Wirbelstürme: Tornado-Saison beginnt immer früher

APMindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: Nach den ersten schweren Tornados in den USA warnen Forscher, dass die Stürme immer früher im Jahr beginnen und mehr Regionen treffen als bisher. Als Ursache habe sie den Klimawandel in Verdacht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...819608,00.html
  1. #1

    na ja, da fragt sich nur...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: Nach den ersten schweren Tornados in den USA warnen Forscher, dass die Stürme immer früher im Jahr beginnen und mehr Regionen treffen als bisher. Als Ursache habe sie den Klimawandel in Verdacht.

    Wirbelstürme: Tornado-Saison beginnt immer früher - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    "Auch in Deutschland muss mit etwa zehn Tornados pro Jahr gerechnet werden, meistens im Hochsommer. Hierzulande werden sie verharmlosend Windhosen genannt, dabei sind sie nicht unbedingt schwächer als normalerweise in den USA."

    ... wieviele windhosen in der kategorie F4 und F5 es denn hierzulande in Deutschland jaehrlich gibt.

    Der viel zitierte und bereits etliche Jahrzehnte (!) zurueckliegende Pforzheim-Tornado war "lediglich" ein F4.

    In den USA hingegen (und in flaechenmaessig kleineren oder vergleichbaren Bundesstaaten zu Deutschland, wie Oklahoma, Kansas z.b.) kommt es jaehrlich zu MEHREREN F4 und sogar F5 Tornados.

    Die schweren verwuestungen der letzten woche waren allesamt F4 Tornados und eventuell vielleicht auch F5 darunter. Tornados dieser staerke treten fast NIE in deutschland auf, es sei denn man schaut gleich Jahrzehnte oder noch laenger in die vergangenheit und findet ein einzelbeispiel.

    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
  2. #2

    Peinlich ist eher,

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    "Auch in Deutschland muss mit etwa zehn Tornados pro Jahr gerechnet werden, meistens im Hochsommer. Hierzulande werden sie verharmlosend Windhosen genannt, dabei sind sie nicht unbedingt schwächer als normalerweise in den USA."

    ... wieviele windhosen in der kategorie F4 und F5 es denn hierzulande in Deutschland jaehrlich gibt.

    Der viel zitierte und bereits etliche Jahrzehnte (!) zurueckliegende Pforzheim-Tornado war "lediglich" ein F4.

    In den USA hingegen (und in flaechenmaessig kleineren oder vergleichbaren Bundesstaaten zu Deutschland, wie Oklahoma, Kansas z.b.) kommt es jaehrlich zu MEHREREN F4 und sogar F5 Tornados.

    Die schweren verwuestungen der letzten woche waren allesamt F4 Tornados und eventuell vielleicht auch F5 darunter. Tornados dieser staerke treten fast NIE in deutschland auf, es sei denn man schaut gleich Jahrzehnte oder noch laenger in die vergangenheit und findet ein einzelbeispiel.

    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
    wenn Ajatollah Robertson behauptet, Beten haette die Tornados ferhalten koennen.

    Villeicht hat der Prediger auch eine religioese erklaerung dafuer, warum der Biblebelt von Gottes strafe immer wieder heimgesucht wird.
  3. #3

    Mag sein dass...

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
    ... die klimatischen Voraussetzungen in den USA starke Tornados eher begünstigen als in Europa. Allerdings schätzt die Fujita-Skala die Stärke von Tornados anhand von Gebäudeschäden. Weil es so gut wie nie möglich ist, die Windgeschwindigkeit selbst zu messen.
    Da in den USA massive Steinbauten weit seltener sind als in Europa wird daher dort regelmäßig eine höhere Wertung erzielt, ein USA-F3 muss daher nicht stärker sein als ein Europa-F1 oder F2

    Nebenbei glaube ich nicht, dass es einem Hausbesitzer, dem es eben alle Tonziegel vom Dach geweht hat (gibt es im Mittelwesten der USA auch selten), peinlich ist, das Ereignis "Tornado" zu nennen.
  4. #4

    Der Klimawandel findet statt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: Nach den ersten schweren Tornados in den USA warnen Forscher, dass die Stürme immer früher im Jahr beginnen und mehr Regionen treffen als bisher. Als Ursache habe sie den Klimawandel in Verdacht.

    Wirbelstürme: Tornado-Saison beginnt immer früher - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Beweis:

    1) Wird es wärmer empfunden: O.K., das war der Klimawandel....

    2) Wird es kälter empfunden: Die Wetterausschläge nehmen halt zu...

    2.1) Das gilt auch für andere Wetterausschläge. Tornados in USA (Sehr seltenes Phänomen), Sturmfluten in Hamburg (Ach hätte doch Helmut Schmidt schon den totalen Durchblick gehabt...). Schneefall in Kaiserslautern. Zugefrorene Weiher im April in Erkenschwick-Buer...

    3) Ist es eigentlich so wie immer: Na ja, die Klimakatastrophe findet halt langsam statt...
  5. #5

    Deutsche Tornados

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
    Das ist nicht peinlich, sondern korrekt. "Tornado" ist das englische Wort für "Windhose". Mit der Stärke haben beide Begriffe nichts zu tun. Ein Tornado ist selbst mit Stärke F0 (ein etwas frischerer Wind) ein Tornado, auch bei Stärke F5 (katastrophal) heißt die deutsche Übersetzung immer noch "Windhose".

    Die weitaus größte Zahl der US-Tornados sind Leichtgewichte der Stärkekategorie F0 bis F1, die wenigsten fallen in die Kategorie F4 oder F5. Allerdings ist in den Vereinigten Staaten die Zahl der Tornados insgesamt viel höher als in Deutschland, so dass man dort jedes Jahr auch die höchste Gewichtsklasse erleben kann.

