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Wirtschaftschaos in Kuba: Castro-Land ist abgebrannt

Kubas Wirtschaft darbt seit langem, doch nie war die Lage so dramatisch wie jetzt. Die Kaffeeproduktion ist um 90 Prozent eingebrochen, der verschuldete Staat muss horrende Zinsen zahlen. Verzweifelt bitten Unterhändler um internationale Hilfe - die Regierung in Havanna hofft vor allem auf Europa.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,706783,00.html
  1. #130

    ...

    Zitat von augu Beitrag anzeigen
    Nach Ihrer Analyse [...]
    Sie haben ja im Großen und Ganzen mit ihrer Kritik recht, aber muss man da gleich den Sozialismus einführen? Man kann doch diesen Auswüchse auch in einem kapitalistischen System einen Riegel vorschieben.
  2. #131

    Kuba

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    ...
    Kubas Problem ist dass dort nichts mehr produziert wird was andere Leute kaufen wollen. Anscheinend ist Tourismus inzwischen der wichtigste Wirtschaftszweig.
    Kubas Produkte hier in D:

    - Cohibas (z.T 30€ das Stück)
    - Havana Club (für Mojitos)

    Was hat denn Kuba überhaupt sonst produziert?
    Auch vor Castro? Spielkasinos? Prostitution? Für gewisse US-Touristen. Weil das alles in Florida verboten war.
  3. #132

    Wirtschaftschaos in Kuba: Castro-Land ist abgebrannt

    Ich hoffe, dass die EU diesem Unrechtstaat keinen Cent von unseren Steuergeldern in den Rachen schmeißen wird.

    War leider schon einmal im Urlaub auf Kuba und habe von dort nur schlechte Erinnerungen mitgebracht.

    Die meisten Kubaner mit denen ich zu tun hatte waren unfreundliche, habgierige Halunken.
    Bin mehrmals beklaut worden, auch im Hotel, obwohl ich gewarnt war und wirklich aufgepasst habe.

    Wäre ein unerträglicher Gedanke, wenn ich jetzt durch die Hintertüre (meine Steuergelder) jetzt noch einmal zahlen müsste.
  4. #133

    UN-Forderung?

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Interessant.
    Und das Ende welchen Embargos fordert die UN da dauernd?
    Die USA will nicht mit Leuten uneingeschränkten Handel treiben, die vor 50 Jahren den Besitz amerikanischer Firmen konfisziert haben. Wie beschrieben unterliegen z.B. Grundnahrungsmittel oder Transferzahlungen der Exil-Kubaner keinem Embargo und offensichtlich gibt es 187 Staaten mit denen Kuba Handel treiben könnte, wenn es etwas zu exportieren gäbe.

    Deswegen halte ich das Argument, dass Kubas Armut auf dem amerikanischen Teilembargo basiert für kubanische Propaganda.

    Wer die Zuckerproduktion 2010 auf 10% des Volumens von 1960 runter fährt sucht natürlich nach externen Gründen. Das DARF nicht daran liegen dass man die Intellektuellen zur Umerziehung in der Landwirtschaft falsch allokiert.
  5. #134

    Kubas Reichtum vor der Revolution

    Zitat von mavoe Beitrag anzeigen
    Kubas Produkte hier in D:

    - Cohibas (z.T 30€ das Stück)
    - Havana Club (für Mojitos)

    Was hat denn Kuba überhaupt sonst produziert?
    Auch vor Castro? Spielkasinos? Prostitution? Für gewisse US-Touristen. Weil das alles in Florida verboten war.
    "Kuba zählte vor der Revolution, gemäß Pro-Kopf-BIP, zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Seine Infrastruktur, wie zum Beispiel das Verkehrs- und Telekommunikationsnetz, war auf dem modernsten Stand. Auch das Gesundheits- und Schulwesen konnte sich mit den Staaten der Ersten Welt messen. Kuba war der weltweit größte Exporteur von Zucker, und die Vereinigten Staaten kauften jährlich eine große und garantierte Menge Zucker zu festgesetzten Preisen auf."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba
  6. #135

    Exakt.

