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Wirtschaftliche Verflechtung: Wo Japan der Welt fehlt

US-Autohändler bangen um den Toyota Prius, deutsche Maschinenbauer um Elektronikteile: Die Weltwirtschaft spürt bereits die Folgen der Katastrophe in Japan. Auch die Produktion des neuen iPad ist gefährdet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751063,00.html
  1. #30

    Wirtschaftliche Verflechtung: Wo Japan der Welt fehlt

    Zitat von kjello Beitrag anzeigen
    Japan ist ein Großlieferant für Leiterplatten und für
    die Leiterplattentechnik:

    - Leiterplattenmaterialien(Basis- und Sondermaterialien)
    - Leiterplattenherstellung (Technisch hochwertige Lp´s)

    Wo Leiterplatten verbaut werden muss man ja nicht großartig erklären.
    Grüße
    Sicher gibt es einige sogenannten Nischenprodukte die auch noch, wie hier zum Beispiel, in Japan gefertigt werden. Aber auch Japan kann es sich Mittler weilen nicht mehr erlauben nur noch in Japan zu produzieren. Die meisten Produkte lassen die Japaner in China und anderen asiatischen Länder produzieren. Das einzige was dann aus Japan kommt ist das Firmen Logo, der Firmenname.
    Dadurch wird es die japanische Wirtschaft nicht ganz so hart treffen. Der Export von Gütern wird weiterhin stattfinden und Gelder nach Japan bringen die dringend für den Wiederaufbau nach den verheerenden Katastrophen gebraucht werden.
    Ich finde es abstoßend wie sich einige meinen vollkommen am Thema vorbei ihren Spott im SPON schreiben zu müssen. Lustig ist das nun wirklich nicht. Das ist so einfach anonym, nur nicht den richtigen Namen nennen dazu fehlt ja der Mut, einen solchen Blödsinn zu verbreiten.
    Hier ist auch die SPON Redaktion gefordert filternd zu arbeiten.
  2. #31

    wichtig und unwichtig:

    ipad oder sushi, das ist spielzeug, und, darauf kann man gut verzichten, selbst, wenn dran arbeitsplätze hängen, denn, das ist luxus.
    Selbst wenn das auf dauer nicht zur verfügung stünde, wäre das kein verlust, höchstens ein ersparnis an resourcen.

    Nicht jede Industrie die Umsätze macht und, für Arbeit sorgt ist notwendigerweise erhaltenswert.

    Auch Spielzeug für größere, wie z.B. Autos, darauf lässt sich leicht verzichten, einfach mal ausprobieren, oder, das alte länger nutzen. Die Lebensqualität sinkt dadurch nicht.
    Für die verfügbarkeit der wirklich notwendigen Dinge, da sorgt schon die Wirtschaft selber - es wird eben ggf. etwas teuerer, Das kann ja dann wenn notwendig durch Steuern wieder erhoben werden, von jedem, der kein Spielzeug kaufen konnte.
  3. #32

    Planwirtschaft ...

    Zitat von faxin Beitrag anzeigen
    Solange Wachstum die ausschlaggebene Größe in unserem Leben ist, wird das schwierig mit dem Umweltschutz.
    Genau! In BaWü tobt der Wahlkampf. Die FDP bevorzugt offenbar eine möglichst planlose Wirtschaft, damit die Spekulanten ihren Spaß haben. Zitat: "Die Grünen wollten ihrem Wahlprogramm zufolge „die Wirtschaft in geordnete Bahnen lenken“, sagte Goll in Karlsruhe. Das bedeute am Ende nicht anderes als Planwirtschaft nach DDR-Vorbild."
    http://www.suedkurier.de/news/brennp...410924,4766535

    Die Grünen sollten besser schreiben: "nach US-Vorbild" das passt immer irgendwie.

    Die Nordafrikakrise ist nun durch die Japankrise schon wieder verdrängt worden. Die Revolution wird dort wohl verschoben bis die Aktienkurse höher stehen, damit die Spekulanten wieder etwas Zeit haben um ihre Put/Call-Positionen umzuschichten. Zwischenzeitlich können die Aufständischen wieder bei unseren ägyptischen Zulieferern arbeiten gehen ... damit VW nicht wieder die Produktion in Wolfsburg wegen Kabelknappheit stoppen muss.

    Übrigens gab es in Fukushima angeblich auch Probleme mit fehlenden Kabeln zwischen Pumpen und Notstromgeneratoren.
    http://www.heise.de/tr/artikel/Der-A...a-1207205.html








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