835298,00.html
  1. #10

    Kosten

    Zitat von uezegei Beitrag anzeigen
    Natürlich ist da etwas Wahres dran.
    Ich aber wäre gerne bereit, meine Elektrozahnbürste für 10 EUR mehr Made in Germany zu kaufen. Oder in einem Schuhladen nicht den stinkenden Billigramsch aus Vietnam zu erhalten. Gibt es aber nicht mehr, weil sonst der Profit der Importeure (dass sich große Marken heute noch "Hersteller" schimpfen, ist der Hohn auf Rädle) geschmälert würde. Es ließen sich auch heute noch viele Dinge in Europa oder gar Deutschland herstellen für nur ein paar Cent für den Verbraucher und für nur ein paar Cent weniger Profit für die Heuschrecken und das Großkapital.
    Was denken Sie, was ein hochwertiges Hemd aus deutscher Herstellung im Einkauf kostet? Bester Stoff, hochwertige Verarbeitung... Und was kostet das im Laden?

    Da verstehe auch ich nicht, warum man das nicht in Deutschland produzieren kann...

    Aber klar. Jetzt komme ich gerade drauf: Die Kunden fragen nicht nach und damit ist es "egal"... Dass dadurch zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen interessiert niemanden.

    Vor Jahren war ich mal zu einer "Grubenfahrt" an einer Zeche eingeladen. Auf dem Parkplatz fiel mir auf: "Verdammt viele japanische Autos hier."...

    Wer nicht bereit ist, einen EUR für einheimische Produkte mehr auszugeben, verliert auf Dauer auch seinen eigenen Job. Nur kapiert das eben niemand.

    "Politik ist mir egal."


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