    Zitat von bex Beitrag anzeigen
    Ich war in Kuba. Die Propaganda von wegen den Leuten da geht es besser als im Rest in Südamerika sind glatte Lügen. Zwar hat jeder prinzipiell das Recht auf Bildung und medizinische Versorgung und Grundnahrungsmittel, aber keins davon wird erfüllt. Wenn man da irgendwas! davon haben will braucht man eins: Kontakte mit den Machthabern oder noch besser, Dollar/Euro. Sonst geht da nichts. Und den Leuten da gehts richtig beschissen, nur den paar Parteibonzen geht es sehr gut. Die Korruption ist gigantisch, die Leute sind arm, die Wirtschaft kaputt, die Diktatur brutal, die Propaganda allgegenwärtig, die Arbeitsmoral nicht vorhanden und es wird den Leuten eingeredet die Amis wären an allem Schuld. So wie ich das mitbekommen ist das einzige was die Kubaner noch weniger mögen als die Partei die Amis(siehe Propaganda).
    Der Sozialismus/Kommunismus ist zum Glück auf der ganzen Welt gescheitert, Kuba ist dafür ein "leuchtendes" Beispiel. Ich hoffe dieses menschenverachtende System mitsamt seiner Lakaien und Täter verschwindet für immer von dieser Welt.
    Ich habe auf Cuba in den letzten 14 Jahren sehr viel Zeit verbracht und
    mir ist dort auch noch der allerletzte Rest Illusion bezüglich Sozialismus abhanden gekommen. Kann ich jedem empfehlen, dessen Realitätsempfinden ein Upgrade braucht: Allen "Linken" beispielsweise.
    Man muß kein "Rechter" sein, um Scheiße Scheiße zu nennen.
    Und das dort ist (mit Nordkorea) der allergrößte Mist.
  7. #136

    Re

    Zitat von marcelinho Beitrag anzeigen
    Man muß kein "Rechter" sein, um Scheiße Scheiße zu nennen.
    Bei Linken wird oftmals eine gewisse Solidarität der militanteren gegenüber den friedfertigeren Linken eingefordert und leider viel zu oft auch geleistet...
  8. #137

    .......

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Die USA will nicht mit Leuten uneingeschränkten Handel treiben, die vor 50 Jahren den Besitz amerikanischer Firmen konfisziert haben. Wie beschrieben unterliegen z.B. Grundnahrungsmittel oder Transferzahlungen der Exil-Kubaner keinem Embargo und offensichtlich gibt es 187 Staaten mit denen Kuba Handel treiben könnte, wenn es etwas zu exportieren gäbe.

    Deswegen halte ich das Argument, dass Kubas Armut auf dem amerikanischen Teilembargo basiert für kubanische Propaganda.

    Wer die Zuckerproduktion 2010 auf 10% des Volumens von 1960 runter fährt sucht natürlich nach externen Gründen. Das DARF nicht daran liegen dass man die Intellektuellen zur Umerziehung in der Landwirtschaft falsch allokiert.
    Hören Sie bloß auf mit diesen eigentlich allseits bekannten Fakten! Der übrig gebliebe Rest wird es nicht hören und schon gar nicht akzeptieren wollen; vermutlich Mangels Einsichtsfähigkeit auch nicht können!
    Muss schlimm sein, wenn man als überzeugter Kommunist, Sozialist oder sontiger Paradiesinstallateur nach der praktischen auch seine theoretische Basis in sich zusammenfallen sieht..
  9. #138

    Hey ecks-sie-sie, ...

    Kuhle Satire. Echt!

