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Wirbelstürme: Tornado-Saison beginnt immer früher
APMindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: Nach den ersten schweren Tornados in den USA warnen Forscher, dass die Stürme immer früher im Jahr beginnen und mehr Regionen treffen als bisher. Als Ursache habe sie den Klimawandel in Verdacht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...819608,00.html
- #1 06.03.2012 20:25 von
na ja, da fragt sich nur...
"Auch in Deutschland muss mit etwa zehn Tornados pro Jahr gerechnet werden, meistens im Hochsommer. Hierzulande werden sie verharmlosend Windhosen genannt, dabei sind sie nicht unbedingt schwächer als normalerweise in den USA."
... wieviele windhosen in der kategorie F4 und F5 es denn hierzulande in Deutschland jaehrlich gibt.
Der viel zitierte und bereits etliche Jahrzehnte (!) zurueckliegende Pforzheim-Tornado war "lediglich" ein F4.
In den USA hingegen (und in flaechenmaessig kleineren oder vergleichbaren Bundesstaaten zu Deutschland, wie Oklahoma, Kansas z.b.) kommt es jaehrlich zu MEHREREN F4 und sogar F5 Tornados.
Die schweren verwuestungen der letzten woche waren allesamt F4 Tornados und eventuell vielleicht auch F5 darunter. Tornados dieser staerke treten fast NIE in deutschland auf, es sei denn man schaut gleich Jahrzehnte oder noch laenger in die vergangenheit und findet ein einzelbeispiel.
die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich.... - #2 06.03.2012 21:46 von
- #3 06.03.2012 22:00 von
Mag sein dass...
... die klimatischen Voraussetzungen in den USA starke Tornados eher begünstigen als in Europa. Allerdings schätzt die Fujita-Skala die Stärke von Tornados anhand von Gebäudeschäden. Weil es so gut wie nie möglich ist, die Windgeschwindigkeit selbst zu messen.
Da in den USA massive Steinbauten weit seltener sind als in Europa wird daher dort regelmäßig eine höhere Wertung erzielt, ein USA-F3 muss daher nicht stärker sein als ein Europa-F1 oder F2
Nebenbei glaube ich nicht, dass es einem Hausbesitzer, dem es eben alle Tonziegel vom Dach geweht hat (gibt es im Mittelwesten der USA auch selten), peinlich ist, das Ereignis "Tornado" zu nennen. - #4 06.03.2012 22:16 von
Der Klimawandel findet statt!
Beweis:
1) Wird es wärmer empfunden: O.K., das war der Klimawandel....
2) Wird es kälter empfunden: Die Wetterausschläge nehmen halt zu...
2.1) Das gilt auch für andere Wetterausschläge. Tornados in USA (Sehr seltenes Phänomen), Sturmfluten in Hamburg (Ach hätte doch Helmut Schmidt schon den totalen Durchblick gehabt...). Schneefall in Kaiserslautern. Zugefrorene Weiher im April in Erkenschwick-Buer...
3) Ist es eigentlich so wie immer: Na ja, die Klimakatastrophe findet halt langsam statt... - #5 06.03.2012 22:40 von
Deutsche Tornados
Das ist nicht peinlich, sondern korrekt. "Tornado" ist das englische Wort für "Windhose". Mit der Stärke haben beide Begriffe nichts zu tun. Ein Tornado ist selbst mit Stärke F0 (ein etwas frischerer Wind) ein Tornado, auch bei Stärke F5 (katastrophal) heißt die deutsche Übersetzung immer noch "Windhose".
Die weitaus größte Zahl der US-Tornados sind Leichtgewichte der Stärkekategorie F0 bis F1, die wenigsten fallen in die Kategorie F4 oder F5. Allerdings ist in den Vereinigten Staaten die Zahl der Tornados insgesamt viel höher als in Deutschland, so dass man dort jedes Jahr auch die höchste Gewichtsklasse erleben kann.
Die im Artikel angegebenen 10 Tornados pro Jahr in Deutschland sind ein zu niedriger Wert. Ich habe mir unter Tornadoliste Deutschland von Thomas Sävert - Naturgewalten die Zahlen bestätigter Fälle in Deutschland angesehen. Für die letzten 10 Jahre waren es hier insgesamt 575 bestätigte Tornados. Einen durch Klimaveränderungen hervorgerufenen Trend kann ich über diesen Zeitraum für deutsche Tornados übrigens nicht erkennen. - #6 07.03.2012 00:18 von
yooh
Es gibt Leute die keine Verbindung zur Klimaerwärmung sehen. Aber was für Gründe könnten es sonst sein?
Vielleicht hilft mehr beten, Tiere zu opfern, die Luft mehr zu verpesten. [Ironie aus] - #7 07.03.2012 00:51 von
- #8 07.03.2012 01:02 von
Extrem peinlicher Post
Lediglich "F4"? Schon mal was von der Fujita-Skala gehört? Tote und Verletzte durch Tornados hat es in Deutschland nicht nur in Pforzheim gegeben, sondern auch in den letzten Jahren. Allein der Vergleich "Windhose" vs "Tornado" ist nichts als dumm.Tornado = Tornado, die Stärke ebend gemäß Fujita. Das es in Deutschland keine klimatischen Bedingungen wie in der Tornado Alley gibt bedarf nicht einmal eines Hauptschulabschlusses - bedeutet aber nicht, dass Tornados in Deutschland WENN sie denn entstehen und WENN sie eine gewisse Stärke erreichen (siehe auch Tornadoliste.de) nicht für genug Verderben sorgen... Und grenzdebil ist auch der Kommentar, dass alle schweren Verwüstungen "allesamt F4 oder F5 waren". Da merkt man, dass Sie von Tornados so viel Ahnung haben wie Frau Merkel von Politik.
- #9 07.03.2012 01:19 von
Die Intensität und Menge ist sicherlich insgesamt geringer, es steckt aber das gleiche Prinzip dahinter und im Mittel (also bei den schwächeren, aber häufiger auftretenden Stürmen) sind sie tatsächlich genau so verheerend wie in den USA. Vielleicht wollte der Autor das damit sagen.
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