    Die im Artikel angegebenen 10 Tornados pro Jahr in Deutschland sind ein zu niedriger Wert. Ich habe mir unter Tornadoliste Deutschland von Thomas Sävert - Naturgewalten die Zahlen bestätigter Fälle in Deutschland angesehen. Für die letzten 10 Jahre waren es hier insgesamt 575 bestätigte Tornados. Einen durch Klimaveränderungen hervorgerufenen Trend kann ich über diesen Zeitraum für deutsche Tornados übrigens nicht erkennen.
  6. #6

    yooh

    Es gibt Leute die keine Verbindung zur Klimaerwärmung sehen. Aber was für Gründe könnten es sonst sein?

    Vielleicht hilft mehr beten, Tiere zu opfern, die Luft mehr zu verpesten. [Ironie aus]
  7. #7

    Peinlicher Post

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    "Auch in Deutschland muss mit etwa zehn Tornados pro Jahr gerechnet werden, meistens im Hochsommer. Hierzulande werden sie verharmlosend Windhosen genannt, dabei sind sie nicht unbedingt schwächer als normalerweise in den USA."

    ... wieviele windhosen in der kategorie F4 und F5 es denn hierzulande in Deutschland jaehrlich gibt.

    Der viel zitierte und bereits etliche Jahrzehnte (!) zurueckliegende Pforzheim-Tornado war "lediglich" ein F4.

    In den USA hingegen (und in flaechenmaessig kleineren oder vergleichbaren Bundesstaaten zu Deutschland, wie Oklahoma, Kansas z.b.) kommt es jaehrlich zu MEHREREN F4 und sogar F5 Tornados.

    Die schweren verwuestungen der letzten woche waren allesamt F4 Tornados und eventuell vielleicht auch F5 darunter. Tornados dieser staerke treten fast NIE in deutschland auf, es sei denn man schaut gleich Jahrzehnte oder noch laenger in die vergangenheit und findet ein einzelbeispiel.

    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
  8. #8

    Extrem peinlicher Post

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    "Auch in Deutschland muss mit etwa zehn Tornados pro Jahr gerechnet werden, meistens im Hochsommer. Hierzulande werden sie verharmlosend Windhosen genannt, dabei sind sie nicht unbedingt schwächer als normalerweise in den USA."

    ... wieviele windhosen in der kategorie F4 und F5 es denn hierzulande in Deutschland jaehrlich gibt.

    Der viel zitierte und bereits etliche Jahrzehnte (!) zurueckliegende Pforzheim-Tornado war "lediglich" ein F4.

    In den USA hingegen (und in flaechenmaessig kleineren oder vergleichbaren Bundesstaaten zu Deutschland, wie Oklahoma, Kansas z.b.) kommt es jaehrlich zu MEHREREN F4 und sogar F5 Tornados.

    Die schweren verwuestungen der letzten woche waren allesamt F4 Tornados und eventuell vielleicht auch F5 darunter. Tornados dieser staerke treten fast NIE in deutschland auf, es sei denn man schaut gleich Jahrzehnte oder noch laenger in die vergangenheit und findet ein einzelbeispiel.

    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
    Lediglich "F4"? Schon mal was von der Fujita-Skala gehört? Tote und Verletzte durch Tornados hat es in Deutschland nicht nur in Pforzheim gegeben, sondern auch in den letzten Jahren. Allein der Vergleich "Windhose" vs "Tornado" ist nichts als dumm.Tornado = Tornado, die Stärke ebend gemäß Fujita. Das es in Deutschland keine klimatischen Bedingungen wie in der Tornado Alley gibt bedarf nicht einmal eines Hauptschulabschlusses - bedeutet aber nicht, dass Tornados in Deutschland WENN sie denn entstehen und WENN sie eine gewisse Stärke erreichen (siehe auch Tornadoliste.de) nicht für genug Verderben sorgen... Und grenzdebil ist auch der Kommentar, dass alle schweren Verwüstungen "allesamt F4 oder F5 waren". Da merkt man, dass Sie von Tornados so viel Ahnung haben wie Frau Merkel von Politik.
  9. #9

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    "Auch in Deutschland muss mit etwa zehn Tornados pro Jahr gerechnet werden, meistens im Hochsommer. Hierzulande werden sie verharmlosend Windhosen genannt, dabei sind sie nicht unbedingt schwächer als normalerweise in den USA."

    ... wieviele windhosen in der kategorie F4 und F5 es denn hierzulande in Deutschland jaehrlich gibt.

    Der viel zitierte und bereits etliche Jahrzehnte (!) zurueckliegende Pforzheim-Tornado war "lediglich" ein F4.

    In den USA hingegen (und in flaechenmaessig kleineren oder vergleichbaren Bundesstaaten zu Deutschland, wie Oklahoma, Kansas z.b.) kommt es jaehrlich zu MEHREREN F4 und sogar F5 Tornados.

    Die schweren verwuestungen der letzten woche waren allesamt F4 Tornados und eventuell vielleicht auch F5 darunter. Tornados dieser staerke treten fast NIE in deutschland auf, es sei denn man schaut gleich Jahrzehnte oder noch laenger in die vergangenheit und findet ein einzelbeispiel.

    die deutschen "windhosen" deshalb mit tornados gleichsetzen ist doch eher peinlich....
    Die Intensität und Menge ist sicherlich insgesamt geringer, es steckt aber das gleiche Prinzip dahinter und im Mittel (also bei den schwächeren, aber häufiger auftretenden Stürmen) sind sie tatsächlich genau so verheerend wie in den USA. Vielleicht wollte der Autor das damit sagen.