    Zitat von xzz Beitrag anzeigen
    Es ist ja wohl für jeden Leser offensichtlich, das es sich hier ausschliesslich um kapitalistisch-imperialistische Propaganda handelt! den Kubanern geht es gut, Kuba hat mit die weltbesten Schulen und Krankenhäuser und eine fantastische Lebensqualität, aber darüber darf der Spiegel oder andere neoliberale Propagandablätter natürlich nicht berichten. Die mikrigen 20 mrd Auslandsschulden sind nur ein winziger Bruchteil der deutschen oder amerikanischen Schulden, daraus ein Fiasko zu stricken ist echt nur der BILDzeitung würdig.
    Der Spätkapitalismus ist bisher noch immer und überall gescheitert, während es hier nur einer kleinen reichen Elite gut geht, regiert in Kuba die Gleichheit.
    Dem Sozialismus gehört die Zukunft, gehört das 21. Jahrhundert, und Männer wie Raul Castro, Hugo Chavez oder Gregor Gysi werden uns dorthin führen!
    Kein wahrer Sozialist / Kommunist wird sich durch solche Lügen jemals beeindrucken lassen und vom einzig wahren Weg des Sozialmus abkommen, lang lebe die Revolution!
    ... "Sozialmus" - kann man das essen? ;)

    ... oder sind Sie doch nur ein weiterer ewiggestriger linker Wirrkopf mit glitschig-feuchten Träumen vom real sozialisierenden Existentialismus, der nicht einmal die Ortographie seiner hehrsten Traumziele beherrscht? Also dann doch eher: "Viva la Dummheit"?

    Es ist ja nun beileibe nicht so, daß der Kapitalismus "gewonnen" hätte (Wer will das schon, ausgenommen die Bankster?). - Er hat nur (jedenfalls momentan noch) den längeren (finanziellen!) Atem ...
  10. #139

    falsche Zahlen BIP 2008 40 Mird Dollar

    Zitat von dbraaker Beitrag anzeigen
    Ich empfehle Ihnen ein wenig Aufklärung. Mit Absoluten Zahlung um sich zu werfen und daraus zu versuchen irgendwelche Schlüsse zu ziehen wird Sie nicht weiter bringen.

    Bringen wir doch etwas Licht ins Dunkel:

    Kuba BIP: ca 18,5 Mrd $
    Auslandsschulden: ca 20 Mrd $
    --> Verschuldung in Höhe von über 110% des BIP allein im AUSLAND (d.h. in harter Währung abzuzahlen, je schlimmer der Wechselkurs sich entwickelt in Folge der desaströsen Wirtschaftspolitik Kubas, desto teurer wird das in Landeswährung). Ein Grossteil dessen sind ohnehin "Gefälligkeitssschulden" bei Chavez und Co.

    In wiefern genau wäre Kuba also ganz vorne mit dabei bei der Verschuldung im Vergleich mit den EU Staaten?

    Glauben Sie allen ernstes Kuba bekommt von irgendwem Geld im Ausland (ausser von Venezuela)? Am besten noch in Peso? Wer überschuldet ist und wenig Aussicht auf Rückzahlung der Schulden bietet muss sich nicht wundern wenn man kein Geld am Kapitalmarkt bekommt. Das hat nichts mit Verschwörung zu tun.
    Da sie mit falschen Zahlen arbeiten, müssen sie folglich auch zu falschen Schlüssen kommen..
    http://www.finanzen.net/land/Kuba

    Das BIP beträgt 40 Milliarden, also wie ich sagte eine Staatsquote wie in kaum einem euroäischen Land. Die Auslandsreserven laut BIZ 3,2 Milliarden Euro.
    Das Embargo Amerikas ist Fakt, keine Theorie.
    Ich will hier nichts beschönigen, nur ist es lächerlich einen Staat als Bankrott zu erklären, der zwar arm ist, aber dessen absolute Verschuldungszahlen schlicht und einfach besser sind, als die der meisten europäischen Länder.


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